Samstag, 29. August 2009

Der Fischer am Strand

Ein Fischer sitzt zufrieden am Strand und blickt auf das Meer, nachdem er die Ernte seiner mühseligen Arbeit auf den Markt gebracht hat.

Warum er nicht einen Kredit aufnehme, fragt ihn ein Tourist. Dann könne er einen Motor kaufen und das Doppelte fangen. Das brächte ihm Geld für einen Kutter und einen zweiten Mann ein. Zweimal täglich auf Fang hieße das Vierfache verdienen! Warum er eigentlich herumtrödele? Auch ein dritter Kutter wäre zu beschaffen; das Meer könnte viel besser ausge-
nutzt werden, ein Stand auf dem Markt, Angestellte, ein Fischrestaurant, eine Konservenfabrik - dem Touristen leuchten die Augen.

»Und dann?« unterbricht ihn der Fischer.

»Dann brauchen Sie gar nichts mehr zu tun. Dann können Sie den ganzen Tag hier sitzen und glücklich auf Ihr Meer hinausblicken!« - »Aber das tue ich doch jetzt schon«, sagt darauf der Fischer.

Donnerstag, 27. August 2009

28. August: Hl. Augustinus

„Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade“ – dieses bekannte Wort passt ganz besonders zum heutigen Tagesheiligen, Augustinus. Obwohl durch seine Mutter Monika christlich erzogen, entfremdete er sich dem christlichen Glauben völlig, gehörte zur gnostischen Sekte der Manichäer, einer halbchristlichen Lehre, und suchte Karriere zu machen als Rhetorik-Professor in Mailand.

Nach langem inneren Kampf gab Augustinus, im Alter von 33 Jahren seinen Lehrstuhl der Rhetorik an der Schule von Mailand auf und zog sich im Herbst 386 auf das Landgut des Verecundus, eines Mailänder Kollegen bei Cassiciacum zurück. Dort verbrachte er in Gemeinschaft mit seiner Mutter und einigen Freunden mehrere Monate in fruchtbarer geistiger und seelischer Tätigkeit. Dort lernte er den Bischof Ambrosius kennen, dessen Predigten und Unterweisungen ihn so faszinierten, dass er sich in der Osternacht 387 zusammen mit seinem Sohn Adeodatus und seinem Freund Alypius taufen ließ.

Die Erfahrung des gemeinsamen Lebens mit gleichgesinnten Gottsuchern zu Cassiciacum hatte in ihm die Überzeugung geweckt, daß er berufen sei, in Gebet und Arbeit in klösterlicher Stille Christus zu dienen. Mit diesem Ziel vor Augen kehrte er nach Afrika zurück. Doch in Ostia starb seine Mutter. Dadurch verzögerte sich seine Heimkehr ein ganzes Jahr. Er verbrachte dieses Jahr in Rom sehr nutzbringend damit das Klosterleben in Rom kennen zu lernen . Nach seiner Ankunft in Thagaste gegen 388 gründete er mit einigen Freunden auf einem Besitz, den er von seinen Eltern geerbt hatte, eine Gemeinschaft von Laienmönchen. Von Thagaste aus verbreitete sich der Ruf seiner Frömmigkeit und Gelehrsamkeit.

Bei einem Besuch in Hippo Regius (Nordafrika) im Jahre 391 verlangte die dortige Christengemeinde einstimmig, dss er für ihre Geschäfts- und Hafenstadt zum Priester geweiht werde. Er empfing vom bejahrten Bischof Valerius die Priesterweihe und drei Jahre später die Bischofsweihe. Er war zunächst Hilfsbischof des Valerius, nach dessen Tod, wahrscheinlich im Jahre 396, wurde er Bischof von Hippo.


Als hoch verehrter Kirchenvater beeinflusst seine Lehre bis heute die Theologie des gesamten Westens.



Der um Bezete gelegene Landstrich ist als »Grünes Tunesien« bekannt. Es ist eine wunderschöne Gegend mit Hügeln, Bergen und fruchtbaren Ebenen. Das Wetter ist auch im Sommer etwas kühler als im Süden. Die Hotels an der Küste sind erstklassig.








