Donnerstag, 6. August 2009

Geh auf Gottes Wegen - Wort für den Tag 07. August 2009

Und nun, Israel, was fordert der Herr, dein Gott, von dir außer dem einen: dass du den Herrn, deinen Gott, fürchtest, indem du auf allen seinen Wegen gehst, ihn liebst und dem Herrn, deinem Gott, mit ganzem Herzen und mit ganzer Seele dienst; dass du ihn fürchtest, indem du auf die Gebote des Herrn und seine Gesetze achtest, auf die ich dich heute verpflichte. Dann wird es dir gut gehen. (Dtn 10,12-13)

Viele Forderungen stellt das Leben an uns. Es beginnt schon in der Schule: Lernen, Hausaufgaben, Prüfungen. Später dann: Leistung erbringen in Lehre und Beruf, sein Bestes geben. Oder der Haushalt: Putzen, Kochen, Waschen. Oder die Kinder: alle Termine im Kopf behalten, ihnen beistehen, sich um sie kümmern. Oder der Staat: Steuern, Sozialabgaben, Behördengänge. So viel ist notwendig, so viel ist zu tun.

Die vielen Anforderungen engen uns ein, hindern uns oft an der eigenen Entfaltung, werden nicht als Herausforderung, sondern als Belastung empfunden.

Auch Religion wird für viele als Belastung und Einengung empfunden: am Sonntag in die Kirche gehen, Spendenaufrufe, mahnende Worte von Papst, Bischof und Pfarrer, und viele Gebote und Verbote, nach denen man sich richten muss.

Geh auf Gottes Wegen! Das ist keine zusätzliche Forderung, das ist eine Aufforderung, eine Einladung zum Glücklich-Sein. Wenn wir der Liebe mehr Raum geben als der Selbstsucht, wenn wir dankbar und zufrieden unser Leben annehmen, weil uns jeden Tag so viel Gutes und Schönes begegnet, wenn wir vertrauensvoll unsere Sorgen und alles Schwere, das wir nicht ändern können, in die Hand Gottes legen, und wenn wir versuchen, unser Leben nach seinen Geboten auszurichten – dann wird unser Leben gelingen. „Geh auf Gottes Wegen!“

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