Samstag, 31. Januar 2009

Brigitta-Fest in Grüfflingen

Grüfflingen feiert an diesem Wochenende seine Kirchenpatronin, die hl. Brigitta.

Historische Einzelheiten über das Leben der Brigitta, die in ihrer Heimat Irland Brigid heißt, sind nur wenige überliefert. Bereits in alten irischen Sagen wird sie die Patronin Irlands (Mary of the Gael) genannt.

Brigitta soll um das Jahr 453 in der Nähe von Kildare im gleichnamigen irischen Bistum zur Welt gekommen sein. Die Überlieferung berichtet, dass sie von dem großen irischen Glaubensboten Patrick getauft wurde. Bereits mit 14 Jahren nahm Brigitta den Schleier und baute sich, so die Legende, in Kildare unter einer Eiche eine Zelle ("celldara" bedeutet im Altirischen "Kirche der Eiche") Bald darauf gründete sie dort ein Nonnenkloster, dem sie vorstand, und später ein Männerkloster. Das Doppelkloster wurde zu einem der berühmtesten der Insel. (Ein Turm ist bis heute erhalten.) Immer wieder ereigneten sich im Leben der großen Wohltäterin Wunder.

Brigitta starb am 1. Februar 525 in Kildare. Ihre Reliquien kamen im Laufe der Zeit in viele Orte Europas.

Vor allem als Viehpatronin genoss Brigitta lange Zeit große Verehrung im Volk. Ab dem 15. Jh. wurde sie manchmal mit der Ordensgründerin Brigitta von Schweden verwechselt. Die Formen der Abbildung Brigittas sind mannigfaltig; so ist sie als Nonne mit Äbtissinnenstab zu sehen.(vor allem in England), manchmal wird sie auch zusammen mit einer Kuh dargestellt, was auf ihre angebliche bäuerliche Herkunft hinweisen soll; aus dem 18. Jh. gibt es sogar Abbildungen, die Brigitta als Bauernmagd oder Hirtin zeigen. Oft hat sie Feuerflammen über dem Haupt.

Die heilige Brigitta ist Patronin der Wöchnerinnen und Kinder, der Kühe und des Viehs.

Kreuzwegstationen in Lascheider Kirche geliftet

Die 14 Kreuzwegstationen aus der Lascheider Kirche erscheinen zur Zeit in neuer Aufmachung. Die alten Holzrahmen waren morsch und vom Holzwurm zerfressen. So blieb keine andere Wahl, als etwas Neues zu schaffen.

Getreu dem alten Vorbild sind neue Eiche-Rahmen gefertigt worden. Das helle Holz passt sich sehr gut dem Innenraum der Kirche an. Erhalten geblieben sind die alten Kunstdrucke, welche die Leidensstationen Jesu darstellen:

1. Jesus wird von Pilatus zum Tode verurteilt
2. Jesus trägt Sein Kreuz
3. Jesus fällt unter der Last des Kreuzes
4. Jesus begegnet Seiner Heiligen Mutter
5. Simon von Cyrene hilft Jesus das Kreuz tragen
6. Die heilige Veronika trocknet das Gesicht Jesu
7. Jesus fällt erneut unter der Last des Kreuzes
8. Jesus tröstet die Frauen von Jerusalem
9. Jesus fällt noch einmal unter der Last des Kreuzes
10. Jesus werden die Kleider vom Leib gerissen
11. Jesus wird ans Kreuz genagelt
12. Jesus stirbt am Kreuz
13. Jesus wird vom Kreuz genommen
14. Jesus wird ins Grab gelegt

Eine gelungene Initiative des Kirchenvorstandes und einiger freiwilliger Helfer.

Wieder Gottesdienste in Steffeshausen


Die Eiszeit ist vorbei! Jetzt raucht er wieder, der Schornstein auf dem Dach der Steffeshausener St. Petrus-Kirche. Nach fast dreimonatiger erzwungener Abstinenz können wir ab Sonntag, 01. Februar, wieder von der Aueler Kapelle zur Pfarrkirche in Steffeshausen wechseln.

