Samstag, 7. März 2009

Chortreffen in Thommen


Am Samstagabend (07. März 2009) fand das diesjährige Treffen der Kirchenchöre und Singgruppen aus der Gemeinde Burg Reuland in Thommen statt. Das Resultat konnte sich hören lassen. Durch das Programm führte Ursula Lambertz - Packes aus Thommen. Hier eine Bildernachlese:












Freitag, 6. März 2009

Suche Frieden, jage ihm nach!

Ihr habt gehört, dass zu den Alten gesagt worden ist: Du sollst nicht töten; wer aber jemand tötet, soll dem Gericht verfallen sein. Ich aber sage euch: Jeder, der seinem Bruder auch nur zürnt, soll dem Gericht verfallen sein; und wer zu seinem Bruder sagt: Du Dummkopf!, soll dem Spruch des Hohen Rates verfallen sein; wer aber zu ihm sagt: Du gottloser Narr!, soll dem Feuer der Hölle verfallen sein. Wenn du deine Opfergabe zum Altar bringst und dir dabei einfällt, dass dein Bruder etwas gegen dich hat, so lass deine Gabe dort vor dem Altar liegen; geh und versöhne dich zuerst mit deinem Bruder, dann komm und opfere deine Gabe. Mt 5,20-24)

Wir begegnen täglich vielen Menschen. Mit vielen Menschen stehen wir in Beziehung, im Beruf oder in der Familie. Und wie sehen diese Beziehungen aus? Wie gehen wir miteinander um? Manchmal ärgern wir uns über jemanden, sind „sauer“. An manchen Menschen werden wir schuldig, andere wiederum werden an uns schuldig.

Jesus fordert uns auf, nicht mit Zorn im Herzen durch das Leben zu gehen, schon gar nicht zum Gottesdienst. Wir sollen die Versöhnung suchen. Manchmal hat man ja allen Grund, sich über etwas zu ärgern, sogar zornig zu sein, und doch ist man selbst der Leidtragende, weil einem der Ärger die Sicht auf die Welt verengt. Ärger, den man mit sich herum trägt, belastet und lässt uns nicht frei handeln. Wir nehmen nur noch diese eine Sache wahr und kreisen schließlich um uns und unseren Ärger.

Jesus will uns Mut machen, nicht im Ärger und im Jammern zu versinken, sondern frei und offen zu leben, das Herz weit zu machen für Gott und die Menschen und die Versöhnung zu suchen.

Donnerstag, 5. März 2009

Vom Vertrauen beim Beten

Drei zentrale Begriffe begegnen uns im heutigen Evangelium, die uns Jesus mit auf den Weg gibt: Bitten, Suchen und Anklopfen Wir sind in unserem ganzen Leben auf der Suche. Eine Suche, die erst mit dem Tod endet. Jesus kennt diese Suche, deshalb ermahnt er seine Jünger, ihr Vertrauen gänzlich in den Vater zu setzen. Auch für uns gelten diese Worte, wir sollen in unseren Anliegen, Sorgen, Problemen und vor allem mit unseren Sünden zu Gott gehen. Denn er ist gerecht und treu, er vergibt uns die Sünden.

Wenn wir uns in die Schriftstelle vertiefen, dann entdecken wir das Geschenk, das darin steckt: die Zusage Jesu, dass der Vater denen, die ihn bitten, Gutes gibt:
Bittet, dann wird euch gegeben; sucht, dann werdet ihr finden; klopft an, dann wird euch geöffnet. Denn wer bittet, der empfängt; wer sucht, der findet; und wer anklopft, dem wird geöffnet. Oder ist einer unter euch, der seinem Sohn einen Stein gibt, wenn er um Brot bittet, oder eine Schlange, wenn er um einen Fisch bittet? Wenn nun schon ihr, die ihr böse seid, euren Kindern gebt, was gut ist, wie viel mehr wird euer Vater im Himmel denen Gutes geben, die ihn bitten.

Kehrt um!

„In rechter Buße wandelt eure Herzen“ singen wir im Lied (GL 160,2). Was ist Buße? Wie kann ich Buße tun? Fragen und Überlegungen, die die Kirche im Laufe ihrer Geschichte zu beantworten versuchte.

Die Buße muss kein festes Programm werden, zu dem ich mich 40 Tage lang verpflichte. Buße soll vielmehr ein tägliches tiefes Einsehen in mich selbst sein. Wenn jemand über seine Sünden nachdenkt, dann ist er bereits im Bereich der Gnade und auf dem Weg der Versöhnung mit Gott. Denn nicht nur, was ich an Bußwerken tue, zählt, sondern vor allem, warum ich sie tue.

