Montag, 28. Dezember 2009

Gottes Wort für den Tag - Dienstag, 29. Dezember 2009

Wenn man Weihnachten auf einen kurzen Nenner bringen wollte, dann ist es das Fest der Liebe. Spüren, erleben wir noch diese Liebe Gottes zu uns? Vielleicht auch darin, dass andere uns lieben, dass wir selbst zur Liebe fähig sind.

Wie wir fühlen, so sollen wir auch handeln. Glaube und Handeln gehören nach den Worten der heutigen Lesung untrennbar zusammen. Man kann nicht von Liebe reden und sie nicht praktizieren: Brüder, Wenn wir seine Gebote halten, erkennen wir, dass wir ihn erkannt haben. Wer sagt: Ich habe ihn erkannt!, aber seine Gebote nicht hält, ist ein Lügner und die Wahrheit ist nicht in ihm. Wer sich aber an sein Wort hält, in dem ist die Gottesliebe wahrhaft vollendet. Wir erkennen daran, dass wir in ihm sind. Wer sagt, dass er in ihm bleibt, muss auch leben, wie er gelebt hat.
Das alte neue Gebot Liebe Brüder, ich schreibe euch kein neues Gebot, sondern ein altes Gebot, das ihr von Anfang an hattet. Das alte Gebot ist das Wort, das ihr gehört habt. Und doch schreibe ich euch ein neues Gebot, etwas, das in ihm und in euch verwirklicht ist; denn die Finsternis geht vorüber und schon leuchtet das wahre Licht. Wer sagt, er sei im Licht, aber seinen Bruder hasst, ist noch in der Finsternis. Wer seinen Bruder liebt, bleibt im Licht; da gibt es für ihn kein Straucheln. Wer aber seinen Bruder hasst, ist in der Finsternis. Er geht in der Finsternis und weiß nicht, wohin er geht; denn die Finsternis hat seine Augen blind gemacht.

Zum Glauben gehört wesentlich das Befolgen der Gebote Gottes.

"Ein neues Gebot gebe ich euch" hat Jesus uns gesagt: "Liebt einander, wie ich euch geliebt. " Dieses alte neue Gebot unterstreicht auch der Apostel Johannes: Gottesliebe ist erst dann verwirklicht, wenn wir Jesu Gebot halten, wenn wir die Liebe, von der wir sprechen, auch tun. Darin erweist sich Christusnachfolge: Wer in ihm bleiben will, muss so leben, wie Christus es uns vorgelebt hat.

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