Der Kirchenvorstand hat sich für eine komplette Sanierung der alten Heizungsanlage entschieden. Das kostet Zeit und ...Geld! Nun ist es aber soweit. Seit vergangener Woche schon läuft sie wie ein Uhrwerk, die neue Heizungsanlage. Weil die Kirche aber mehrere Monate nicht mehr beheitzt wurde, die Mauern und der Innenraum also sehr , sehr kalt war und außerdem feucht, hat der Kirchenvorstand beschlossen erst eine Woche abzuwarten und den Raum allmählich auf Temperatur zu bringen. Nachdem dann auch noch fleißige Hände die Kirche wieder von Staub und Schmutz befreit haben, kann am Sonntag der erste Gottesdienst gefeiert werden.

Freitag, 30. Januar 2009

Wort Gottes für den Tag

Jesus fuhr mit dem Boot in eine einsame Gegend, um allein zu sein. Aber die Leute in den Städten hörten davon und gingen ihm zu Fuß nach. Als er ausstieg und die vielen Menschen sah, hatte er Mitleid mit ihnen und heilte die Kranken, die bei ihnen waren.

Als es Abend wurde, kamen die Jünger zu ihm und sagten: Der Ort ist abgelegen und es ist schon spät geworden. Schick doch die Menschen weg, damit sie in die Dörfer gehen und sich etwas zu essen kaufen können. Jesus antwortete: Sie brauchen nicht wegzugehen. Gebt ihr ihnen zu essen! Sie sagten zu ihm: Wir haben nur fünf Brote und zwei Fische bei uns. Darauf antwortete er: Bringt sie her! Dann ordnete er an, die Leute sollten sich ins Gras setzen. Und er nahm die fünf Brote und die zwei Fische, blickte zum Himmel auf, sprach den Lobpreis, brach die Brote und gab sie den Jüngern; die Jünger aber gaben sie den Leuten, und alle aßen und wurden satt. Als die Jünger die übrig gebliebenen Brotstücke einsammelten, wurden zwölf Körbe voll. Es waren etwa fünftausend Männer, die an dem Mahl teilnahmen, dazu noch Frauen und Kinder.Jesus sprach ein Tischgebet. Christen, die nach dem Beispiel Christi leben wollen, tun ein Gleiches. Essen ist für den Menschen eben mehr als bloße Abfütterung. Wir leben eben nicht bloß von unserem Geld und von der mühevollen Arbeit des Bauern und Müllers, des Gärtners und Kaufmannes, wir leben aus der Hand Gottes. Durch all diese Tätigkeiten hindurch. Das Tischgebet will die Dankbarkeit für alle, die den Tisch gedeckt haben, wecken. Das Tischgebet ändert die Qualität des Essens. Es wird nicht nur ein menschlicher und sozialer, sondern ein religiöser Vorgang. Es nährt nicht nur unseren Leib und erquickt nicht nur unseren Geist durch fröhliche Tischgemeinschaft, sondern verbindet uns auch mit Gott, dem Geber aller Gaben.
Wie das Wunder der Brotvermehrung geschah, berichtet der Evangelist nicht, denn das Wunder ist unbeschreiblich. Nur Folgen können gesehen werden: alle wurden satt. Vielleicht bestand das Wunder ja darin, dass plötzlich alle miteinander teilten, nachdem sie erlebten, wie der Junge die fünf Brote und zwei Fische zu Jesus brachte. Jesus lässt das Brot und die Fische verteilen, und ein Wunder beginnt.
Da kramten die anderen auch in ihrer Tasche und fanden eines, zwei oder drei Brote. Und diese teilten sie mit denen die nichts eingepackt hatten. Alle fangen zu teilen an, ein jeder, was er hat. Jeder wird satt. Alle spüren, ein Wunder ist geschehen. Das Himmelreich ist unter uns. Gottes Reich ist bei uns. Jesu Geist, seine Liebe hat angesteckt, sich ausgebreitet.





Vorschläge für Tischgebete:

• Vater, segne, diese Speise, uns zur Kraft und dir zum Preise. Amen

• Alle Guten Gaben, alles, was wir haben, kommt, o Gott, von Dir. Dank sei dir dafür. Amen.


• O Gott, von dem wir alles haben, wir preisen dich für deine Gaben. Du speisest uns weil du uns liebst, o segne auch, was du uns gibst.


