Mittwoch, 12. August 2009

Wort Gottes für den Tag - Donnerstag, 13. August 2009

Mose stieg aus den Steppen von Moab hinauf auf den Nebo, den Gipfel des Pisga gegenüber Jericho, und der Herr zeigte ihm das ganze Land. Er zeigte ihm Gilead bis nach Dan hin, ganz Naftali, das Gebiet von Efraim und Manasse, ganz Juda bis zum Mittelmeer, den Negeb und die Jordangegend, den Talgraben von Jericho, der Palmenstadt, bis Zoar. Der Herr sagte zu ihm: Das ist das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob versprochen habe mit dem Schwur: Deinen Nachkommen werde ich es geben. Ich habe es dich mit deinen Augen schauen lassen. Hinüberziehen wirst du nicht. Danach starb Mose, der Knecht des Herrn, dort in Moab, wie es der Herr bestimmt hatte. (Dtn 34,1-5)

Gottes Güte ist unbegrenzt, aber er ist auch konsequent. So hören wir in der Lesung. Er hat Mose nicht in das Land der Verheißung ziehen lassen, als Konsequenz auf das Verhalten der Israeliten in der Wüste. Diese hatten sich von Gott abgewandt, in der Zeit, als Mose auf dem Berg die Gotteserscheinung hatte und sie annahmen, er sei längst gestorben, weil er so lange nicht vom Berg herunterkam. Mose trug für das Volk die Verantwortung und musste nun die Konsequenz für dieses Verhaltens tragen. Er hat Mose nach dem Abfall seines Volkes weiterhin geführt und unterstützt, ihn also nicht fallengelassen. Doch sein Wort hat er wahrgemacht.

Gott verurteilt die Tat, die Sünde, aber er gibt den Menschen nicht auf. Er zeigt uns auf, dass der Sünder auch dann noch unser Bruder bleibt, und setzt alles daran, ihn zurückzugewinnen. Gottes Güte, seine Nachsicht, seine Vergebungsbereitschaft hören niemals auf. Jesus hat dies noch am Kreuz gegenüber dem reumütigen Schächer in die Tat umgesetzt.

Keine Kommentare: