Samstag, 12. September 2009

An diesem Wochenende: Patronatsfest "Gedenken der Schmerzen Mariens" in Bracht

Die Ortschaft Bracht begeht an diesem Wochenende ihr Patrozinium. Der eigentliche Gedenktag ist der 15. September. Am Patronatsfest der Kirche gedenken wir besonders der „Mater Dolorosa“, der Schmerzhaften Mutter Maria.

Innerhalb der Pfarre Reuland bilden die Dörfer Bracht und Maspelt ein Rektorat. Bracht liegt an einem Berghang zwischen Burg-Reuland und Maspelt, etwa 3 Km von Burg Reuland entfernt. Die Kapelle zur Schmerzhaften Mutter in Bracht wurde 1695 durch den Pfarrer Mathias BREITFELD von Reuland, aus eigenen Mitteln erbaut. Sie ist unserer Lieben Frau von Luxemburg geweiht und wurde 1704 benediziert. Sie gehörte ursprünglich zur Pfarre Thommen. 1803 wurde sie Filialkirche von Burg Reuland. Im Jahre 1865 wurde die alte Anlage wegen Baufälligkeit durch einen Neubau ersetzt, wobei man einzelne Architekturteile der alten Kirche verwertete. Unter Rektor HEUSER wurde das Kirchenschiff im Jahre 1935 um etwa ein drittel des bisherigen Volumens nach Norden hin verlängert (außen sichtbar am Mauerwerk), daran angegliedert der als halbrund gebaute Chorraum. Aus diesem Zeitraum stammt wahrscheinlich auch die nach Osten an den Chorraum angebaute zweigeschossige Sakkristei. Im Stichbogen, an der Außentüre der Sakristei, finden wir die Jahreszahl 1695. Die Kirche ist ein einschiffiges Gebäude, aus hiesigem, bräunlichem, schieferhaltigem Bruchstein erbaut.


Im Jahre 1991, aus Anlass des 50 jährigen Priesterjubiläums von Herrn Rektor Franz Jaegers, wurde der Innenraum der Kirche mit einem neuen Anstrich versehen. Gleichzeitig wurde die Elektrische Anlage erneuert und die Kirche mit neuen Leuchtkörpern versehen. Das Satteldach wurde, gemäß seinem Urzustand, in den Jahren 2005-2006 neu eingedeckt


Gedenken der Schmerzen Mariens

Das Bild der Mater Dolorosa, der schmerzreichen Mutter ist ein sehr lebensnahes Bild. Viele Menschen haben in Schmerz und Leid bei ihr Trost und Hilfe gefunden. Sie konnten sich an ihr trösten, in ihrem großen Leid. Maria hat fast alles durchlitten, was einer Mutter wiederfahren kann.

Es beginnt mit der Weissagung Simeons bei der Darstellung Jesu im Tempel. Eigentlich eine frohe Stunde, als Maria und Josef das göttliche Kind in den Tempel bringen, um es Gott zu weihen. Und doch fallen dunkle prophetische Worte: "Durch diesen werden viele in Israel zu Fall kommen. Er wird ein Zeichen sein, dem widersprochen wird. Dir selbst aber wird ein Schwert durch die Seele dringen". Diese Worte haben sie bestimmt zutiefst getroffen.

Der Evangelist Lukas sagt uns dazu: "Maria aber bewahrte alles, was geschehen war, in ihrem Herzen und dachte darüber nach" (Lk 2,19). In ihrer Schule können auch wir lernen, aufmerksame und fügsame Jünger des Herrn zu werden. Nicht immer verstehen wir alles, was uns wiederfährt. Der Blick auf Maria kann uns Hilfe sein, das Leben dennoch zu wagen und gläubig in die Zukunft zu gehen.

Die Flucht nach Ägypten ist das zweite Schmerzensgeheimnis. König Herodes trachtet dem Jesuskind nach dem Leben. Und die Heilige Familie wird zur heimatlosen Flüchtlingsfamilie.
Wie viele Menschen erleiden das schlimme Schicksal von Flucht und Vertreibung. Viele kommen zu uns in die „reichen“ Länder und erhoffen sich eine Besserung ihrer Lebenssituation, sie fliehen vor drohendem Gefängnis, vor Krieg oder Menschenrechtsverletzungen und erleben hier bei uns auch viel Ablehnung. Wirkliche Heimat finden bei uns nur die wenigsten.

