Samstag, 14. November 2009

Gedanken zum Sonntagsevangelium am 15. November 2009

Doch jenen Tag und jene Stunde kennt niemand, auch nicht die Engel im Himmel, nicht einmal der Sohn, sondern nur der Vater. Seht euch also vor und bleibt wach! Denn ihr wisst nicht, wann die Zeit da ist. (Mk 13,24-33)In jedem Gottesdienst, nach der Wandlung, bekennen wir: „Deinen Tod, o Herr, verkünden wir, und deine Auferstehung preisen wir, bis du kommst in Herrlichkeit“. Wir bekennen damit, dass die Geschichte Gottes mit uns Menschen noch nicht an ihr Ende gekommen ist. Wir erwarten den Herrn der Welt zum Gericht, zur Vollendung der Welt und damit unseres Lebens.

Das ist das große Thema am Ende eines jeden Kirchenjahres. Düstere Bilder erschrecken uns. Sie haben als Ziel: Wir sollen wach gerüttelt werden. Deswegen wird stark argumentiert: „Die Sonne wird sich verfinstern und der Mond wird seinen Schein nicht geben. Und die Sterne werden sich lösen und vom Himmel fallen“.

Schlimmer kann es ja wohl nicht mehr kommen, oder?.

Aber gerade jetzt gilt: Einen kühlen Kopf bewahren. Bange machen gilt nicht! Wir kennen diesen klugen Grundsatz. Angst ist ein schlechter Ratgeber.

Und im Ernst: Niemand vor uns, in unserer Weltgeschichte hat bislang erlebt, dass die Sterne aus dem Himmel fallen. So leicht lassen wir uns da nicht bange machen. Das alles beunruhigt heutige moderne Menschen nicht - bis auf wenige Ausnahmen.

In unserem Weltbild gehen wir nicht davon aus, dass Sterne vom Himmel fallen. Was aber sehr
wohl zu unserer täglichen Erfahrung gehört, ist: Ganze Welten stürzen ein! Wenn plötzlich Ehepartner oder Kinder verunglücken und aus dem Leben gerissen werden, oder wenn der eine Ehepartner plötzlich bemerkt, dass der andere nebenher eine uneheliche Beziehung pflegte, dann brechen für den anderen Partner die Sterne am Himmel ab und stürzen auf die Erde. Viele andere Beispiele aus dem menschlichen Lebensalltag ließen sich nennen.

Von jetzt auf gleich stürzten Welten ein. Nichts stimmt mehr, Wie ein Häufchen Elend sitzen Menschen plötzlich da, die vorher noch aufrecht gingen. Der Boden ist ihnen unter den Füßen weggezogen. Nichts stimmt und trägt mehr wie bisher. Das Ende der Welt ist nicht gekommen, wohl aber ein Zusammenbruch der eigenen Lebenswelt und den damit verbundenen Erwartungen und tragenden Beziehungen. In solchen Situationen spüren wir unsere gesamte Hilflosigkeit.

Was können wir nun tun angesichts dieser Machtlosigkeit?

Im Evangelium sprach Jesus vom Feigenbaum. In starken und gesunden Phasen, wenn es uns
gut geht, können wir eines einüben: den Blick auf den Feigenbaum.

Für Pilger, die ins Heilige Land fahren, ist es immer wieder beeindruckend, im Frühjahr die noch sperrigen Zweige mit lediglich anfanghaft sprießendem Grün zu sehen. Wenige Tage später kann den staunenden Pilgern dann gezeigt werden, welch kraftvolle, üppige Blätter der Feigenbaum in kürzester Zeit getrieben hat. „Wenn ihr seht, wie seine Zweige saftig werden und Blätter treiben, wisst ihr, dass der Sommer da ist“. so formuliert Jesus.
Eingeladen werden wir damit, in den Dunkelheiten unseres Lebens, wenn sich für uns die Sonne verfinstert, auf das Licht des neuen Tages zu warten. Wir sollen in jedem Zusammenbruch auf eine neue tragfähige Ordnung hoffen. Aus den Trümmern wird Neues entstehen. Aus dem dürren Ast werden grüne Blätter sprießen.

