Samstag, 1. November 2008

Bis auf weiteres: Keine Gottesdienste in Steffeshausen



Der Gottesdienstbesuch in Steffeshausen ist zur Zeit eine frostige Angelegenheit. Pünktlich zu Winterbeginn fällt die Heizungsanlage in Panne. Die Diagnose des Heizungsfachmanns ist ernüchternd:Totalschaden. Es wird noch einige Wochen dauern, bis der alte Heizungsofen durch einen neuen ezrsetzt ist, weil verwaltungstechniche Prozeduren und Vorschriften eingehalten werden müssen und eine Reperatur dadurch verzögert wird. Geduld ist angesagt und weiteres Zittern!

Der Kirchenvorstand hat deshalb beschlossen, dass bis auf weiteres die Gottesdienste in der Kapelle von Auel abgehalten werden.

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Das Zeitliche segnen - Gedanken zu Allerseelen

Allerheiligen, Allerseelen, Totensonntag, Volkstrauertag. Die Reihe der Tage des Totengedenkens im November ist lang und lässt fast keine andere Wahl, als sich mit diesem Thema zu beschäftigen. Das Thema Tod, das wir ansonsten oft wegstecken, vertagen, ist an diesen Tagen oft unwillkürlich präsent. Im Denken an Verstorbene und auch in der Konfrontation damit, selbst sterblich zu sein. Die kirchlichen Gedenktage erinnern uns an beides. Mit Gräbersegnung an Allerheiligen, mit dem Verlesen der Namen der letztjährig Verstorbenen, mit Liedern und Gebeten.

Die christliche Botschaft angesichts des Todes ist natürlich geprägt vom Glauben an den auferstandenen Gottessohn. Und von der Hoffnung auf die Einlösung der Zusage, dass für uns alle der Tod nicht das letzte Wort hat. Christinnen und Christen erleben allerdings auch zuerst und durch nichts beschönigend die Brutalität des Todes, wenn er mitten ins Leben einfällt. Da kann und will auch der Glaube keinen Mantel drüber legen. Trauer ist und bleibt real und schmerzlich und wird seit Jahrtausenden auch klagend vor Gott gebracht. Und das gehört sich durchaus so. Unmenschliches wird nicht verlangt. Selbst der Gottessohn Jesus von Nazareth beklagt am Kreuz die Gottferne.

Die wiederkehrenden Trauertage im November erinnern uns an den Tod geliebter Menschen - an friedlich eingeschlafene und jäh aus dem Leben gerissene. Sie erinnern uns daran, dass der Tod zum Leben gehört. Sie sprechen davon, dass christliche Hoffnung über den Tod hinaus reicht, dass einer ihm letzte Wort abgerungen hat und dieses letzte Wort für uns Christinnen und Christen seitdem Hoffnung auf Leben in Fülle heißt.

Die Trauertage im November laden uns deswegen ein, unser Leben angesichts des Todes bewusst wertzuschätzen, laden uns ein, im Bewusstsein unserer Endlichkeit das Leben zu genießen und verantwortungsvoll zu gestalten. „Das Zeitliche segnen“ tut dann nicht nur der, der dieses Leben verlassen muss, sondern jeder, der jeden Tag aufs Neue dankbar beginnt.
Susanne Moll









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Dienstag, 28. Oktober 2008

Fest Allerheiligen

Allerheiligen ist ein tröstliches Fest: So groß ist die Schar der Heiligen, dass sie niemals alle namentlich genannt und an eigenen Tagen erinnert werden könnten. An Allerheiligen feiern wir sie alle!

Allerheiligen ist auch ein herausforderndes Fest: Denn wenn es so viele gibt, können wir auch nicht mehr sagen: Das ist nur etwas für Ausnahmechristen.

Nein: Ganz normale Menschen sind zur Heiligkeit berufen. Stellen wir uns dieser Herausforderung, lassen wir uns von Jesus mit seiner Frohen Botschaft den Weg weisen. Mit ihnen, die Gott schauen, wenden wir uns vertrauensvoll an ihn.