• Komm, Herr Jesus, sei unser Gast, und segne, was du uns aus Gnaden bescheret hast. Amen.


• Für Speis und Trank, für's täglich Brot, wir danken dir, o Gott. Amen.


• Zwei Dinge, Herr sind Not, die gib in deiner Huld, gib uns das täglich Brot, vergib uns unsere Schuld. Amen.


• Aller Augen warten auf dich, und du gibst ihnen ihre Speise zur rechten Zeit. Du tust deine Hand auf und sättigst alles, was lebt, nach deinem Wohlgefallen. Amen.


• Danket dem Herrn, denn er ist freundlich, und seine Güte währet ewiglich. Amen.
• Segne, Herr, was deine Hand uns in Gnaden zugewandt. Amen.

40€ für einen Lepra- oder Tuberkolosekranken

Am Wochenende 31. Januar / 1. Februar findet die jährliche Kampagne der Damian-Stiftung zum Weltlepratag in allen Kirchen des Pfarrverbands statt.

Die Damian-Stiftung geht auf den belgischen Missionar Damian de Veuster zurück. Damian De Veuster, der den Taufnamen Joseph trug, wurde am 3. Januar 1840 in Tremelo in Belgien als das siebte Kind einer Bauernfamilie geboren. Nach Abschluss der Volksschule arbeitete Damian vier Jahre auf dem Elterlichen Hof, wurde dann aber von seinem Vater auf eine Handelsschule geschickt.

Zwei seiner Schwestern waren bereits in einen Orden eingetreten und sein Bruder war Mitglied des Ordens der "Väter der Heiligen Herzen Jesu und Mariä".
Damians Wunsch war die Arbeit in der Mission. Den Missionaren seines Ordens ("Väter der Heiligen Herzen Jesu und Mariä") war die seelsorgerliche Betreuung der Sandwich-Inseln (Hawaii, mitten im Pazifik, heute zu den USA gehörend, 1778 von James Cook entdeckt, anvertraut worden.

Der Ordensobere wollte einige Priester, Ordensbrüder und Ordensschwestern in dieses Gebiet aussenden. Eigentlich sollte Damians Bruder mitgeschickt werden, aber als dieser an Typhus erkrankte, wurde schließlich Damian an Stelle seines Bruders dorthin gesandt. Im Herbst 1863 lief das Schiff mit den Missionaren an Bord aus Bremerhaven aus. Viereinhalb Monate dauerte die Fahrt, bis man endlich in Honolulu, der Hauptstadt von Hawaii einlief.

Bereits zwei Monate nach der Ankunft wurde Damian zum Priester geweiht und übernahm nun die Mission des erkrankten Missionars von Puna, der größten der Sandwich-Inseln. In seinem Missionsgebiet gab es ungefähr 30 Katholiken. Da es hier keine Schule oder Kirche gab, war es Damians erste Aufgabe, eine Kirche zu bauen. 1865 war es so weit: Damian konnte das kleine Kirchlein einweihen, darauf hin gleich noch zwei weitere.

Damian wurde in einen anderen Bezirk versetzt. Er leitete bereits neun Jahre diesen Bezirk, als er zu einer ganz neuen Aufgabe berufen wurde: Bei einer Versammlung aller Hawaii-Missionare seines Ordens auf der Insel Maui kam das Gespräch auf die Insel Molokai, die Aussätzigen-Insel. Hierzu muss gesagt werden, dass der Aussatz vor der Entdeckung auf Hawaii gänzlich unbekannt war. Um alle anderen Leute vor dem Aussatz zu schützen, mussten alle Aussätzigen nach Molokai.

Damian bat darum, als Seelsorger nach Molokai zu dürfen, man erlaubte es ihm.

Pater Damian half den Leprakranken, die auf die Insel Molokai abgeschoben wurden und vollkommen isoliert und in völliger Verwahrlosung lebten. Pater Damian hat für sie gesorgt und ihnen ein menschenwürdiges Leben trotz ihrer furchtbaren und damals noch unheilbaren Krankheit ermöglicht. Bald schon nannte man ihn"Apostel der Aussätzigen". Damians Wirken wurde auf der ganzen Welt bekannt, von überall her kamen Geld- und Sachspenden für Molokai.

