Dienstag, 1. September 2009

September - Schutzengelmonat


Unter dem Schultz der heiligen Engel

Der Monat September ist für uns Katholiken der Schutzengelmonat. Man muss wohl davon ausgehen, dass nur noch wenige Christen davon Kenntnis haben. Leider ist heute der alte Brauch Katholischer Frömmigkeit, dass einzelne Monate des Jahres der besonderen Verehrung eines Heiligen oder eines Glaubensgeheilmmnisses geweiht sind, in völlige Vergessenheit geraten.So ist der Mai der Marienmonat; der Juni ist dem Herzen Jesu; der Juli dem kostbaren Blute, der Oktober den Rosenkranzgeheimnissen geweiht.

Es ist ein wichtiges Anliegen der Kirche, unsere Verehrung zu den Schutzengeln zu fördern und unser gläubiges Vertrauenzu ihnen zu vertiefen. Das zeigt sich schon darin, dass sie einen eigenen Festtag geschaffen hat zu Ehren der hl Schutzengel, am 2. Oktober, außerdem wünscht sie, dass die Gläubigen den Monat September als „Schutzengelmonat“ begehen.

Viele Christen denken heute leider viel zu wenig, oder überhaupt nicht mehr ihren Schutzengel, nicht wenige leugnen sogar die Existenz vonEngeln. Es gehört aber zum Glaubensgut der Kirche, dass es Engel gibt und Gott jedem einzelnen Menschen einen bestimmten Engel als besonderen Freund, Helfer und Beschützer zugeordnet hat. Der Monat September möchte uns daran erinnern, zumal ja auch am 29. September das Fest der Erzengel Michael, Gabriel und Rafael begehen.







Michelsfest in Lascheid

Jedes Jahr begeht die Ortschaft Lascheid am Sonntag nach der Reuländer Kirmes das Michelsfest. An diesem Tag erinnern die Lascheider sich daran, dass ihre Kapelle dem hl. Michael geweiht ist.

Geschichtliches

Lascheid erscheint erstmals unter dem Namen ‘Landscheyt‘ und gehörte zur Herrschaft Reuland, kirchlich zur Pfarrei Weweler. Die erste Kapelle wurde im Jahr 1666 durch den Lütticher Weihbischof konsekriert. Sie war 44 Fuß lang, 22 Fuß breit, 30 Fuß hoch und dem hl. Michael geweiht. 1759 wurde die erste Kapelle niedergelegt und durch einen Neubau ersetzt. Errichtet wurde ein schlichter Bruchsteinbau mit dreiseitigem Altarraum, auf dem Dach ein Dachreiter.


250-Jahr-Feier

Seit 1759 sind 250 Jahre ins Land gegangen. Die Kirche hat seit der Erbauung immer wieder kleine Veränderungen erfahren. So wurde im Jahr 1902 der Dachreiter durch den Turm an der Westseite der Kirche ersetzt.

1958 wurde eine Empore in die Kirche eingebaut. Der Anbau einer Sakristei wurde 1989 in Eigeninitiative der Dorfbevölkerung vorgenommen. Zum Herstellen der Außenmauern verwendete man das Steinmaterial des alten Schulstalls. Gleichzeitig wurde eine Luftheizung für die Kirche installiert.


Der Erzengel Michael
Was ist das für einer, dieser Erzengel Michael? Eigentlich haben wir keine konkrete Beschreibung von ihm. Es gibt viele Bilder, viele Ideen, wie er aussehen könnte, wie Menschen sich ihn vorstellen. Ehrlich gesagt ist das auch gar nicht so wichtig, wie er aussieht. Viel interessanter ist nämlich das, was man über ihn sagt, was er tut:




Die Statue in unserer Kirche beschreibt sehr treffend seine Funktion. Er kämpft mit dem Drachen, der Sinnbild für alles Böse ist das uns begegenet und er gewinnt diesen Kampf.

Das Fest der heiligen Erzengel Michael, Gabriel und Rafael will uns bewusst machen, dass wir nicht alleine auf dem Weg sind, sondern Gott uns durch den Schutz seiner heiligen Engel führt und behütet.





Erinnerungskerze



Anläßlich der Feier zum 250jahrigen Bestehen der Lascheider Kapelle gibt es eine Erinnerungskerze mit dem Bild der Kapelle und des hl. Michael. Sie wird vor der Messe, am 27. September am Eingang der Kirche zum Preis von 5,00 € angeboten. Gleichzeitig wird jedem kostenlos ein Faltblatt zur Geschichte der Kapelle ausgehändigt.

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