Samstag, 25. Oktober 2008

Cantica feierte „Silbernes“

Am Samstag, dem 25. Oktober lud der Cantica-Chor aus Aldringen zu seiner Geburtstagsfete ein. Viele waren der Einladung gefolgt, so dass der Saal bis auf den letzten Platz gefüllt war.
Der Cantica-Chor ist aus den ‚Aldringer Nachtigallen‘ hervorgegangen. Ein Kinderchor der 1971 vom verstorbenen Dirigenten Paul Hermes gegründet wurde. Er übergab die Leitung aber schon nach kurzer Zeit an Ingrid Hahn, Gerda Hoffmann und Sylvia Scheuren, die auf dem Grund, den Paul Hermes gelegt hatte, weiter bauten. Die Chorleitung liegt heute in Händen von Ingrid Hahn.

In 25 Jahren hat sich das Repertoire des Chores verständlicher Weise verändert. Nicht vergessen sind Volkslieder und Evergreens aus den 80er Jahren, mit denen der Chor immer wieder begeisterte. Das derzeitige Repertoire enthält neben weltlichen Evergreens, Schlager, Welt- und Kinohits . Cantica versteht es, sein Publikum durch immer neue Ideen in Begeisterung zu versetzen. So wundert es nicht, dass der Saal Couturier-Aachen zu klein war, als die Sängerinnen zum Geburtstag einluden.

Zunächst begrüßte Roland Lentz, der durch das Programm des Abends führte, alle Anwesenden. Allen voran Frau Ministerin Weykmans, den ersten Schöffen der Gemeinde Burg-Reuland, Karl-Heinz Cornely nebst Gattin, den Vertreter von Födekam, Rainer Scheuren und Gattin sowie Pastor Batty Hack und Kaplan Ludwig Hilger. Selbstverständlich galt sein Gruß auch , oder sogar besonders, allen Anwesenden, welche so zahlreich erschienen waren.

Dann startete gleich das Programm, das sehr vielseitig gehalten war und für jeden Geschmack etwas bot. In einer kurzen Pause oblag es dann Frau Ministerin Weykmans sieben Sängerinnen bzw. Gitarristinnen für ihre 25 jährige Arbeit im Verein auszuzeichnen. Ministerin Weykmans betonte in ihrer Ansprache den Wert eines solchen Vereins wie die Cantica, trägt ein solcher Verein doch wesentlich zu einem harmonischen Miteinander in der Dorfgemeinschaft bei. Im Auftrag der Regierung der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) überreichte sie die silbernen Kulturnadeln für 25 jährige Vereinstreue.

Im weiteren Verlauf des Abends trugen die Sängerinnen bekannte Songs von J. Denver, Heino, Nina und Mike, Tom Astor, Abba sowie weiteren bekannten Künstlern vor. Unterbrochen wurde das Programm noch zweimal, um dem Vertreter der Gemeinde Burg Reuland, Schöffe K.-H. Cornely, sowie Rainer Scheuren von Födekam Gelegenheit zu geben, dem Verein ihre Glückwünsche auszusprechen.

Für beide eine passende Gelegenheit, Chorleiterin Ingrid Lentz-Hahn und den Sängerinnen ein dickes Kompliment für ihre Arbeit der letzten 25 Jahre zu sagen. "Ihr Engagement und ihr Einsatz ist lobenswert" sagte Karl-Heinz Cornely zur Chorleiterin und den Sängerinnen. Die Gemeindeverantwortlichen zeigten ihre Sympathie mit dem Chor, indem sie 500 € für den Ankauf einheitlicher Kleidung spendierten. Rainer Scheuren überbrachte seitens Födekam Glückwünsche und ein Geschenk in Form von Notenblättern sowie verschiedenen Materialien.

Alles in allem ein gelungener Abend, der einen nachhaltigen und freudigen Eindruck bei den Anwesenden hinterlassen hat.


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Gedanken zum 30. Sonntag im Kirchenjahr (A)

Was ist wirklich wichtig im Leben? Der moderne Mensch nennt da an erster Stelle: Gesundheit, die Familie, eine sichere Arbeitsstelle gekoppelt mit einem guten und gesicherten Einkommen. Das sind gewiss nützliche Dinge. Diese Werte sind aber stets in Gefahr. Niemand kann sie uns garantieren. Die Gesundheit so wenig, wie ein gesichertes Einkommen.