An Allerheiligen erinnern wir uns der großen Zeugen des Glaubens, des Hoffens und des Liebens. Wir erinnern uns an die Frauen und Männer, die unter uns einen guten Namen haben. Wir erinnern uns an die Frauen und Männer, deren Namen nicht in die Annalen der Geschichte eingetragen sind. Wir erinnern uns der Frauen und Männer, die längst vergessen wurden. Sie alle laden uns ein, uns an ihrem Leben zu orientieren. Ihnen gilt unsere Verehrung und Freundschaft.

Geschichte
Das Fest wurde eingeführt, da es unmöglich war, jeden Heiligen an einem besonderen Tag zu feiern. Jährliche Gedenktage für Verstorbene – ob Märtyrer, Heilige oder einfache Gläubige – gab es bereits im antiken Christentum. In den östlichen Kirchen finden sich seit Anfang des 4. Jahrhunderts dann ausdrücklich Allerheiligenfeste, die allerdings als „Herrentag aller Heiligen“ am 1. Sonntag nach Pfingsten gefeiert wurden. In der westlichen Kirche weihte Papst Bonifatius IV. am 13. Mai 609 oder 610 das heidnische römische Pantheon in Rom – zuvor das Heiligtum der antiken Götterwelt – der Jungfrau Maria und allen Heiligen und ordnete eine jährliche Feier an, zunächst am Freitag nach Ostern. Papst Gregor III. weihte über hundert Jahre später eine Kapelle in der Basilika St. Peter allen Heiligen und legte daher für die Stadt Rom den Feiertag auf den 1. November. Ende des 8. Jahrhunderts begann man an diesem Tag dieses Fest vor allem auch in Frankreich zu feiern. Allmählich verbreitete sich in der gesamten Westkirche der 1. November. Papst Gregor IV. legt 835 Allerheiligen für die gesamte Westkirche auf den 1. November fest.

Allerheiligen und Halloween
Am Vorabend, dem 31. Oktober wird heutzutage in den Vereinigten Staaten und vielen Ländern Europas Halloween gefeiert. Das Wort „Halloween“ leitet sich aus der amerikanisch-englischen Bezeichnung „All Hallows Eve“ (Vorabend von Allerheiligen) ab. Neben den Wurzeln des Fests als Vorabend eines Hochfests an dem es üblich ist, Vigilien abzuhalten, könnte das Fest möglicherweise auch auf ältere heidnische Bräuche zurückgehen (vgl. Samhain). In der heutigen, aus Nordamerika zurückgekommenen Form hat es eine stark kommerzialisierte und säkularisierte Form angenommen.
Quelle: Wikipedia.de

Montag, 27. Oktober 2008

Bischofssynode ging in Rom zu Ende


Vom 5. bis 26. Oktober 2008 fand in Rom die XII. Ordentliche Vollversammlung der Bischofssynode zum Thema "Das Wort Gottes im Leben und in der Sendung der Kirche" statt. Anlässlich der zu Ende gegangenen Bischofssynode feierte Papst Benedikt XVI. zusammen mit den teilnehmenden Kirchenvertretern eine heilige Messe im Petersdom.

Stichwort: Bischofssynode
Die Bischofssynode ist eine Versammlung von Vertretern der Bischofskonferenzen der einzelnen Länder und der Ordensgemeinschaften. Sie hat keine Entscheidungsbefugnis, wodurch sie sich vom allgemeinen Konzil unterscheidet. Als Forum der gegenseitigen Information und Beratung unterstützt die Bischofssynode den Papst bei der Bewahrung der Einheit der Gesamtkirche. Der Papst leitet die Bischofssynode selbst oder durch einen Delegierten und bestimmt den Gegenstand der Beratungen. Aufgabe der Bischofssynode ist es, die Verbindung des Weltepiskopats mit dem Papst durch geeignete Beratung der Verhandlungsthemen im Hinblick auf Glaube, Sitte und Disziplin zu fördern. In "außerordentlicher" Weise kann der Papst der Bischofssynode für bestimmte Fälle Entscheidungsgewalt übertragen; ihm ist es vorbehalten, solche Entscheidungen in Kraft zu setzen.