Als Damian 45 Jahre alt war, kam ein berühmter Arzt nach Molokai um den Aussatz zu erforschen und den inzwischen weltbekannten Damian kennen zu lernen. Er stellte fest, dass sich Damian angesteckt hatte.

Anfangs konnte er immer noch mit demselben Elan, den er sein ganzes Leben hindurch gehabt hatte, weiterarbeiten, aber am 15. April 1889 entschlief Damian De Veuster, genannt "der Apostel der Aussätzigen", nach einem zweiwöchigen Kampf mit dem Tod sanft im Kreis seiner engsten Vertrauten.

Pater Damian wurde 1995 durch Papst Johannes Paul II seliggesprochen, heute wird er am 10. Mai verehrt, dem Tag, an dem er zum ersten Mal die Insel Molokai betreten hatte



Spendenkonto:
000-000075-75
Damian-Stiftung

Bd Leopold II, 263
1081 Brussel

Donnerstag, 29. Januar 2009

Wort für den Tag, 30. Januar

150 Jahre Pfarrbrief


Am 15. Januar 1859 gab der Brite Reverend John Clarke mit dem monatlich erscheinenden "Derby Pahsh Magazine" die erste Zeitung für Gläubige seinerPfarrgemeinde heraus. Die erste Nummer kostete einen Penny und enthielt neben abenteuerlichen Berichten aus dem Leben der Missionare, Auszügen aus Buchneuerscheinungen Geschichten und Gedichten für Kinder, aber besonders Nachrichten aus der Kirchengemeinde.

Noch heute - 150 Jahre später - ist der Gemeinde- oder Pfarrbrief die wichtigste Informationsquelle für das Gemeindeleben. In Zeiten, in denen die Zahl der regelmäßigen Kirchenbesucher stark gesunken ist, ist er das beste Medium, auch die übrigen Gläubigen zu erreichen. Als wirksames Mittel der Öffentlichkeitsarbeit muss er sich allerdings qualitativ von all den vielen Postwurfsendungen abheben, um positiv wahrgenommen zu werden.

Noch nicht so alt ist der digitale Pfarrbrief. Erst nach und nach entdecken die Pfarren die Vorteile des Online-Pfarrbriefs. Der Vorteil liegt auf der Hand: Er ist schnell und preiswert. Jeden Tag können beliebig viele neue Informationen hinzu gestellt werden. Außerdem erreicht man ein viel breiteres Publikum und die Möglichkeiten des digitalen Pfarrbriefs sind so groß wie die Phantasie desjenigen, der den Pfarrbrief Online stellt.

Die Zukunft liegt eindeutig im digitalen Bereich, aber vorläufig hat der gute alte Pfarrbrief aus des Pfarrers eigener Druckerei noch durchaus seine Berechtigung.

Mittwoch, 28. Januar 2009

Kerzensegnung in den Gottesdiensten am Wochenende

In allen Kirchen des Pfarrverbands werden an diesem Wochenende Kerzen gesegnet. Dieser Brauch hängt mit dem Fest „Mariä Lichtmess“ zusammen, das am Montag, (2. Februar), 40 Tage nach Weihnachten gefeiert wird.

„Mariä Lichtmess“ oder „Darstellung des Herrn“ , wie das Fest seit dem II. Vat. konzil heißt, erinnert an den jüdischen Brauch, auf den sich das Fest bezieht: Nach den Vorschriften des Alten Testaments galt die Mutter vierzig Tage nach der Geburt eines Sohnes als unrein. Die Frau musste ein Reinigungsopfer darbringen, wahlweise eine oder zwei Tauben oder in besonders gravierenden Fällen ein Schaf. Maria pilgerte also zu dieser ihrer "Reinigung" in den Tempel. Da außerdem Jesus der erste Sohn war, galt er als Eigentum Gottes und musste von den Eltern zuerst ausgelöst werden: er wurde zum Priester gebracht und vor Gott "dargestellt". Als die Eltern zu diesem Zweck in den Tempel kamen, begegneten sie dem betagten Simeon und der Prophetin Hannah, die erkannten, dass Jesus kein gewöhnliches Kind ist und Simeon pries Jesus als den Erlöser mit den Worten:

Nun lässt du, Herr, deinen Knecht,
wie du gesagt hast, in Frieden scheiden.
Denn meine Augen haben das Heil gesehen, das du vor allen Völkern bereitet hast, ein Licht, das die Heiden erleuchtet,
und Herrlichkeit für dein Volk Israel.