Diese Dinge und noch so manches Andere sind für uns heute wichtig geworden und zeigen, was die erste Stelle in unserem Leben einnimmt. Es sind alles materielle Dinge. Menschliche Wärme, Herzlichkeit leiden darunter. Es wird kälter im Umgang miteinander. Durch die Überbewertung des Materiellen hat sich der Blick auf Gott und die Mitmenschen getrübt und rangiert bei vielen Zeitgenossen an letzter Stelle.

Bild hinzufügenDie Antwort Jesu auf die Frage, was wirklich wichtig im Leben ist, sie würde lauten: „Das wichtigste ist deine Beziehung zu Gott. Sie trägt alles andere. Suche Gott mit ganzem Herzen, ganzer Seele und all deinen Gedanken“.

Machen wir uns denn auf die Suche nach Gott? Gibt es bei uns, bei mir eine Sehnsucht nach Gott – ist sie in uns lebendig? Oder habe ich mich in der Welt eingerichtet zwischen Pflichterfüllung, Gottesdienstbesuch, religiösen Übungen und einer gelassenen Zufriedenheit?

Gott suchen bedeutet: wach sein und aufhorchen, mit Gott rechnen und seine Gegenwart entdecken in allem, was geschieht. Wer Gott sucht, muss lernen, zu unterscheiden und Prioritäten zu setzen. Die Gottsuche macht sensibel für die Tiefen des eigenen Herzens und für den Umgang mit den Menschen.

Der Umgang mit den Menschen ist letztlich auch der Maßstab mit dem unsere Gotteserkenntnis sich messen lassen muss. Im gemeinsamen Leben sahen schon die Christen der Urgemeinde die beste Möglichkeit, das Evangelium zu verwirklichen. Darum können wir auch heute noch sagen: Wenn wir Gott suchen, müssen wir uns hinauswagen in die Welt. Nicht im stillen Kämmerlein werden wir Gott finden, sondern im Zusammenleben der Menschen.

Unsere Gottliebe ist nur dann echt und überzeugend, wenn wir sie in die Beziehung zu unseren Mitmenschen setzen: Den Nächsten mit den Augen Gottes zu sehen und ihn so anzunehmen, wie er ist, das ist der Anspruch, den dieses Gebot von uns einfordert. Darauf baut alles auf, daran hängt alles. Der Weg zu Gott geht nur über die Menschen. Es braucht den täglichen Neuanfang und die Bereitschaft zu Verständnis und Versöhnung.

Schon der heidnische Philosoph Sokrates wusste in Bezug auf seine Mitmenschen das Wichtige vom Unwichtigen zu unterscheiden. Von ihm wird berichtet, dass er auf dem Marktplatz in Athen einen Bekannten trifft, der auf ihn zustürzt und sagt:
Sokrates, ich muss dir etwas Wichtiges von deinem Freund erzählen. Hast du schon davon gehört, dass ...
Sokrates: Nein, warte! Hast du das, was du mir berichten möchtest, schon durch die drei Siebe gefiltert?
Bekannter: Nein, warum? Welche Siebe?
Sokrates: Ist es wahr, was du mir berichten möchtest? Hast du es schon durch das Sieb der Wahrheit gefiltert?
Bekannter: Nein, das habe ich nicht getan, ich weiß nicht, ob es wahr ist, ich habe es nur gehört.
Sokrates: Hast du es durch das zweite Sieb, das Sieb der Güte hindurch gelassen? Hast du dir überlegt, ob es gut für mich ist, was du mir sagen möchtest über meinen Freund?
Bekannter: Nein, das habe ich nicht getan.
Sokrates: Hast du es durch das dritte Sieb gefiltert, das Sieb der Nützlichkeit? Hast du überlegt, ob es nützlich für mich ist, dass ich über das Gehörte bescheid weiß?
Bekannter: Nein, das habe ich nicht getan.
Sokrates: Dann behalte das, was du mir sagen wolltest, lieber für dich.