Die Suche nach dem zwölfjährigen Jesus ist der dritte Schmerz Mariens. - Wie viele können sich auch damit identifizieren. Wie viele suchen nach verlorenen Kindern! Dieser dritte Schmerz Mariens bleibt auch den heutigen Eltern nicht erspart. Kinder brechen aus dem Familienbund aus und gehen eigene Wege, die Eltern nicht verstehen und nicht akzeptieren wollen. Oder Kinder werden entführt. Niemand, außer den Betroffenen, kann den Schmerz nachvollziehen, den Eltern durchleben, wenn ihr Kind gesund von zu Hause wegging und plötzlich nicht mehr heimkehrt.

Den vierten Schmerz erfährt Maria am Kreuzweg Jesu. Es bleibt der Mutter nicht erspart, ihren Sohn unter der Last jenes schweren Kreuzes zu sehen und miterleben zu müssen, wie das eigene Kind darunter physisch und psychisch zerbricht. - Leid anderer, geliebter Menschen anschauen zu müssen, ohne helfen zu können, ist eine harte Prüfung. Nicht wenige Eltern würden dann am liebsten die Schmerzen der Kinder ertragen. Aber manchmal kommt es nur aufs Aushalten, aufs Beim -anderen -Bleiben an. - "Liebe zeigt sich im Bleiben" sagt Papst Benedikt.

Schließlich sieht Maria ihren Sohn am Kreuz sterben. Dieser fünfte Schmerz bei der Kreuzigung Jesu hat Maria tief getroffen. Völlig hilflos steht sie da. Die Blicke der umherstehenden Gaffer auch auf sie gerichtet. Sie ist machtlos, kann nichts tun. Ein Schmerz, der bis tief in die Seele dringt Maria war bei Jesus in seiner Todesstunde. Einziger Lichtblick: Der Jünger Johannes und ein paar andere Frauen stehen auch unter dem Kreuz.

An dieser Station bedenken wir: Wir können Leid mildern, indem wir den Angehörigen eines Sterbenden unsere Nähe spüren lassen. Nichts ist in einem solchen Augenblick wichtiger als das Gespür nicht allein gelassen zu sein.

Der sechste Schmerz: der tote Jesus wird in den Schoß seiner Mutter gelegt. "Pieta" wird diese Darstellung in der Kunst genannt. Unzählige Künstler haben sich an diesem Motiv versucht. Am berühmtesten Michelangelos Werk im Petersdom.

Pieta - ein italienisches Wort - heißt zu deutsch: "Kummer, Leid", aber auch "Barmherzigkeit, Mitleid". Weil Maria das tiefste menschliche Leid selbst durchgemacht hat ist sie für alle Leidenden zur Trösterin der Betrübten geworden. Unzählige Menschen haben schon vor dem Bildnis der leidenden Mutter gebetet und bei ihr Trost und neue Hoffnung gefunden.

Der siebte und letzte Schmerz Mariens ist das Begräbnis Jesu. Bis zuletzt - bis zum Ort seiner letzten Ruhe bleibt Maria bei ihrem Sohn. Aber nicht das Grab ist die letzte Station Jesu, sondern der Ostermorgen.

Wie oft in unserem Leben führt uns unser Weg auf den Friedhof, wie oft müssen wir an den Gräbern stehen und klagen! Maria will uns den Weg zeigen, sie will uns begleiten und an die Orte des Lebens führen. Lassen wir uns von ihr an die Hand nehmen, lassen wir uns helfen zu leben, trotz aller Schmerzen.