Spruch des Tages 05.03.2009

Mittwoch, 4. März 2009

David lernt uns Gottvertrauen

Kraftvoll kommen die biblischen Texte des heutigen Tages daher: Die schon sprichwörtliche Begegnung zwischen David und Goliat wird uns berichtet.

Diese Begebenheit ist ein eindrucksvolles Zeugnis der Stärke Gottes, die erfahrbar wird für den der auf Gott vertraut. Der junge, unerfahrene David hätte keine Chance gegen den Riesen Goliath, wenn nicht Gott auf seiner Seite gekämpft hätte.

So sollen auch wir es machen. Legen wir alles vertrauensvoll in seine Hand. Gott wird es zum Guten wenden.

David sagte zu Saul: Niemand soll wegen des Philisters den Mut sinken lassen. Dein Knecht wird hingehen und mit diesem Philister kämpfen. Saul erwiderte ihm: Du kannst nicht zu diesem Philister hingehen, um mit ihm zu kämpfen; du bist zu jung, er aber ist ein Krieger seit seiner Jugend. David sagte zu Saul: Dein Knecht hat für seinen Vater die Schafe gehütet. Wenn ein Löwe oder ein Bär kam und ein Lamm aus der Herde wegschleppte, lief ich hinter ihm her, schlug auf ihn ein und riss das Tier aus seinem Maul. Und wenn er sich dann gegen mich aufrichtete, packte ich ihn an der Mähne und schlug ihn tot.
Und David sagte weiter: Der Herr, der mich aus der Gewalt des Löwen und des Bären gerettet hat, wird mich auch aus der Gewalt dieses Philisters retten. Da antwortete Saul David: Geh, der Herr sei mit dir.

Montag, 2. März 2009

Gratis

Weißt du, dass das Wesentliche im Leben gratis ist?
Du brauchst es nicht zu bezahlen: Luft in deinen Lungen,
die Sonne, die dir das Licht für einen neuen Tag anmacht.
Sie kommt von allein, du musst auf keinen Knopf drücken.
Wem hast du deine Augen bezahlt, den Motor deines Herzens,
der klopft, ohne Krach zu machen? Findest du nichts dabei,
dass du dies alles vollkommen umsonst bekommst -
wo sonst der Maßstab für alles das Geld ist?
Das Wesentlichste im Leben ist gratis, muss gratis sein.
Auch die Dinge, die für dein Glück wesentlich sind,
sind gratis, müssen gratis sein: Freundschaft und Liebe,
In den Supermärkten gibt es tausend Dinge zu kaufen.
Aber nirgendwo kannst du eine Handvoll Freude kaufen,
wenn du traurig bist. Liebe gibt es nur umsonst.
(c) Phil Bosmans

Eine Pfarrassistentin im Dekanat St. Vith

Seit dem 1. Dezember gibt es in der ostbelgischen Regionalkirche eine Pfarrassistentin. Manuela Theodor aus Heuem wurde in diesen Tagen von Bischof Aloys Jousten mit dieser Aufgabe betraut. Neben Irma Heuschen im Pfarrverband Eupen-Kettenis, die bereits seit mehreren Jahren das Amt ausübt, ist die 37-jährige Eifeler Religionslehrerin die zweite Pfarrassistentin in der Deutschsprachigen Gemeinschaft.

Nach ihrem Abitur begann Manuela Theodor zunächst ein Studium in Mathematik, das sie mit einer Kandidatur abschloss. Danach orientierte sie sich um und absolvierte ein Studium als Mittelschullehrerin in germanischen Sprachen (Deutsch-Englisch). Sie wurde alsdann Sprachenlehrerin an der Bischöflichen Schule St. Vith. Es folgte eine Ausbildung (2002-2003) als Religionslehrerin und als Pfarrassistentin am Diözesanen Ausbildungszentrum im Lütticher Priesterseminar.

Das zweijährige Studium habe sie stark geprägt, erzählt die neue Pfarrassistentin. »Zunächst wollte ich einfach schauen, ob mir der Beruf einer Pfarrassistentin auch liegt.« Das Studium in Theologie, Exegese und Pastoralarbeit wollte sie dazu nutzen, eine endgültige Entscheidung über ihren künftigen Berufsweg zu treffen. Die Studienzeit habe ihr dann ein völlig neues Bild von Gott, Glaube und Kirche vermittelt, erklärt Manuela Theodor. »Das hat mich total begeistert und dazu bewogen, meine Begeisterung an andere weiterzugeben und mich in der Kirche zu engagieren.« Die Ausbildung sei ihr sehr wichtig gewesen, denn dadurch sei ihr bewusst geworden, worauf sie sich schließlich einlasse. Der Wunsch, sich für die Weitergabe des Glaubens in der Gesellschaft zu engagieren, habe sie aber schon länger geprägt, »denn die kirchliche Gemeinschaft ist für mich Leben spendend«.