Sein Vater und seine Mutter staunten über die Worte,
die über Jesus gesagt wurden
. Und Simeon segnete sie und sagte zu Maria, der Mutter Jesu: Dieser ist dazu bestimmt, dass in Israel viele durch ihn zu Fall kommen und viele aufgerichtet werden, und er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dadurch sollen die Gedanken vieler Menschen offenbar werden. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen. (Lukasevangelium 2, 21 - 40).

An Lichtmess wurde seit jeher der Jahresbedarf an Kerzen für die Kirchen geweiht, die Leute brachten auch Kerzen für den häuslichen Gebrauch zur Segnung, diese gesegneten Kerzen sollten vor allem in der dunklen Jahreszeit das Gebetbuch beleuchten, oder als Wetterkerzen Unwetter abwehren.


Bei der Segnung der Kerzen spricht der Priester:

Lasset uns beten.
Herr Jesus Christus, du bist das Licht der Weit,
das Licht für alle Menschen.
Segne + diese Kerzen,
die wir zu deinem Lobpreis entzünden.
Wie ihr Licht das Dunkel erhellt,
so mache du unser Leben hell mit deiner Wahrheit.
Schenke uns in den Bedrängnissen unseres Lebens
Zuversicht und Freude und hilf uns,
mit deinem Licht
auch das Leben anderer Menschen hell zu machen,
der du lebst und herrschest in alle Ewigkeit. A.: Amen.

Ein Angebot unserer Kontaktgruppe: die Donatuskerze.
Um allen die Gelegenheit zu geben eine oder mehrere gesegnete Kerzen zu Hause zu haben, hat die Kontaktgruppe des Pfarrverband Reuland beschlossen, am kommenden Wochenende Kerzen zum Preis von 1,50€ anzubieten. Mitglieder der Kontaktgruppe werden diese am Ausgang der Kirchen in Ouren, Steffeshausen, Lascheid und Reuland verkaufen. Auf der Kerze ist das Bildnis des Hl. Donatus zu sehen. Er gilt allgemein als „Wetterheiliger“; der bei schweren Unwettern Gewittern und Feuersbrunst um Fürbitte angerufen wird. Sein Gedenktag ist der 30. Juni.

Dienstag, 27. Januar 2009

Glaubensvertiefung in Oudler


Das Feuer neu entfachen - unter diesem Titel startet Anfang März ein Glaubenskurs im Pfarrheim in Oudler. Clemens Peters und Manuela Theodor zeichnen verantwortlich für die Furchführung dieser Glaubensvertiefung.

Die Treffen finden statt, jeweils Dienstagabend, von 20,00 bis 22,00 Uhr an folgenden Abenden:

- DI 10. März
- DI 17. März
- DI 24. März
- DI 31. März
- DI 07. April
- DI 14. April
- DI 21. April
- DI 28. April
- DI 05. Mai

Herzliche Einladung

Anmeldungen bitte bei:
Clemens Peters unter folgender Nummer: 080 / 349 601.

Montag, 26. Januar 2009

26. Januar: Festtag der Hl. Timotheus und Titus

Gestern feierten wir in der Kirche die Bekehrung des hl. Paulus. Was die Bekehrung des Völkerapostels Paulus in den Menschen bewirkt hat, sehen wir an Timotheus und Titus, deren Festtag wir heute begehen. Sie waren seine Jünger oder Schüler. Beide ließen sich von Paulus im Glauben begeistern, beide ließen sich von ihm im Glauben unterrichten.

Der Überlieferung nach wurden später beide Bischöfe ihrer Gemeinden in Ephesus und von Kreta. Timotheus und Titus sind die bekanntesten Schüler des Apostels Paulus und werden deshalb gemeinsam am Tag nach "Pauli Bekehrung" gefeiert.