Das Gedächtnis der Sieben Schmerzen Mariens möchte uns am Leben der Gottesmutter zeigen, dass sie nicht fern jeglicher Realität, fernab von jeglicher Lebenswirklichkeit in die Liebesgeschichte Gottes eingebunden war, sondern dass ihr nichts erspart geblieben ist. Das Geheimnis dieses Gedächtnisses will uns eine einzigartige Frau vor Augen stellen, die trotz ihrer Schicksalsschläge, trotz Leid, Schmerz, Angst und Tod des eigenen Kindes an Gott festgehalten hat.

Ihre Mütterlichkeit will uns zeigen, immer nach Wegen zu suchen und niemals im Leben zu resignieren.

Die Dorfgemeinschaft lädt ein zum feierlichen Gottesienst um 10,15 Uhr. Dieser wird gesanglich verschönert durch die Frauensinggruppe "Cantica". Nach dem Gottesdienst ist Frühschoppen im Dorflokal "Zur Alten Schule". Herzliche Einladung!

Freitag, 11. September 2009

Wort Gottes für den Tag - Samstag, 12. September 2009

Jesus gebrauchte einen Vergleich und sagte:
Warum siehst du den Splitter im Auge deines Bruders, aber den Balken in deinem eigenen Auge bemerkst du nicht? Wie kannst du zu deinem Bruder sagen: Bruder, lass mich den Splitter aus deinem Auge herausziehen!, während du den Balken in deinem eigenen Auge nicht siehst? Du Heuchler! Zieh zuerst den Balken aus deinem Auge; dann kannst du versuchen, den Splitter aus dem Auge deines Bruders herauszuziehen.(Lk6,41-42)

Es ist riskant, wenn wir über andere Menschen urteilen: Jeden Moment müssen wir das, ganz automatisch bilden wir uns ein Meinung und verhalten uns entsprechend. Und dabei laufen wir Gefahr, dass wir wichtige Kleinigkeiten nicht in den Blick bekommen und daneben
liegen mit unserer Einschätzung.

Jesus warnt uns davor mit dem Bild vom Splitter und dem Balken. Er sagt auch: „Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet“ und: „Mit dem Maß, mit dem ihr messt und zuteilt, wird auch euch zugeteilt werden.“

Nun stellt sich die Frage; Darf ich mir denn keine Meinung mehr bilden, nach der ich mein Verhalten richten kann? Vielleicht hilft der Satz, der im gestrigen Evangelium stand: „Seid barmherzig, weil euer Vater barmherzig ist.“ Ich darf mir eine Meinung bilden, soll aber nicht zu hart urteilen, sondern barmherzig sein, denn Gott ist auch barmherzig. Und wenn Gott gegenüber jedem Menschen barmherzig ist, darf ich nicht strenger sein als er.

Donnerstag, 10. September 2009

Wort Gottes für den Tag - Freitag, 11. September 2009


Mahnung zur Bescheidenheit

Als Jesus an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen kam, beobachtete man ihn genau.
Als er bemerkte, wie sich die Gäste die Ehrenplätze aussuchten, nahm er das zum Anlass, ihnen eine Lehre zu erteilen. Er sagte zu ihnen:
Wenn du also eingeladen bist, setz dich lieber, wenn du hinkommst, auf den untersten Platz; dann wird der Gastgeber zu dir kommen und sagen: Mein Freund, rück weiter hinauf! Das wird für dich eine Ehre sein vor allen anderen Gästen. Denn wer sich selbst erhöht, wird erniedrigt, und wer sich selbst erniedrigt, wird erhöht werden. (Lk 14,1.7-11)
Das Streben des Menschen
Wir können es immer wieder beobachten: Menschen streben nach oben. Sie wollen nach Möglichkeit die ersten Plätze einnehmen. Wir sehen dies in der Politik, aber auch in der Wirtschaft. „Hast du was, dann bist du was“ heißt es. Der Mensch strebt danach, in Familie und Gesellschaft einen gesicherten Platz zu haben. Wenn dieser Platz infrage gestellt wird, gerät der Mensch in eine Krise. Er kann Minderwertigkeitsgefühle bekommen und dann umso mehr bestrebt sein, sich auf alle nur erdenkliche Weise einen Platz zu verschaffen.