Der Christ von heute und von morgen kommt an diesem Gebot der Gottes und Nächstenliebe nicht vorbei. Christen dürfen es nicht beim Reden belassen, sie müssen handeln. Auch ist das Gebot Jesu, den Nächsten so zu lieben wie sich selber, nicht geographisch eingegrenzt, sondern gilt all unseren Mitmenschen - auf der ganzen Welt. Daran erinnert uns der heutige Weltmissionssonntag.

Aufgrund der globalen wirtschaftlichen, klimatischen und sozialen Entwicklungen wird sich die Flüchtlingsproblematik weltweit weiter verschärfen. Millionen Flüchtlinge leben seit Jahren in Lagern oder sie suchen ihr Glück in den schnell wachsenden Megastädten und finden doch nur ein Leben in Armut. Sie haben keine Ausbildung, kein richtiges Zuhause und keine Perspektive. Der Sonntag der Weltmission, am 26. Oktober, weist auf diese Problematik hin. Angesichts der Tragik von Flucht, Vertreibung und Exil ist die Solidarität mit diesen Menschen unsere Aufgabe.

Gefordert ist unsere Liebe zu allen Menschen, die Hilfe brauchen, die an den Rand der Gesellschaft gedrängt wurden, deren Leben in Not und Elend, in Hoffnungslosigkeit und Verzweiflung steht: Ihnen sollen wir eine neue Hoffnung geben, die wieder zum Leben ermutigt.

Wenn wir die materielle Not der Menschen sehen und dann auch noch, wie Sokrates es uns empfiehlt, unsere Mitmenschen durch das „Sieb der Liebe“ betrachten und behandeln, dann haben wir dieses Doppelgebot der Liebe im Sinne Jesu erfüllt. Jesus hat gezeigt, dass seine Liebe die Welt verändern kann.

Ich wünsche uns allen ein erholsames Wochenende, Ihr Kaplan/ Rektor Ludwig Hilger

Papst bezieht Stellung zur weltweiten Finanzkrise

Papst Benedikt XVI. hat Stellung zu der Krise genommen, die momentan die internationale Finanzwelt erschüttert und dabei vor einer Überbewertung materieller Güter gewarnt. "Wir sehen jetzt durch den Zusammenbruch der großen Banken, dass Geld einfach verschwindet, dass es nichts bedeutet, und dass alle Dinge, die uns so wichtig erscheinen, in Wirklichkeit zweitrangig sind", sagte der Pontifex bei der Bischofssynode in Rom und fügte hinzu "Wer das Haus seines eigenen Lebens nur auf sichtbare und materielle Dinge - wie Erfolg, Karriere und Geld - aufbaut, der baut auf Sand". Nur das Wort Gottes sei die einzige, dauerhafte Realität.
Quelle: http://www.n-tv.de

Donnerstag, 23. Oktober 2008

Zeitumstellung am Sonntag

Seit dem 30.03.2008 hat in allen EU-Ländern wieder die Mitteleuropäische Sommerzeit begonnen. Dabei wurde die Uhr um 1 Stunde auf 3 Uhr vorgestellt.
Die nächste Zeitumstellung ist am
Sonntag den 26.10.2008
um 3:00 Uhr.
Die Uhr wird dann um 1 Stunde zurückgestellt,
"die Nacht ist also 1 Stunde länger".

Zu den EU-Mitgliedsstaaten, die auf die Mitteleuropäische Sommerzeit (MESZ) umstellen - gehören neben Belgien, Dänemark, Deutschland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Großbritannien, Irland, Italien, Luxemburg, die Niederlande, Österreich, Portugal, Schweden, Schweiz und Spanien.