Timotheus, Sohn eines heidnischen Vaters und einer jüdischen Mutter, stammte aus Lystra (in der heutigen Türkei). Er wurde von Paulus auf der ersten Missionsreise für den christlichen Glauben gewonnen und war sein treuester Begleiter und Mitarbeiter. Auch während der römischen Gefangenschaft war er bei Paulus. Nach alter Überlieferung war Timotheus der erste Bischof von Ephesus. Zwei von den paulinischen Briefen sind an ihn gerichtet.





Titus ist geborener Heide. In der Apostelgeschichte wird er merkwürdigerweise nicht erwähnt, dagegen in den Paulusbriefen oft Mitarbeiter des Paulus genannt. Paulus hat ihn für das Christentum gewonnen, ihn zum sogenannten Apostelkonzil nach Jerusalem mitgenommen und ihm wichtige Aufgaben anvertraut. Einer der Paulusbriefe ist an Titus gerichtet. Nach der Überlieferung wurde er von Paulus zum ersten Bischof von Kreta ernannt.

Bibelwort



Paulus an Timotheus:


„Es wird eine Zeit kommen, in der man die gesunde Lehre nicht erträgt, sondern sich nach eigenen Wünschen zahlreiche Lehrer sucht, die den Ohren schmeicheln ... Du aber sei in allem nüchtern, ertrag das Leiden, verkünde das Evangelium, erfülle deine Aufgabe!“ (2 Tim 4, 3-5)

Halbzeit zum Paulus-Jahr in der Lütticher Kathedrale


Paulus als Zeuge erwachsenen Glaubens
Anlässlich des Festes der Bekehrung des Völkerapostels Paulus hat Bischof Aloys Jousten am vergangenen Sonntagnachmittag zum Abschluss der Woche für die Einheit der Christen in der Lütticher St.-Paulus-Kathedrale ein Pontifikalamt gefeiert.

Etwa fünfzig Priester und Diakone und 600 Gläubige aus dem Bistum Lüttich, darunter auch zahlreiche Ostbelgier(innen), fanden sich in Lüttich ein, dessen Kathedrale in Belgien die einzige Bischofskirche ist, die dem heiligen Paulus geweiht ist.

Zu einem überzeugten sowie „dynamisch und Leben bringenden Christsein“ nach dem Beispiel des Wandermissionars Paulus hat Bischof Aloys Jousten die Gläubigen ermutigt, denn heute sei mehr als bloße Weitergabe von Glaubensinhalten erforderlich. „Wir brauchen glaubwürdige Zeugen und eine Einübung in das Glaubensleben“, damit der Glaube nicht oberflächlich bleibe und der Christ zu einem erwachsenen Glauben finde, sagte der Bischof. Der Apostel und Missionar, der mit „erstaunlicher Überzeugung und großem Eifer“, von der Frohen Botschaft gefesselt, das Römerreich von Ost nach West durchzog, sei ein „Mann der Tat, ein Denker und ein Mystiker“ gewesen. In der heutigen Zeit seien das Handeln, Denken und Beten drei Eigenschaften und Haltungen, die alle Verkünder der Frohen Botschaft mehr denn je beherzigen müssten.

Der Bischof beleuchtete den Werdegang dieses „150-prozentigen Juden“, der als Missionar in die Welt gesandt wurde. Als tiefgläubiger Jude, der mit Gott gerungen habe, könne man bei ihm nicht von einer Bekehrung sprechen, sondern eher von einer „Umkehr“ und „Kehrtwende“, denn „Paulus erkenne jetzt in Christus den Messias“ und habe so zu den Wurzeln seines eigenen Glaubens gefunden. (von Lothar Klinges)

Sonntag, 25. Januar 2009

Pfarrbrief Februar: wath's new?

Das Gras wachsen hören,
immer über alle Neuigkeiten Bescheid wissen;
heute schon Informationen kennen,
die die Spatzen übermorgen von den Dächern pfeifen,
die Flöhe husten hören ..
..

...heute schon den Pfarrbrief lesen,
den andere erst in einer Woche in Händen halten


wenn Sie das möchten, sind Sie hier richtig!

