Mittwoch, 2. September 2009

Wort Gottes für den Tag - Donnerstag, 03. September 2009

Über Zeit und Stunde, Brüder, brauche ich euch nicht zu schreiben. Ihr selbst wisst genau, dass der Tag des Herrn kommt wie ein Dieb in der Nacht. Während die Menschen sagen: Friede und Sicherheit!, kommt plötzlich Verderben über sie wie die Wehen über eine schwangere Frau, und es gibt kein Entrinnen. Ihr aber, Brüder, lebt nicht im Finstern, sodass euch der Tag nicht wie ein Dieb überraschen kann.
Ihr alle seid Söhne des Lichts und Söhne des Tages. Wir gehören nicht der Nacht und nicht der Finsternis.
Darum wollen wir nicht schlafen wie die anderen, sondern wach und nüchtern sein Denn wer schläft, schläft bei Nacht, und wer sich betrinkt, betrinkt sich bei Nacht. Wir aber, die dem Tag gehören, wollen nüchtern sein und uns rüsten mit dem Panzer des Glaubens und der Liebe und mit dem Helm der Hoffnung auf das Heil. (1 Thess 5,1-8)
Der Dieb kommt in der Nacht – und die Wehen gehören untrennbar zu einer schwangeren Frau. Das sind zwei Bilder, die uns heute in der Lesung begegnen. Sie sind aus dem Alltag gegriffen und sehr anschaulich. Um in beiden Fällen nicht überrascht zu werden, muss man vorbereitet sein – und das immer, zumal man ja nie sicher weiß, wann der Zeitpunkt da ist.

Auch wir Christen sind in einer ähnlichen Lage; wir wissen nicht, wann unsere letzte Stunde schlägt, und wir wissen nicht, wann Jesus Christus wiederkommen wird. Das bedeutet für uns also so zu leben, dass er immer kommen kann.






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