Religiöse Anstrengungen
Auch im Religiösen kann es sein, dass jemand meint, Leistungen erbringen zu müssen, um vor anderen und vor allem vor Gott angesehen zu sein. Der Pharisäer, den Jesus in einem Evangelium beschreibt, zählte zum Beispiel zu dieser Gruppe. Er war stolz auf seine guten Werke, auf sein Beten und das Spenden milder Gaben. Der Satz „Tu Gutes und sprich darüber“ lässt sich auf ihn anwenden. Auch Christen sprechen gelegentlich davon, dass man sich den Himmel verdienen müsse.

Der Weg des Christen als Alternative
Wir Christen müssen uns nicht wer weiß wie anstrengen, um vor Gott Ansehen zu erlangen. Zwar können wir immer wieder versagen, können in Sünde fallen. Aber wir müssen nicht mit Minderwertigkeitsgefühlen reagieren. Wir glauben an die Barmherzigkeit Gottes und wissen, dass er uns verzeiht, wenn wir ihn darum bitten. Die Würde der Gotteskindschaft, die uns in der Taufe geschenkt wurde, kann immer wieder erneuert werden. Diese hohe Würde lässt uns gelassen leben. Sie befähigt uns dazu, nicht
die oberen Plätze anzustreben sondern durchaus die unteren. Sie macht uns frei vom Verlangen nach Herrschaft und schenkt uns die Kraft zum Dienen.
Demut
Es geht um die Tugend der Demut. Das Wort bedeutet Mut zum Dienen. Dieser Mut steht Christen gut an. Er muss allerdings frei bleiben vom Schielen auf den Lohn und darf nicht wieder als Mittel zum ewigen Heil missbraucht werden. Er muss selbstlos bleiben, einfach als Antwort auf die Liebe Gottes.


Mittwoch, 9. September 2009

Montag, 7. September 2009

Mutter Gottes feiert Geburtstag


Im September feiern wir drei Marienfeste: heute am 8. September feiern wir das Fest Mariä Geburt; am 12. September Mariä Namen und am 15. September Mariä Schmerzen.

Maria. Eine unbekannte junge Frau vor 2000 Jahren. Niemand nimmt von ihr Notiz. In keinem Geschichtsbuch wird sie erwähnt. Wir begegnen Maria real erst im Evangelium des Lukas bei der Verkündigung des Herrn durch den Engel.

Unauffällig und somit unter Ausschluss der Öffentlichkeit verläuft das Leben Marias in Kindheit und Jugend in ihrem Elternhaus. In der Schilderung des Lukas tritt sie aus ihrer Verborgenheit heraus auf die Weltbühne– auf Gottes Weltbühne.

Die vielen Marienfeste im Lauf des Kirchenjahres weisen immer wieder auf das Geheimnis der Menschwerdung Gottes hin, darauf, dass er von einer Frau geboren wurde. Einer Frau, die sich wie alle Mütter, freut über ihr Kind und mit ihm leidet.

Das heutige Fest weist uns zusätzlich darauf hin, dass Gott Maria von Anfang an erwählt hat auf ihre Weise mitzuwirken an dem großen Erlösungsgeschehen. Voll Vertrauen lässt sie sich ein auf den Anspruch Gottes. Sie ist deshalb Urbild der Kirche und Beginn der durch Christus erneuerten Schöpfung. Ihr Ja zu Gottes Auftrag, macht sie für uns unvergesslich und lebenswichtig. Maria ist in diesem Sinne Urbild und Vorbild, Patronin und Mutter aller Christen.





Bauernregeln
zu Mariä Geburt



Wie sich’s Wetter an Mariä Geburt verhält,
ist’s noch weitere vier Wochen bestellt.
Um Mariä Geburt fliegen die Schwalben furt,
bleiben sie noch da, ist der Winter noch nicht nah.

Sonntag, 6. September 2009

Mürringen feierte die "tanzende Maria"

„Maria, Ursache der Freude“

Unter diesem Motto stand die diesjährige Marienfeier „Im Dienste der Königin“. Die Pfarrangehörigen aus Mürringen und Hünningen haben keine Mühen gescheut um den Marienverehrern ein anspruchsvolles Programm zu bieten und einen würdigen Rahmen für den Ablauf der Feier zu schaffen.