Mittwoch, 26. August 2009

Kirchliche Feste im September

Im Monat September gibt es im Pfarrverband Reuland einiges zu feiern. Den Anfang machen die Brachter am 13. September, wenn sie das Patrozinium ihrer Kirche feiern, den "Gedenktag der Schmerzen Mariens".

Gedenktag der Schmerzen Mariens


Biblische Grundlage für das Fest ist vor allem das Seherwort Simeons an Maria bei der Darstellung Jesu im Tempel: Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen (Lk 2,35). Hierauf bezieht sich die christliche Kunst mit dem Bild der Mater Dolorosa, der ein oder sieben Schwerter die Brust durchbohren.


Kreuzfest in OurenAm 14. September steht im Liturgischen Kalender das Fest "Kreuzerhöhung". Dieses Fest bedeutet für die Ourener sozusagen die "zweite Kirmes". Sie begehen das Fest am kommenden Wochenende 19. /20. September.


Der Ursprung dieses Festes verbindet sich mit der um 350/60 entstehenden Legende, der sogenannten Helena-, Kyriakos- oder Protonikelegende, der Wiederauffindung des Kreuzes Christi durch Kaiserin Helena im zeitlichen Zusammenhang mit dem Bau der Grabeskirche durch Konstantin. In diesem Zusammenhang wurde eine Kreuzesreliquie gezeigt, wie überhaupt um 350 Kreuzpartikel verbreitet waren. Von Jerusalem aus verbreitete sich die Kreuzverehrung, darunter auch der Brauch, Kreuzreliquien und Kreuzdarstellungen dem Volk zur Verehrung zu zeigen (sie zu „erhöhen“ = hochzuhalten), wie es bis heute in der katholischen Karfreitagsliturgie geschieht.

Kirmes in Reuland







Am Wochenende, vom 18. bis 21. September feiert dann Reuland, Alster und Weweler Kirmes.










Kirmes in Maspelt







Ebenso feiert man in der Rektoratskirche Maspelt an diesem Wochenende die Kirchweihe.












Michelsfest in Lascheid



Lascheid, das Pfarrmäßig zu Reuland gehört feiert seine eigene Kirmes, nämlich am Michelsfest, am Sonntag nach der Reuländer Kirmes, am 27. September. Dieses Jahr kann die Kirche auf ihr 250-jähriges Bestehen zurückblicken. Zu diesem Anlass wird eine Erinnerungskerze mit dem Bild der Kapelle und des hl. Michael zum Verkauf angeboten.

Gottesdienste im September

Montag, 24. August 2009

Wort Gottes für den Tag - Dienstag, 25. August 2009

Philippus traf Natanaël und sagte zu ihm: Wir haben den gefunden, über den Mose im Gesetz und auch die Propheten geschrieben haben: Jesus aus Nazaret, den Sohn Josefs. Da sagte Natanaël zu ihm: Aus Nazaret? Kann von dort etwas Gutes kommen? Philippus antwortete: Komm und sieh!

Jesus antwortete ihm: Du glaubst, weil ich dir sagte, dass ich dich unter dem Feigenbaum sah? Du wirst noch Größeres sehen. Und er sprach zu ihm: Amen, amen, ich sage euch: Ihr werdet den Himmel geöffnet und die Engel Gottes auf- und niedersteigen sehen über dem Menschensohn. (Joh 1,45-51)



„Kann von dort etwas Gutes kommen?“ (Joh 1,46)

Eine Frage, die Vieles in Frage stellt.
Eine Frage, die uns gegenüber schon einmal ausgesprochen wurde?
Eine Frage, die wir selber schon gestellt haben?