Mittwoch, 22. Oktober 2008

Ausstellung religiöser Bücher


Schon 8 Jahre findet die Ausstellung religiöser Bücher nun in der Eifel statt. Über Jahre hin war Schönberg der Heimatort dieser auβergewöhnlichen Möglichkeit, Glaubensliteratur in vielfältiger Form anzuschauen, zu bestellen und zu erwerben: Eine sehr umfangreiche Bücherauswahl für Kinder, Jugendliche und Erwachsene, die sonst nirgendwo in dieser Größenordung in Ostbelgien zu finden ist.
In diesem Jahr gibt es gleich Zwei Neuheiten. Zum Einen findet die Buchausstellung nicht wie sonst in Schönberg sondern in den Räumlichkeiten der Bischöflichen Schule in Sankt Vith statt und zum Anderen wird die Buchausstellung einen zusätzlichen Halt im Pfarrheim in Weywertz machen. Somit ist auch im Dekanat Büllingen eine Möglichkeit gegeben, in naher Umgebung, dieses Angebot wahrzunehmen.
Ein spirituelles Buch dürfte für jeden Christen wohl selbstverständlich zur Lektüre gehören. Am 25., 26. und 27. Oktober können Sie sich die Bücher anschauen und sofort bestellen. Diese werden dann gemeinsam bestellt und am 19. November in Sankt Vith, am 20. November in Schönberg und am 22. November in Weywertz abgeholt werden.
Es ist eine seltene Gelegenheit, um Bücher verschiedenster Themenbereiche anzuschauen: Gebet, Bibel, liturgische Feiern, Natur, Aktuelle religiöse Themen, Krankheit, Tod, Ehe-Familie, Advent, Weihnachten usw... sind einige Schwerpunkte der Ausstellung.
Ein groβes Sortiment an gerade herausgegebenen Büchern so wie auch eine beachtliche Anzahl reichhaltiger Schätze großer Autoren der Tradition sind dort zu finden.
Sowohl der neugierige wie auch der wissbegierige, der praktisch denkende, der geistig hungrige und der skeptische Christ können bei dieser Buchauswahl fündig werden.
Alle Besucher können ebenfalls an einem Quiz teilnehmen, der quer durch die Ausstellung führt. Die Kinder erhalten ebenfalls die Möglichkeit, durch ein Rätsel an einer Verlosung teilzunehmen. Während der Öffnungszeiten wird Kaffee und Kuchen angeboten.

Die Ausstellung ist geöffnet in der Bischöflichen Schule am Samstag, dem 25.10. von 10.00 bis 16.00 Uhr und am Sonntag, 26.10. von 13.00 bis 17.30 Uhr. Im Pfarrheim in Weywertz findet die Ausstellung statt am Montag 27.10. von 10.00 bis 17.00 Uhr.

Am Dienstag, 4. November findet dieselbe Ausstellung in den Räumen der Pater Damian Primarschule im Heidberg statt von 13.00 bis 21.00 Uhr.

In den vergangenen Jahren erfreute sich diese auβergewöhnliche Ausstellung einiger Hundert Besucher und Käufer christlicher Literatur. Auch in diesem Jahr erhoffen sich die Organisatoren wieder einen groβen Andrang.

Dienstag, 21. Oktober 2008

20.000 Lasagne-Portionen auf Ostbelgiens Esstischen

An diesem Wochenende steht wahrscheinlich auf den meisten Speiseplänen - zumindest in der Eifel - Lasagne. Sage und schreibe 19.500 Lasagne-Portionen hatten die Messdiener, welche dieses Jahr zur Romreise aufbrechen, verkauuft. „Ein bis dahin noch nicht da gewesener Rekord“, so Pfarrer Claude Theiss.

Die Verantwortlichen der großen Ministrantenwallfahrt sehen darin auch ein deutliches Zeichen der Anerkennung für den treuen Dienst der jungen Menschen am Altar ihrer Pfarrkirche oder Kapelle.

Seit einigen Monaten laufen die Vorbereitungen der neun Tage dauernden Pilgerreise. Neben den 420 teilnehmenden Ministranten freuen sich die 85 Begleitpersonen, die die logistische Durchführung dieser Aktion tatkräftig unterstützen. Mit „kreativen Ideen” versuchen die jungen Menschen die finanziellen Rahmenbedingungen für die Fahrt nach Rom zu verbessern.

Nach der Lasagne-Aktion werden ab Dezember Abreißkalender zum Preis von 5 € und Anfang 2009 Kugelschreiber zum Verkauf angeboten. In den Pfarrverbänden finden zudem weitere interne Aktivitäten statt, wie eine Waffelaktion, ein Autowasch-Tag, Verkauf von Bastelarbeiten, selbst verzierte Kerzen oder Plätzchen auf dem Weihnachtsmarkt, beim Adventsbasar und auf dem Trödelmarkt.