Samstag, 20. Juni 2009

Sachen zum Lachen ...

Freitag, 19. Juni 2009

"Jedem Untergang wohnt ein Morgen inne"

Am Abend dieses Tages sagte Jesus zu ihnen: Wir wollen ans andere Ufer hinüberfahren. Sie schickten die Leute fort und fuhren mit ihm in dem Boot, in dem er saß, weg; einige andere Boote begleiteten ihn.
Plötzlich erhob sich ein heftiger Wirbelsturm, und die Wellen schlugen in das Boot, sodass es sich mit Wasser zu füllen begann. Er aber lag hinten im Boot auf einem Kissen und schlief. Sie weckten ihn und riefen: Meister, kümmert es dich nicht, dass wir zugrunde gehen?

Da stand er auf, drohte dem Wind und sagte zu dem See: Schweig, sei still! Und der Wind legte sich und es trat völlige Stille ein. Er sagte zu ihnen: Warum habt ihr solche Angst? Habt ihr noch keinen Glauben? Da ergriff sie große Furcht und sie sagten zueinander: Was ist das für ein Mensch, dass ihm sogar der Wind und der See gehorchen? (Mk 4,35-41)
Es gibt im Leben eines jeden Menschen Ereignisse, die uns aus dem Gleichgewicht bringen und uns fragen lassen,was das Leben trägt und hält, Momente, in denen wir nicht mehr ein noch aus wissen. Es sind Momente und Ereignisse, in denen uns das Gefühl der Ausweglosigkeit und Leere befällt. Wir fragen uns, was gibt uns in aller Unsicherheit Standfestigkeit?

Dieser ausschnitt aus dem Markusevangelium macht uns deutlich, wenn wir uns an Jesus Christus halten, an
ihm unser Leben festmachen, auf ihn setzen, dann eröffnen sich für uns neue Horizonte. In Mutlosigkeit und Angst sollen wir uns von ihm getragen wissen, weil er uns liebt. Seine Liebe stillt die Stürme und glättet bedrohliche Wogen unseres Leben. Er ist und bleibt bei uns rettend, helfend und liebend.

Das gilt nicht nur für unser persönliches Leben sondern auch für unsere Kirche.
Die Zukunft der Kirche in ihrer heutigen Situation ist weitgehend verdunkelt. Vielen Zeitgenossen ist sie fremd geworden; die Zahl der Kirchenaustritte ist groß; der Gottesdienstbesuch nimmt ab; neben dem Priestermangel geht ihr auch das Geld aus.

Hat das Ende des christlichen Abendlandes begonnen?
In diese derzeitige Situation hinein wird der Kirche und jedem Einzelnen von uns dieses Evangelium verkündet. Jesus fordert uns auf, zusammen im Boot zu bleiben, auch wenn die Wellen sich türmen und das Meer schäumt. Er ist in Reichweite. Er ist da, mitten unter uns. Deshalb können wir ihn auch um Hilfe anrufen« Meister, kümmert es dich nicht ?« Seine
tröstlichen Worte gelten nicht nur den Jüngern, sondern auch uns heute, ebenso aber auch seine Fragen: »Warum habt ihr solche Angst, habt ihr immer noch keinen Glauben?«
Er tröstet uns, wenn er uns sagt: Ich bin da für euch als Retter und Sieger, liebend und voll Erbarmen. Ich will euch Geborgenheit und Gelassenheit schenken, denn für mich ist die Rettung des Menschen das Wichtigste. Gott schläft nicht und ist auch nicht »tot«. In diesem Sinne dürfen wir hoffen, »er wird das Unglück wenden, es steht in seinen Händen«.


