Montag, 16. November 2009

Dein Glaube hat dir geholfen - Wort Gottes für den Tag - Dienstag, 17. November 2009

Als Jesus in die Nähe von Jericho kam, saß ein Blinder an der Straße und bettelte. Er hörte, dass viele Menschen vorbeigingen, und fragte: Was hat das zu bedeuten? Man sagte ihm: Jesus von Nazaret geht vorüber. Da rief er: Jesus, Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Die Leute, die vorausgingen, wurden ärgerlich und befahlen ihm zu schweigen. Er aber schrie noch viel lauter: Sohn Davids, hab Erbarmen mit mir! Jesus blieb stehen und ließ ihn zu sich herführen. Als der Mann vor ihm stand, fragte ihn Jesus: Was soll ich dir tun? Er antwortete: Herr, ich möchte wieder sehen können. Da sagte Jesus zu ihm: Du sollst wieder sehen. Dein Glaube hat dir geholfen. Im gleichen Augenblick konnte er wieder sehen. Da pries er Gott und folgte Jesus. Und alle Leute, die das gesehen hatten, lobten Gott. (Lk 18,35-43)


Der schlechte Einfluss anderer Menschen kann uns fehl leiten

Dein Glaube hat dir geholfen. Ohne den Glauben des Mannes hätte Jesus den Mann wahrscheinlich gar nicht heilen können. Wir wissen doch: „Glaube versetzt Berge“. Wahrscheinlich haben die Menschen dem Blinden schon oft versucht einzureden „Du brauchst dir keine Hoffnungen zu machen. Deine Krankheit ist unheilbar! Du wirst nie sehen können.“ Der Blinde aber hat die Hoffnung nicht aufgegeben. Der blinde Mann hat schon oft von Jesus gehört. Irgendwann, wird er sich gedacht haben, kommt dieser Gottesmann Jesus hier vorbei, an der Straße die von Jericho herauf führt, dann werde ich schreien so laut ich kann, damit er auf mich aufmerksam wird, denn nur ER kann mich heilen ...

Ein Sprichwort sagt: „Wenn du zur Quelle kommen willst, musst du gegen den Strom schwimmen.“ Der Mann ist gegen den Strom geschwommen, indem er sich nicht davon abbringen ließ zu glauben.

Und wir? Wie leicht lassen wir uns beeinflussen? Besonders wenn es um den Glauben geht! Und wenn wir unter Druck geraten von Seiten anderer Menschen die uns den Glauben ausreden wollen, oder die ihn lächerlich machen... dann sind wir wohl schnell geneigt, unseree Überzeugungen und auch unseren Glauben fallen zu lassen. Ein anderer Grund solchen Handelns liegt heute in unseren Breiten wohl auch in Unüberlegtheit und dem Nachgehen des Gesellschaftstrends.

Doch das Evangelium von der Heilung des Blinden sagt: „Ich muss glauben, um zu sehen.“

Wie steht es mit meinem Glauben? Will ich ernsthaft sehen können? Will ich, dass Jesus auch bei mir vorbeigeht und ich ihn anrufen kannn: „Hab Erbarmen mit mir!?“ Habe ich Angst vor dem „Sehen-können“, das heißt: Angst vor der Realität der Welt, Angst vor meiner persönlichen Lebenswahrheit? Doch im Glauben an Jesus Christus brauchen wir keine Angst zu haben. Wir dürfen ihn bitten, unsere Augen zu öffnen, damit wir in unserem Leben wieder in seiner Spur gehen, ihm nachfolgen. Dann dürfen wir glauben, dass wir widerstandsfähig sind gegen den Trend negativer Oberflächlichkeit oder auch gezielten Einfluss und Druck fremder Mächte – Dann hat auch uns der Glaube geholfen.

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