Manchen Zusammenbruch, manches Scheitern in unserem Leben können wir - so gesehen - als Chance begreifen, uns neu zu orientieren und in einer brüchigen Welt nicht zu vergessen, dass letztlich alles der Vergänglichkeit unterworfen ist.
Jede menschliche Beziehung, alles, was wir sind und haben hat keinen bleibenden Wert. Der heutige Sonntag mahnt uns das zu bedenken.Wenn das Ende, in welcher Form auch immer, in unser Leben tritt, werden wir ermutigt, es zu begrüßen wie einen Besucher, der sich schon lange angekündigt hat und der nun da ist. Die Welt geht nicht unter, sondern geht ihrem Ziel entgegen. Nicht der Tod, sondern der Menschensohn wartet auf uns und kommt uns entgegen.

Nützen wir die Zeit, die uns bis dahin bleibt, uns auf sein Kommen vorzubereiten.

Freitag, 13. November 2009

Wort Gottes für den Tag - Samstag, 14. Novemberr 2009

Den Schöpfer in seinen Werken erkennen

Töricht waren von Natur alle Menschen, denen die Gotteserkenntnis fehlte. Sie hatten die Welt in ihrer Vollkommenheit vor Augen, ohne den wahrhaft Seienden erkennen zu können. Beim Anblick der Werke erkannten sie den Meister nicht, sondern hielten das Feuer, den Wind, die flüchtige Luft, den Kreis der Gestirne, die gewaltige Flut oder die Himmelsleuchten für weltbeherrschende Götter.

Wenn sie diese, entzückt über ihre Schönheit, als Götter ansahen, dann hätten sie auch erkennen sollen, wie viel besser ihr Gebieter ist; denn der Urheber der Schönheit hat sie geschaffen. Und wenn sie über ihre Macht und ihre Kraft in Staunen gerieten, dann hätten sie auch erkennen
sollen, wie viel mächtiger jener ist, der sie geschaffen hat; denn von der Größe und Schönheit der Geschöpfe lässt sich auf ihren Schöpfer schließen.

Dennoch verdienen jene nur geringen Tadel. Vielleicht suchen sie Gott und wollen ihn finden, gehen aber dabei in die Irre. Sie verweilen bei der Erforschung seiner Werke und lassen sich durch den Augenschein täuschen; denn schön ist, was sie schauen.
Doch auch sie sind unentschuldbar: Wenn sie durch ihren Verstand schon fähig waren, die Welt zu erforschen, warum fanden sie dann nicht eher den Herrn der Welt? (Weisheit 13,1-9)

In der Lesung werden wir ermahnt, uns nicht nur von der Schönheit und Vielfalt der Schöpfung in Bann ziehen zu lassen, sondern durch diese Schönheit und Vielfalt auf die unermessliche Größe Gottes zu schließen. Nicht am Augenschein festzuhalten, sondern auf den zu blicken, der hinter dem Werk der Schöpfung steht: Gott selbst.

In der Fülle der Natur begegnet uns die Schöpfung Gottes und durch sie Gott selbst. Der Beter des 8. Psalms drückt dieses Staunen so aus: „Seh’ ich den Himmel, das Werk deiner Finger, Mond und Sterne, die du befestigt: Was ist der Mensch, dass du an ihn denkst …“ Menschliches Erkennen ist nur ein Teil der Wirklichkeit. Im Denken versucht der Mensch, sie immer einzuordnen. Die Wirklichkeit ist aber immer viel mehr und geht viel tiefer.