Donnerstag, 18. Juni 2009

Spruch des Tages 19.06.2009

Freitag, 19. Juni: Herz-Jesu-Fest

Das Herz-Jesu-Fest wird am Freitag in der Woche nach Fronleichnam gefeiert. Es hat seine Wurzeln in der mittelalterlichen Christusfrömmigkeit, welche sich auf das Herz des Erlösers Jesus Christus konzentrierte. Nach den Visionen der Nonne Margareta Maria Alacoque wurde es auf den jetzigen Termin festgelegt. 1856 wurde zum Fest in der gesamten römisch-katholischen Kirche. Papst Leo XIII weihte zur Jahrhundertwende 1899 die ganze Welt dem Herzen Jesu. 1970 wurde das Fest als Hochfest im römischen Messbuch eingetragen.
Im Mittelpunkt der Herz-Jesu-Verehrung steht das am Kreuz durchbohrte Herz Jesu, was durch die Bibelstelle Johannes­evangelium 19, 33 belegt wird: Als sie (die Soldaten) aber zu Jesus kamen und sahen, dass er schon gestorben war, zerschlugen sie ihm die Schenkel nicht, sondern einer der Soldaten stieß ihn mit seiner Lanze in die Seite, und sogleich floss Blut und Wasser heraus. Im Stich der Lanze wird die verletzende Kraft der menschlichen Sünde gesehen, das Herz steht für die Liebe Gottes gegenüber dem Sünder. In der Verehrung des durchbohrten Herzens identifiziert sich der Beter mit dem leidenden Christus und bittet für die, die diese Liebe nicht erkennen. Papst Benedikt XVI. hatte in seiner ersten Enzyklika Deus Caritas est, Gott ist die Liebe ausdrücklich auf das durchbohrte Herz Jesu Bezug genommen.

Auch jeder erste Freitag im Monat wird als Herz-Jesu-Freitag begangen, verbunden mit der Beichte und einer Anbetung des eucharistischen Brotes. In solcher Herz-Jesu-Verehrung steht die Sühne im Mittelpunkt. Zu dieser eucharistisch geprägten Frömmigkeit gehört die Heilige Stunde am Abend vor dem Herz-Jesu-Freitag, die auf Margareta Maria Alacoque zurückgeht: betrachtendes Gebet in der Kirche, das sich mit dem Leiden und Sterben Jesu, seiner Liebe und der Einsetzung des Abendmahls beschäftigt. Verbunden mit dem Herz-Jesu-Freitag ist das monatliche Gebetsanliegen des Papstes.
Herz-Jesu-Bruderschaften, Ordensgemeinschaften und Genossenschaften machten die Herz-Jesu-Verehrung zum Zentrum ihrer Spiritualität und drücken die auch in ihrem Namen aus, z.B. die Missionare des Heiligsten Herzens Jesu.

Dienstag, 16. Juni 2009

Krankensalbungsfeier in St. Vith

Im Rahmen der Vitusokrav findet heute, Mittwoch, 17. Juni, in der Pfarrirche von St. Vith eine Krankensalbungsfeier statt, zu der alle Kranken herzlich eingeladen sind. Beginn um 14.30 Uhr, mit einer hl. Messe. Während dieses Gottesdienstes wird die Krankensalbung ausgeteilt. Einige Priester fahren zum Krankenhaus um den anwesenden Kranken, welche es wünschen, ebenfalls das Sakrament der Krankensalbung zu spenden. Diese Feier wird durch BRF2 direkt übertragen.

In der Krankheit kann der Mensch Gottes Trost erfahren

Kein menschliches Leben wird von Krankheit, Leid und Belastungen verschont. Sie sind Zeichen unserer Geschöpflichkeit, Erfahrungsräume unserer Endlichkeit, Vorboten des abnehmenden Lebens, des Sterbens und des Todes.

Krankheit im Licht des Glaubens
Die Gemeinschaft der Kirche hat - getreu dem Schicksal Jesu Christus - diese Erfahrungen im Licht des Glaubens gedeutet. Und zwar im Sakrament der Krankensalbung.

Lange Zeit war dieses Sakrament als letzte Ölung nahe an die Todesgrenze gerückt und damit als Kräftigung für den Übergang in eine andere Existenz gedeutet. Heute wird die Krankensalbung in Zeiten schwerer Erkrankungen gefeiert. Heilung, Stärkung und Bewältigung der schwierigen Situation sind frohe Botschaft dieses Sakramentes, in dem Gott als Freund der Kranken und Jesu heilendes Wirken vergegenwärtigt werden.
Die stärkende Nähe Jesu erfahren
Der Empfang des Sakramentes der Krankensalbung soll den Kranken in besonderer Weise mit Christus (d. h. wörtlich dem Gesalbten Gottes) verbinden. Darum kann der Kranke in jeder ernsten Krankheit das Sakrament der Krankensalbung empfangen, um so die stärkende Nähe Jesu Christi zu erfahren. Dieses Sakrament ist ein Sakrament der Lebenden, es will den Kranken keineswegs vorzeitig dem Tod überantworten. In der Gemeinschaft mit Christus wird der Kranke aber auch das Sterben bestehen, denn der Mensch ist zum Leben bestimmt und nicht zum Tod.
Besondere Liebe Jesu zu den Kranken

