Samstag, 13. Dezember 2008

Herzlichen Glückwunsch, Herr Pastor!


Wort Gottes für den Tag - Sonntag, 14. Dezember

Freut euch im Herrn zu jeder Zeit! Noch einmal sage ich: Freut euch! Denn der Herr ist nahe! Betet ohne Unterlass! Dankt für alles; denn das will Gott von euch, die ihr Christus Jesus gehört. Löscht den Geist nicht aus! Verachtet prophetisches Reden nicht! Prüft alles und behaltet das Gute! Meidet das Böse in jeder Gestalt! Der Gott des Friedens heilige euch ganz und gar und bewahre euren Geist, eure Seele und euren Leib unversehrt, damit ihr ohne Tadel seid, wenn Jesus Christus, unser Herr, kommt. Gott, der euch beruft, ist treu; er wird es tun.(1 Thess 5,16-24)
Seit vielen Jahrhunderten heißt der 3. Adventsonntag „Gaudete“, d. h. Freuet euch. Und der Grund für diese Freude heißt: Der Herr ist nahe.

Der das verkündet, Paulus, hätte allen Grund, traurig und mutlos zu sein: Er sitzt im Gefängnis wegen seines Glaubens und weiß nicht, ob es noch Zukunft für ihn gibt. Aber Paulus sieht, wie immer, weiter. Diese jubelnde Freude ist die Freude aus einer anderen Welt, die Freude über die Ankunft Gottes.

Der dritte Advent setzt ein großes »Trotzdem« gegen all die Traurigkeit, die sich in unserem Leben angesammelt hat: gegen den glanzlosen Alltag, das Einerlei, die Mühen, Sorgen, Ängste, die wir mit uns schleppen!

Wenn ich achtsam und aufmerksam bin, werde ich jeden Tag etwas finden, worüber ich mich
freuen und wofür ich danken kann. Bitten wir Gott, er möge in uns das große »Trotzdem« der Freude aufrichten, damit er ankommen kann in unserem Advent, damit wir die Freude aus der anderen Welt in diese oft so traurige, hoffnungsarme Welt hinein strahlen!
(aus: Laacher Messbuch 2009, S.43)

Freitag, 12. Dezember 2008

Adventsfeier der Landfrauen in Auel


Auch dieses Jahr luden die Landfrauen Auel-Steffeshausen wieder zur gemütlichen Adventsfeier ins Vereinshaus nach Auel ein. Neben den Mitgliedern durften auch dieses Jahr Pastor Willi Kessel und Kaplan Ludwig Hilger sich über eine Einladung freuen, welcher die beiden denn auch gefolgt waren. Ein Stehempfang, zu Beginn, bot Gelegenheit zum Austausch in ungezwungenem Rahmen. Schließlich wurde zu Tisch gebeten.

Nach einer kurzen Besinnung durch Kaplan Hilger und der daran anschließenden Begrüßungsrede von Marie-Thérèse Kaut gab es ein ausgezeichnetes Essen. Die Landfrauen und ihre beiden Gäste erwartete ein bunter Abend, der aber zu keiner Zeit hektisch verlief, sondern vor allem die Gemütlichkeit hatte Vorrang.

Jeder Gast und jede Landfrau erhielt außerdem ein Geschenk zum Abschied. Ein gelungener Abend, der auf seine Fortsetzung im nächsten Jahr wartet ...

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Mittwoch, 10. Dezember 2008

Die Kontaktgruppe des Pfarrverbands Reuland stellt sich vor

Weshalb Kontaktgruppen ?

An der Neustrukturierung und Neugestaltung des Pfarrlebens führt - auch wenn wir noch so nostalgisch zurückblicken mögen - kein Weg vorbei, In unserem Bistum trägt das Projekt der Pfarrerneuerung den Namen "Baustelle Pfarren". Die stark rückläufige Zahl der Priester ist für die konsequente Umsetzung dieses Projektes ebenso ausschlaggebend wie die fundamental veränderte Situation des Glaubens heute. Die Kirche steht zwar immer noch mitten im Dorf, aber sie ist nicht mehr der Mittelpunkt des Dorfes... weiterhin Salz der Erde und Licht der Welt sein wollen, niüssen wir uns der neuen Situation beherzt stellen im festen Vertrauen darauf, dass Jesus Christus als Bauherr seiner Kirche mit uns auf dem Weg in eine neue, noch ungewisse Zukunft ist. Nach der offiziellen Festlegung der neun Pfarrverbände für das deutschsprachige Gebiet durch unseren Bischof sollten sich in allen Pfarren die neuen Kontaktgruppen bilden.