Die Schöpfung lädt uns ein, ihn, den Schöpfer, zu betrachten und zu preisen. Gleichzeitig fordert diese Erkenntnis von uns auch einen bewussten Umgang mit der Welt, die uns umgibt. Wir sind aufgerufen, sie zu bewahren und pflegen. Nicht nur in den großen Gesten und politischen Entscheidungen, sondern vor allem im konkreten Tun des Einzelnen in seinem alltäglichen Umgang. Darin zeigt sich, wie sehr wir uns bewusst sind, dass wir von Gott in diese großartige Schöpfung gestellt sind, von ihm Würde und Ansehen erlangen, die wir an die Umwelt weiter geben dürfen. Dann können wir gleichsam hinter ihr Gott selbst wahrnehmen, der uns begegnen will.

Donnerstag, 12. November 2009

Wort Gottes für den Tag - Freitag, 13. November 2009

Als Jesus von den Pharisäern gefragt wurde, wann das Reich Gottes komme, antwortete er: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte. Man kann auch nicht sagen: Seht, hier ist es!, oder: Dort ist es! Denn: Das Reich Gottes ist (schon) mitten unter euch.
Vorher aber muss er vieles erleiden und von dieser Generation verworfen werden. (Lk 17,20-25)

Jesu Predigt war von der Ankündigung der Herrschaft Gottes geprägt. Es ist nicht verwunderlich, dass er nach dem Zeitpunkt gefragt wurde.
In der Geschichte der Kirche hat es bis auf den heutigen Tag immer wieder Versuche gegeben, das Weltende, das Gericht Gottes und den Anbruch der Herrschaft Gottes im Voraus zu bestimmen.Auch die Christen der jungen Kirche bewegte diese Frage, offenbar so, dass sie neben der Erwartung auch Zweifel wegen ihres Ausbleibens hervorrief. Hier bedurfte es einer Antwort.Die Antwort Jesu erfolgt in doppelter Weise. Zunächst heißt es: Das Reich Gottes kommt nicht so, dass man es an äußeren Zeichen erkennen könnte. Damit ist grundsätzlich und klar gesagt, dass alle Vorhersagen vom Ende der Welt Spekulation, ja Unsinn sind. Es aber nicht auszuschließen, dass die Jünger in große Bedrängnis geraten und Verfolgungen ausgesetzt sind. Das bedeutet aber noch nicht das Ende. Wohl werden die Jünger Jesu sich danach sehnen, dass er kommt. Den Gläubigen geht es somit nicht anders als Jesus selber: Vorher aber muss er vieles erleiden.
Jesus mahnt seine Jünger, für die Zeit der Bedrängnis und des Gerichts gewappnet zu sein. Denn der Tag wird kommen, wie der Dieb in der Nacht. Darum gilt es auf diesen Tag vorbereitet zu sein. Er trägt ihnen daher auf, um die vollendete Erlösung im Reich Gottes zu beten. Wenn der Menschensohn kommt wird mit ihm die Gottesherrschaft vollends offenbar werden.

Kirchenchor ‘St. Johann‘ ehrte verdienstvolle Sänger

Im Rahmen des diesjährigen Herbstkonzertes, am Samstagabend, ehrte der Kirchenchor St. Johann aus Maldingen mehrere Mitglieder aus seinen Reihen, aufgrund langjähriger Mitgliedschaft und Tätigkeit im Verein.

Norbert Scheuren , Gerd Gommes und Martin Rauschen erhielten von Kaplan Ludwig Hilger (in Vertretung des erkrankten Pfarrers Batty Hack) die silberne Lambertusmedaille für 26 Jahre Vereinszugehörigkeit. Die gleiche Medaile in Gold erhielt José Maassen für 37 Jahre im Dienst des Kirchenchores.

Christian Schumacher hatte im Auftrag von Födekam Ostbelgien die Ehre, langjährige Vereinsmitglieder des Kirchenchores »St. Johann« auszuzeichnen. Adolf Lenges, Johann Scheuren und Nikolaus Scheuren erhielten vom Födekam-Delegierten das Ehrenkreuz Ritter.


Ferner erhielt José Maassen für mehr als 35 Jahre Mitgliedschaft die Medaille »In Veterani honorem« (IVH) in Gold. IVH Silber erhielten für - mehr als 25 Jahre Mitgliedschaft Norbert Scheuren, Gerd Gommes und Martin Rauschen. Für mehr als 15 Jahre Mitgliedschaft empfingen Kurt Luges, Guido Gennen, Manfred Veithen, Raymund Michaelis und Alain Lenges die IVH-Bronzemedaille.