Jesus hat aber nicht nur die Macht zu heilen, sondern auch Sünden zu vergeben. Die besondere Liebe Jesu zu den Kranken bewog die Christen durch alle Jahrhunderte, sich derer anzunehmen, die körperlich oder seelisch leiden. Das Sakrament der Krankensalbung verleiht dem Christen, der die mit schwerer Krankheit oder mit Alter gegebenen Schwierigkeiten durchmacht, Trost und die Zuversicht von Gott angenommen zu sein. Die Feier des Sakramentes besteht im wesentlichen in der Salbung der Stirn und der Hände des Kranken. Dabei spricht der Priester: "Durch diese heilige Salbung helfe dir der Herr in seinem reichen Erbarmen, er stehe dir bei mit der Kraft des Heiligen Geistes."

Montag, 15. Juni 2009

Wort Gottes für den Tag - Dienstag, 16. Juni 2009

Jesus sagte: "Mit dem Reich Gottes ist es so, wie wenn ein Mann Samen auf seinen Acker sät; dann schläft er und steht wieder auf, es wird Nacht und wird Tag, der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie." (Mk 4,26-27)

Es gibt das eindrucksvolle Bild des Malers van Gogh, das einen Sämann zeigt. Mit festem Schritt schreitet der Sämann über das Land und wirft mit kundiger Hand den Samen aus. (...) Hinter dem Sämann leuchtet wie eine große Kugel die Sonne auf. Er sieht sie nicht, und doch scheint sie sein Tun erst sinnvoll zu machen, weil sie Leben und Wachstum verheißt.

Das Bild erinnert an unser Gleichnis bei Markus. Der Sämann, der den Samen auf seinem Acker sät, ist ein Bild der Hoffnung. Das Gleichnis Jesu ist nicht nur der Hinweis auf einen selbstverständlichen, natürlichen Vorgang, es ist zugleich eine Verheißung, die Hoffnung und Zuversicht wecken will bei all denen, die das Wort Gottes verkünden: Priester, Katecheten, Religionslehrer, Eltern. Sie dürfen ihren Dienst tun in gläubigem Vertrauen auf den Herrn.

Dieses Vertrauen befreit von der lastenden Sorge, ob die Arbeit Erfolg haben wird. Gott ist es, der die Saat reifen lässt. "Der Samen keimt und wächst und der Mann weiß nicht, wie."



Sonntag, 14. Juni 2009

Fronleichnamsprozession der Pfarren Steffeshausen und Reuland

Alter christlicher Tradition entsprechend ziehen am Sonntag nach dem Fronleichnamsfest zahlreiche Prozessionen von den Pfarrkirchen aus. Seit Jahren verbinden die Pfarren Steffeshausen und Reuland ihre Prozessionen, indem sie abwechselnd von einem Ort zum anderen ziehen.

Dieses Jahr machte Steffeshausen den Anfang. Nach dem Hochamt, um 9,00 Uhr zog die Prozession unter feierlichen Klängen des Musikvereins „Musica Nova“ durch die Straßen des Dorfes. Erste Station war die Kapelle auf dem Friedhof, gefolgt vom Kriegerdenkmal. An den vier Stationen des Prozessionsweges wird aus dem Evangelium gelesen, gebetet und gesungen, Fürbitte gehalten und der sakramentale Segen gespendet.

Die Bewohner hatten sich, wie jedes Jahr, alle erdenkliche Mühe bereitet die Altäre mit Blumenteppichen und Blumengestecken zu schmücken, damit das Allerheiligste eine würdige Aufnahme findet.

Vom Kriegermal ging es weiter hinunter zum „Bushäuschen“, wo eine weitere Kapelle steht welche als Station dient.

Von dort zog die Prozession über die Landstraße nach Reuland, bis zum Kreuz unterhalb der Weweler Kirche. Dort warten schon die Gläubigen der Pfarre Reuland, um das Allerheiligste in Empfang zu nehmen.


Nach dem sakramentalen Segen zieht die Prozession weiter Richtung Reuland, macht an der „Brachter Kapelle“ aber nochmals Station. Diese Kapelle ist seit Jahrzehnten ein Ort, an dem die Menschen, welche zum Friedhof nach Weweler unterwegs waren, Halt machten um für die Verstorbenen zu beten.


Nun geht es weiter, begleitet vom Kgl. Musikverein "Burgecho Reuland - Lascheid". In Reuland angekommen endet die Fronleichnamsprozession mit einem feierlichen Gottesdienst in der dortigen Pfarrkirche. (Fotos: Ludwig Wirtzfeld / Richtenberg)


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