Eine Frage, die von uns kaum zu verstehen ist.
Aber der so Herabgesetzte, Jesus, überhört.
Er spricht dem Zweifler ein gutes Wort zu:
Du bist ein echter Israelit.
Jesus – ein frohes Wort für den Angesprochenen.
Jesus – ein solches Wort kann Frohe Botschaft sein.
Jesus – ein solches Wort spricht Mut zu.
Jesus – ein solches Wort reicht aus, um den Tag zu erhellen.
Jesus – ein solches Wort ist nicht nur Fleisch geworden.
Jesus – ein solches Wort lebt auf den Straßen,
in den Geschäften, in unseren Familien.
Jesus – ein solches Wort durchdringt unseren Alltag.
Maria-Theresia Knippschild

Sonntag, 23. August 2009

Am 6. September: Marienfeier "Im Dienste der Königin" in Mürringen


Mit Maria die Ursache der Freude entdecken

Nach Thommen-Grüfflingen im vergangenen Jahr, wird am Sonntag, dem 6. September, die Ortschaft Mürringen Gastgeberin der 54. Marienfeier „Im Dienste der Königin“ sein, zu der auch in diesem Jahr wieder über 1000 Pilger erwartet werden.

„Maria, Ursache der Freude“. Unter diesem Motto stehen die Feierlichkeiten in Mürringen.

Was ist das denn für eine Freude? Mit dieser Frage hat sich die Kontaktgruppe der Pfarre Mürringen-Hünningen seit Monaten auseinandergesetzt. Wo liegt die Ursache der Freude, die tiefer ist als die Annehmlichkeiten des Lebens.


Tanzende Maria

Dabei sind die Mitglieder der Kontaktgruppe mit Pastor Hermann Pint und Alfred Rauw auf das Bild der „tanzenden Maria“ des schweizerischen Kirchenmalers Max Rüedi gestoßen, das sie so sehr angesprochen hat, dass sie sich näher mit der „Ursache der Freude“ auseinandergesetzt haben. „In vielen Menschen gibt es eine starke Sehnsucht nach echter Freude inmitten so vieler Vergnügungen“, bemerkt Pastor Hermann Pint. „Jesus Christus kann unsere Herzen mit bleibender Freude erfüllen“.

Anfang September werden sich die Pilger aus ganz Ostbelgien mit Maria auf den Weg durch die Ortschaft Mürringen machen und dabei entdecken, wie die Mutter Jesu sich in ihrem Leben gefreut hat und worin die Ursache ihrer Freude lag. „Wir möchten uns von dieser Freude anstecken lassen, denn das Evangelium Jesu ist eine frohe Botschaft, und die möchten wir neu und tiefer entdecken“, unterstreicht der Mürringer Pastor, der mit einem dynamischen Team die Marienfeier vorbereitet. Dabei ist ihnen schon jetzt die Freude auf das bevorstehende Ereignis abzusehen.


Vorbereitungen

Seit vielen Monaten laufen die inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitungen. Neben den praktischen Planungen geht es den Organisatoren vor allem darum, sich inhaltlich mit der „Frohen Botschaft“ auseinanderzusetzen. Bereits im September 2008, kurz nach der Feier in Grüfflingen, begannen die ersten Überlegungen. „Nach 20 Jahren findet das Fest wieder in unserem Dorf statt“, freut sich der 50-jährige Alfred Rauw, Gastgeber einer solch großen Marienfeier sein zu dürfen.


Marienfest

Am eigentlichen Festtag, dem 6. September, findet der Festgottesdienst statt, der vom Frauenchor „Canto Allegro“ mitgestaltet wird. Nachmittags wird sich die Prozession ab 14.00 Uhr an der Kirche aufstellen. Nach der Prozession unter gemeinsamer Mitwirkung des Spielmannszuges Mürringen und der beiden Musikvereine Mürringen und Hünningen sowie der Gesangsvereine der beiden Ortschaften, findet gegen 15.15 Uhr vor der Kirche die Schlussandacht statt. Im Anschluss daran haben die Pilger im Saal Jaspesch Zeit zur Begegnung und zum Beisammensein.


Monfortaner

Wie in den letzten Jahren wird das Marienfest wieder von Montfortaner-Pater Hermann-Josef Jünemann aus Salzburg gestaltet. Sein Orden geht auf den hl. Montfort zurück, dem es als Missionar am Herzen lag, die Menschen zu Jesus Christus zu führen. Dafür suchte er Mittel und Wege. Seine eigene Lebenserfahrung lehrte ihn, dass Maria der „leichteste, sicherste, kürzeste und vollkommenste Weg“ zu Christus ist.