Die Aufgabe der Kontaktgruppe

Die Aufgabe der Kontaktgruppe besteht darin, Sorge zu tragen für das kirchlich-christliche Leben vor Ort, d. h. in der jeweiligen Ortsgemeinde (Pfarre). Die Mitglieder einer Kontaktgruppe müssen nicht alles selber tun, sondern sie achten darauf, dass alles, was das kirchlich-religiöse Leben einer Pfarrgemeinde umfasst und ausmacht, getan wird und geschieht, Dabei ist die jeweilige Kontaktgruppe nicht auf sich selber gestellt, sondern sie nimmt diese Aufgabe wahr in enger Partnerschaft mit dem für die Pfarre zuständigen Pastor und dem künftigen Pastoralteam (seiner Mitarbeiterequipe) sowie in Partnerschaft mit den anderen Kontaktgruppen des Pfarrverbandes. Um die vielfältigen Dienste und Aufgaben in Katechese, Diakonie und Liturgie wahrzunehmen, ermutigt die Kontaktgruppe Mitchristen, sich für den ein oder anderen Dienst zur Verfügung zu stellen. Dazu sind ihre Mitglieder in besonderer Weise geeignet, da sie in der jeweiligen Pfarre leben und somit die Menschen vor Ort kennen.

Die Mitglieder der Kontaktgruppe
Im Unterschied zu den bisherigen Pfarrgemeinderäten sind die Kontaktgruppen keine beratenden Gremien, sondern sie setzen sich aus Pfarrmitgliedern zusammen, die echte Verantwortung in den Bereichen Katechese, Diakonie und Liturgie übernehmen. Um dies zu tun, müssen sie ein „Gespür“ haben für den Bereich, für den sie verantwortlich sein werden. Anders ausgedrückt : Er sollte ihnen in besonderer Weise „am Herzen liegen“... Wer für diesen oder jenen Bereich Verantwortung übernimmt, muss wissen, was zu dem jeweiligen Bereich gehört. Er muss die Menschen kennen, die in diesem Bereich arbeiten und engagiert sind.

Um ihren wichtigen Auftrag im Dienste der Kirche und der Mitchristen gerecht zu werden, ist es von größter Wichtigkeit, dass sich die Mitglieder der Kontaktgruppe als eine Mannschaft, ein Team verstehen, das eng zusammenarbeitet und entsprechend um eine gute interne Kommunikation, um Offenheit gegenüber den Pfarrangehörigen und ihren Anliegen sowie um eine echte Partnerschaft und Zusammenarbeit mit dem Pastor (dem Pastoralteam) und den anderen Kontaktgruppen des Pfarrverbandes bemüht ist.


Möchten Sie den vollständigen Text lesen und die Fotos der Mitglieder der Kontaktgruppe sehen? Klicken Sie: hier

Montag, 8. Dezember 2008

Die Angst der Kerze


Eines Tages kam ein Zündholz zur Kerze und sagte: "Ich habe den Auftrag, dich anzuzünden." "O nein!" erschrak da die Kerze. "Nur das nicht. Wenn ich brenne, sind meine Tage gezählt! Niemand mehr wird meine Schönheit bewundern!" Und sie begann zu weinen.

Das Zündholz fragte: "Aber willst du denn dein Leben lang kalt und hart bleiben, ohne je gelebt zu haben?" "Aber brennen tut doch weh und zehrt an meinen Kräften", schluchzte die Kerze unsicher und voller Angst.

"Das ist schon wahr." entgegnete das Zündholz. "Aber das ist doch auch das Geheimnis unserer Berufung: Wir sind berufen, Licht zu sein. Was ich tun kann, ist wenig. Zünde ich dich aber nicht an, so verpasse ich den Sinn meines Lebens. Ich bin dafür da, das Feuer zu entfachen. Du bist die Kerze. Du sollst für andere leuchten und Wärme schenken. Alles, was du an Schmerz und Leid und Kraft hingibst, wird verwandelt in Licht. Du gehst nicht verloren, wenn du dich verzehrst. Andere werden dein Feuer weitertragen. Nur wenn du dich versagst, wirst du sterben."

Da spitzte die Kerze ihren Docht und sprach voller Erwartung: "Ich bitte dich, zünde mich an."

Verfasser unbekannt

Sonntag, 7. Dezember 2008

Goldenes Priesterjubiläum von Pastor Willi Kessel

Am Sonntag, dem 14. Dezember feiern die Pfarren Burg-Reuland, Steffeshausen und Ouren ihren Pfarrer. Vor 50 Jahren empfing er aus den Händen des weißrussischen Flüchtlingsbischofs Boleslas Sloskans die Priesterweihe. Mehr dazu diese Woche hier in diesem Blog.

Am kommenden Sonntag um 13,45 Uhr geleitet die Festgemeinde den Jubilar vom Pfarrhaus zur Pfarrkirche, wo er mit den Priestern des Dekanates einen Dankgottesdienst feiert. Anschließend, um 15,30 Uhr findet eine weltliche Feier im Saal Richter-Scholtes statt.

Herzliche Einladung an alle Einwohner der drei Pfarren Burg-Reuland, Steffeshausen und Ouren, sowie des Rektorats Bracht-Maspelt.