Das Bild, das die Kirche in der Öffentlichkeit abgibt, sei oftmals negativ beladen, und dabei gebe es so viel Positives, das die Kirche im Laufe ihrer Geschichte bewegt hat. Trotz der negativen Bilder lohne es sich, sich für die Kirche zu engagieren, »da wir alle Kirche sind«, erklärt Manuela Theodor ihre Mitarbeit in der Kirche, die sie als Ausdruck ihrer Liebe zur Kirche versteht, wenn sie auch nicht mit allem einverstanden ist. In einer Partnerschaft sei es ja auch nicht anders.

Zu ihren nunmehr hauptamtlichen Aufgaben zählen die Durchführung von Taufgesprächsabenden, die Leitung der Ichtusgruppe und der Schulendtage der Mädchen, Tätigkeiten, die sie bisher ehrenamtlich ausübte. Auch nimmt sie künftig an den Treffen des St.Vither Pastoralteams und an den Treffen der Dekanatspriester teil.

Manuela Theodor, die zusammen mit Petra Jouck im vergangenen Jahr an einem Ausbildungsseminar in Speyer über den Bibliolog teilgenommen hat, führt regelmäßig in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis »Kirchliche Erwachsenenbildung« Kurse durch, um den Menschen einen neuen Zugang zur Heiligen Schrift zu erschließen. Im Mai dieses Jahres wurde sie ebenfalls vom Lütticher Diözesanbischof für die Dauer von drei Jahren als Mitglied des ostbelgischen Seelsorgerates ernannt.(kli)
Quelle : www.grenzecho.net

Sonntag, 1. März 2009

Wort Gottes für den Tag - Montag, 02. März 2009

Was macht Menschen, die an Gott glauben, eigentlich aus? Wodurch unterscheiden sie sich vom „Rest der Welt“?

Eigentlich durch ihren Lebensstil, durch die Art und Weise, wie sie denken, reden und handeln, was sie bleiben lassen und worauf sie die Akzente legen. Sie versuchen in der Spur Gottes zu leben ihn nachzuahmen, seine Güte, seine Gerechtigkeit, seine Vergebungsbereitschaft.

Wir wissen, dass wir dem nie ganz gerecht werden können, aber probieren sollten wir es schon, insbesondere weil die Kirche uns jetzt diese fünfwöchige Zeit der Einübung und des Ausprobierens schenkt.

In den heutigen Schrifttexten werden wir es nochmals genauer hören. Wir werden eingeladen: „Seid heilig, denn ich, der Herr, euer Gott, bin heilig.“ Die biblischen Verfasser zeigen uns, dass das, was so schwer klingt, durchaus möglich ist.

Der Herr sprach zu Mose: Rede zur ganzen Gemeinde der Israeliten und sag zu ihnen: Seid heilig, denn ich, der Herr, euer Gott, bin heilig. Ihr sollt nicht stehlen, nicht täuschen und einander nicht betrügen. Ihr sollt nicht falsch bei meinem Namen schwören; du würdest sonst den Namen deines Gottes entweihen. Ich bin der Herr. Du sollst deinen Nächsten nicht ausbeuten und ihn nicht um das Seine bringen. Der Lohn des Tagelöhners soll nicht über Nacht bis zum Morgen bei dir bleiben. Du sollst einen Tauben nicht verfluchen und einem Blinden kein Hindernis in den Weg stellen; vielmehr sollst du deinen Gott fürchten. Ich bin der Herr. Ihr sollt in der Rechtsprechung kein Unrecht tun. Du sollst weder für einen Geringen noch für einen Großen Partei nehmen; gerecht sollst du deinen Stammesgenossen richten. Du sollst deinen Stammesgenossen nicht verleumden und dich nicht hinstellen und das Leben deines Nächsten fordern. Ich bin der Herr. Du sollst in deinem Herzen keinen Hass gegen deinen Bruder tragen. Weise deinen Stammesgenossen zurecht, so wirst du seinetwegen keine Schuld auf dich laden. An den Kindern deines Volkes sollst du dich nicht rächen und ihnen nichts nachtragen. Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst. Ich bin der Herr. (Lev 19,1-2.11-18)