Frau Ministerin Isabelle Weykmanns oblag es seitens der Deutschsprachigen Gemeinschaft (DG) Mitglieder des Vereins die silberne Kulturnadel der Deutschsprachigen Gemeinschaft zu überreichen. Norbert Scheuren, Gerd Gommes und Martin Rauschen erhielten sie. Die goldene Kulturnadel der DG erhielten Johann Scheuren, Nikolaus Scheuren und Adolf Lenges. (Alle Fotos: Robert Frauenkron)

Montag, 9. November 2009

Martinszug in Burg Reuland und in Thommen

In Burg Reuland versammeln sich die Kinder mit ihren Eltern am Dienstag, 10. November vor dem Kulturhaus zum Martinsumzug. Vom Kulturhaus geht es zur Kirche. Dort ist eine kurze Feier vorgesehen. Danach zieht der Hl. Martin mit Gefolge zur Burg, wo das Martinsfeuer brennt und die "Wecken" an die Kinder verteilt werden.

In Thommen findet die Feier am Freitag, 13. November, um 19,30 Uhr, in der Kirche statt.



Martin, mach keine halben Sachen!

Wir feiern am 11. November einen Heiligen, der beim ersten Hinsehen nicht alles gab: Martin von Tours gab nur den halben Mantel. Er teilte das kostbare warme Textil in zwei Hälften: eine für dich, du Armer; aber eine behalte ich für mich.


Das bekannteste moderne Martinsgedicht - es stammt von Ilse Aichinger - ist entsprechend bissig-kritisch. Es lautet:

Gib mir den Mantel, Martin,
aber geh erst vom Sattel
und laß dein Schwert,wo es ist,

gib mir den ganzen.


Ilse Aichinger, Verschenkter Rat,
(c) S. Fischer Verlag GmbH, Frankfurt am Main 1978


Die Dichterin legt ihre Worte dem Bettler in den Mund. Martin, steig ab vom Ross, lass die Waffe stecken, gib mir den ganzen Mantel. Mache keine halben Sachen.

Warum rückte er nur die Hälfte heraus? Darf man von einem Heiligen nicht ganze, radikale Gesten erwarten? Antwort: Weil er sonst auch gefroren hätte. Martin hat wohl überlegt, warum er mit dem Schwert teilte. Die Hälften des Mantels, sie nutzen jedem. Wenn jeder teilt, was er hat, dann werden alle satt. Er muss auch an sich, seine Gesundheit als Soldat denken. Es war so kalt, was hilft uns ein erkälteter Heiliger? Liebe ist nicht Leichtsinnigkeit. Ich darf mich nicht aufgeben, mich nicht völlig selbst vergessen und meine Lebensenergie nicht vergeuden. Ich darf nicht übertreiben, ich muss "maßvoll" bleiben.

Das wäre eine Antwort auf die Frage, warum Martin nur den halben Mantel gab. Liebe und Vernunft sind verwandt. Keine Extreme, wohlüberlegt schenken und teilen. Sich dabei selbst nicht vergessen. Nächstenliebe und Selbstliebe und Gottesliebe: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst ... Hatte aber Martin in dem Augenblick Zeit, sich solche theologischen Gedanken zu machen? Manchmal hat man gar keine Zeit, man muss reagieren, so oder so. Blitzschnell. Jetzt oder nie!

Eine zweite denkbare Antwort: Er wollte etwas als Andenken behalten. Etwas in der Hand behalten, das ihn an diese Stunde, seine Schlüsselstunde erinnert. Ich weiß nicht, ob und wie er die zweite Mantelhälfte aufbewahrt hat. Sie ist ein Heiligtum geworden, das größte Heiligtum Frankreichs, die wichtigste Reliquie der Liebe: sancta cappa - für die Mantelkirche, Saint Chapelle. Ja, hätte er alles gegeben, dann wäre der Bettler mit dem Ganzen seine Wege gezogen und der Kirche fehlte die Erinnerung an die Liebestat.