Hier sitzen Sie in der 1. Reihe

Klicken Sie auf den Knopf

Der Monat Februar wird von drei Ereignissen gepägt:

1.Vom Fest Mariä Lichtmess (2. Februar), verbunden mit der Austeilung des Blasiussegens,
2. von Karneval und
3. dem Beginn der Fastenzeit an Aschermittwoch (25. Februar).
Zu Mariä Lichtmess kommt noch einmal die weihnachtliche Lichtsymbolik zur Geltung: In der Kirche finden mancherorts Lichterprozession statt und eine Kerzenweihe. Die gesegneten Kerzen werden mit nach Hause genommen um beim gemeinsamem Gebet, besonders beim häuslichen Rosenkranzgebet, bei Unwettern, bei schwerer Krankheit, Sterben und Tod zu brennen.

Diesen Brauch möchten wir neu auf aufleben lassen. Aus diesem Grund werden Mitglieder der Kontaktgruppe am Samstag, 31. Januar in Ouren und am Sonntag, 1. Februar gesegnete Lichtmesskerzen nach den Gottesdiensten in Steffeshausen, Lascheid und Reuland anbieten, zum Preis von 1,50 €/ Stück (Foto links).

Eng verbunden mit Mariä Lichtmess ist der Blasiussegen. Mit zwei gesegneten und
in Form des Andreaskeuzes gekreuzten Kerzen, die der Priester vor Gesicht und Hals der zu Segnenden hält, spricht er: „Auf die Fürsprache des heiligen Blasius bewahre dich der Herr vor Halskrankheit und allem Bösen. Es segne dich Gott, der Vater und dder Sohn und der Heilige Geist. Amen.”

„Der Blasiussegen ist zwar keine Krankenversicherung, aber Gottes Zusicherung: Ich bin bei dir in gesunden und in kranken Tagen (Peter Schott).“
Die „Fetten Donnerstage“ oder „Möhnendonnerstage“ stimmen uns ein auf die drei tollen Tage Karnevalssonntag, Rosenmontag und Veilchendienstag.

Am Aschermittwoch ist dann „alles vorbei“. Es beginnt der vierzigtägige Weg nach Ostern. Dieser vierzigtägige Weg auf Ostern zu ist ein Geschenk. In diesen Tagen können wir erfahren, wie gut es ist, dass wir immer wieder neu anfangen dürfen. Wir dürfen neu beginnen, Gott zu suchen; wir dürfen neu anfangen uns selbst und dem Mitmenschen zu begegnen - kurz wir dürfen anfangen wieder einfacher zu leben. Einfach
leben heißt: Sich auf das Wesentliche konzentrieren. Lösen aus einer Abhängigkeit, die mich unfrei macht - von Dingen, von Genussmitteln oder sogar von einem anderen Menschen.

Diese geistige Neuorientierung sollte einhergehen mit bewusstem körperlichem Fasten. So sind diese Tage bis Ostern gedacht als Tage des Heils, der Umkehr und des Neubeginns.

Im vergangenen Monat wurden Messstipendien im Wert von 1.203,00 € an Pater Felix Eicher geschickt. Ebenso gingen 150,00 € an einen afrikanischen Priester. Felix Eicher entbietet allen herzliche Neujahrsgrüße und seinen Dank.

• Bei der Kollekte für die afrikanischen Missionen wurden 379,00 € gespendet.

• Unsere Sternsinger bedanken sich recht herzlich für die
großzügige Unterstützung. Sie konnten an das Kindermissionswerk überweisen:- für die Pfarren Reuland, Ouren und Steffeshausen: 1.397 €.
- Oudler 645,00 €; Thommen 470,05 €; Grüfflingen 550,00 €;
Dürler 350,00 €; Espeler 622,00 €; Lengeler 270,04 €;
Malscheid 185,00 €; Aldringen 650,00 €; Maldingen 1.017,00 €; Braunlauf 513,00 €. Auf dem Foto sind die Sternsinger aus Lengeler unterwegs. Den Kindern und allen Spendern Herzlichen Dank.

• In diesem Jahr emfangen die Kinder des Jahrgangs 2001 die erste heilige Kommunion. Eine Elternversammlung (Vater und Mutter) findet statt am Donnerstag, 26. Februar, um 20,00 Uhr in der Pfarrkirche zu Reuland.