Die Mitglieder der Landfrauengruppe „Frauen in Bewegung“ kümmerten sich um das Mittagessen der Förderinnen bei ihrer jährlichen Generalversammlung im Pfarrheim und um die Bedienung der Gäste bei Kaffee und Kuchen beim anschließenden Beisammensein im Saal Jaspesch an der Kirche.

Der Theaterverein, die Karnevalsgesellschaft und die Firmgruppe zeichneten verantwortlich für die Verkehrssicherheit, die Parkplatzanweisung, während die KLJ-Leiter(innen) die Marienstatue trugen und die Nachbarn die vier Stationen, an denen die Prozession anhielt schmückten.


Die tanzende Maria

Meistens betrachten wir Christen die sieben Schmerzen Mariens, aber es gibt genau so das Gedächtnis der sieben Freuden Mariens. Diese Freuden sind:
- Verkündigung durch den Engel
- Maria Heimsuchung (Besuch bei Elisabeth)
- die Geburt Jesu
- die Anbetung der Weisen
- das Wiederauffinden des zwölfjährigen Jesus im Tempel
- die Auferstehung Jesu
- die Aufnahme Mariens in den Himmel

Die Mitglieder der Kontaktgruppe mit Pastor Hermann Pint und Alfred Rauw sind auf das Bild der „tanzenden Maria“ des schweizerischen Kirchenmalers Max Rüedi gestoßen, das sie so sehr angesprochen hat, dass sie sich näher mit der „Ursache der Freude“ auseinandergesetzt haben. Dieses Bild, von dem Mürringer Künstler Ludwig Thomé kopiert, ziert in Großformat den Eingang der Kirche.

Maria hat nicht nur Leid erlebt, sondern auch Freude. Sie hat das in ihrem berühmten Lied dem „Magnificat“ zum Ausdruck gebracht. Es ist ein Lied der Freude über Gott, der sie angeschaut und erwählt hat. Es ist eine Freude, die völlig unerwartet über sie kam und all ihrem Tun und Denken eine neue Leichtigkeit verliehen hat. Sie kann dieses Wunder vor Freude nicht fassen. Und je mehr sie diese Ursache ihrer Freude mit anderen teilt, desto mehr wachsen dieses Wunder und die Freude in ihr.


An den vier Stationen (Altären), welche innerhalb des Prozessionsweges lagen, wurde diese Freude Mariens reflektiert und meditiert.




Zum Abschluss gelangte die Feier vor der Kirche, wo Montfortaner-Pater Hermann-Josef Jünemann aus Salzburg die Festpredigt hielt und den Gläubigen dann der sakramentale Segen erteilt wurde.


Nächstes Jahr in Burg Reuland

Weit mehr als tausend Menschen haben in Mürringen einen Sonntagnachmittag erlebt, der ihnen Mut gemacht hat, auf ihrem Glaubensweg und sicher auch ein wenig Freude.

Diese Freude war auch zu spüren beim anschließenden gemütlichen Beisammensein bei Kaffee und Kuchen im Saal Jaspesch. Viele Pilger nutzten diese Zeit zur Begegnung und zum Beisammensein.

Die Pfarre Mürringen - Hünningen hat ein großes Lob verdient, denn es ist ihr gelungen den Menschen zu vermitteln, dass unser Glaube mit Freude zu tun hat. Freude darüber, getauft zu sein und so zur großen Familie Gottes zu gehören. Freude darüber, weil sie entdecken, dass es viele Menschen gibt, die sich aus christlicher Überzeugung heraus für ihre Mitmenschen engagieren und so Freude vermitteln und selber Freude erfahren.

Nächstes Jahr findet die Feier in Burg Reuland statt. Es sind ungefähr zwanzig Jahre her, dass Reuland diese Feier ausrichtete und so dürfen wir alle gespannt sein auf das nächste Jahr im September, wenn die Pfarre Burg Reuland einlädt zum „Fest im Dienste der Königin“.