Eine dritte Antwort: Er konnte nur eine Hälfte geben, weil er mehr nicht herausrücken durfte. Der Mantel gehörte dem Soldaten des Kaisers nur zur Hälfte, der andere Teil war Besitz des Kaisers, des Staates, der Kleiderkammer seiner Einheit. Und darum gab Martin alles, was er hatte und geben konnte. Er gab seinen Teil - als loyaler Soldat und als Christ.

Eine vierte schöne Antwort: Er gab nur die Hälfte, weil es ihm und Christus auf das Teilen ankommt, auf diese Geste des Halbierens, Zerbrechens; so wie es in jeder heiligen Messe mit der Hostie geschieht, dem heiligen Brot, das sich in der Runde verteilt. Auf diese Zeichenhandlung kam es Martin an. Und dazu musste er die Schönheit eines unversehrten Mantels opfern.

Es gibt noch eine andere Antwort. Und sie hat mit dem heutigen 11. 11. zu tun. Heute beginnt die 5. Jahreszeit. Die Narren übernehmen das Regiment, eine verrückte, verkehrte, durchgedrehte Welt. Dem Bettler hilft der halbe Mantel. Er wärmt ihn und macht ihn schön. Er darf sich wie ein Offizier verkleiden. Martin macht einen völlig Unbekannten und Unansehnlichen schön. Er schenkt ihm Ansehen, befördert ihn. Doch einen stolzen Soldaten der kaiserlichen Armee verunstaltet ein halber Mantel. Der ist nur noch ein Lumpen, reif für die Altkleidersammlung. Soldaten achten aufs Äußere oder ihre Vorgesetzten tun das, auf blanke Litzen und geputzte Stiefel. Martin war nicht allein. Kameraden, Zuschauer waren dabei. "Da lachten einige von den Umstehenden, weil er mit seinem zerschnittenen Mantel sehr hässlich aussah", heißt es im Bericht des Biographen Sulpicius Severus. Der zerschnittene Umhang macht Martin zum Narren, zum Clown, zur Karikatur eines stolzen Soldaten.

Auch Christus wird zum Spottkönig, in einen Purpurmantel gehüllt. Martin weiß: Er wird "unmöglich" aussehen. Bewusst setzt er sein Aussehen und Ansehen aufs Spiel. Darum gilt auch für Martin: Ich mache keine halben Sachen. Ich schenke nicht mit halbem Herzen, sondern aus vollem Herzen. Die Liebe trägt auch halbe Mäntel. Das in den Augen der Welt Lächerliche ist in den Augen Jesu das Gute.

Sonntag, 8. November 2009

Weihetag der Lateranbasilika


Die Kirche begeht heute, am 9. November das Fest des Weihetags der Lateranbasilika. Sie ist die eigentliche „Hauskirche“ des Papstes. Mit der Weihe dieser Basilika im Jahr 324 wurde deutlich, dass ein neues Zeitalter für die römische Kirche begonnen hatte. Die Zeit der Verfolgung durch den Staat war vorbei, das ganze römische Reich stand der Kirche offen, um den dort lebenden Menschen das Evangelium zu verkünden. Eine Zeit des Wachstums begann.

Gott ist an vielen Orten gegenwärtig. Das war die Erfahrung des jüdischen Volkes mit Gott. Gott zieht mit seinem Volk durch die Wüste. Die Lade und das heilige Zelt zeigen seine Gegenwart. Dann der Tempel mit dem darin sich befindenden Allerheiligsten ist ein Ort seiner Anwesenheit.

Gott kann aber auch ohne Tempel gegenwärtig sein: im Gebet, im Lesen der Schrift.

Gott schenkt uns seine Gegenwart immer wieder neu, in der kleinen Dorfgemeinde, in der Kapelle genau so wie in der großen Basilika.

Lebensweisheiten