Freitag, 18. Dezember 2009

Gemütlicher Nachmittag mit Fotoausstellung in Lascheid

Am vergangenen Sonntag lud die Dorfgemeinschaft Lascheid-Richtenberg zu einem gemütlichen Nachmittag in den Saal "An der Brücke". Viele, nicht nur aus Lascheid, waren der Einladung gefolgt, um diesen dritten Adventsonntag bei einer Tasse Kaffee und einem Stück Kuchen ausklingen zu lassen.

Ein abwechslungsreiches Programm sorgte für Kurzweile. So begeisterte ein Bauchredner nicht nur die Kinder, aber diese ganz besonders. Quirin sorgte für den guten Ton bzw. die gute Musik und "Cantica" ließ mit Vorweihnachtlichen Liedern die richtige Stimmung aufkommen.

Das 'Sahnehäubchen' des Nachmittags war aber zweifellos die von Luwig Wirtzfeld organisierte Fotoausstellung. So mancher Besucher fand sich dort wieder, stand die Ausstellung doch unter dem Thema "Gesichte". Es gab dort Gesichter mit heller und mit bauner Haut, mit Falten und ohne Falten, es gab genau so viele schlanke Gesichter wie gefüllte, mit dunklen und weniger dunklen Augenbrauen, Gesichter mit Geheimratsecken und, und, und ... Aber es gab kein Gesicht, das es nicht wert gewesen wäre dort vorgestellt zu werden und so erfreute sich die Ausstellung eines regen Zuspruchs beim Publikum.

Alles in allem ein gelungener Nachmittag, auf den hoffentlich eine Fortsetzung folgt.

Sehen Sie weitere Fotos im "Pfarrverband Reuland - Fotoalbum"

Wort Gottes für den Tag - Samstag, 19. Dezember, 2009

Seht, die Jungfrau wird ein Kind empfangen, einen Sohn wird sie gebären, und man wird ihm den Namen Immanuel geben, das heißt übersetzt: Gott ist mit uns. (Jes 7,14 /Mt 1,23)
Die Lesungstexte im Advent führen uns besonders vor Augen, dass wir Christen mit dem jüdischen Volk verbunden sind, dass wir in seiner Tradition stehen. „Ich bin da“, so offenbart sich Gott dem Volk Israel. „Ich bin da“, so sagt er auch heute zu uns.

Das jüdische Volk trägt in der Mesusa, einer Schriftkapsel, Gottes Wort immer bei sich: am Handgelenk, an der Stirn, an den Türpfosten des Hauses. Manch einer von uns trägt Gott bei sich als kleines Kreuz oder als Ring. So etwas Äußeres kann helfen. Wichtig aber ist vor allem, dass wir Gott im Herzen bei uns tragen. Er will der Gott-mit-uns sein, der Ich-bin-da, der mich und mein Leben erfüllen will.

Donnerstag, 17. Dezember 2009

Kalenderblatt 17. Dezember 2009

Adventskonzert in Burg Reuland



Die Musikanten des Musikvereins Burg-Echo Reuland-Lascheid und Sänger des Kirchenchors St. Stephanus aus Burg Reuland luden auch dieses Jahr wieder zu ihrem jährlichen Adventskonzert. Passend zum Advent läuteten sie in der fast voll besetzten St. Stephanus-Kirche die vorweihnachtliche Zeit musikalisch ein.

Die Musiker und Sänger wollen mit diesem heimatlichen Adventskonzert, wie alle Jahre, auch diese Mal wieder einen bewussten, ruhigen Augenblick in der Vorbereitungszeit auf das Weihnachtsfest anbieten. Den Besuchern wurde ein anspruchsvolles Konzert geboten. Mitwirkende waren neben den genannten Vereinen der Kirchenchor Großkampenberg (D) sowie der Singkreis Leidenborn und der Kirchenchor Lützkampen (D).

Sehen sie eine Auslese von Fotos dieser Feier. Diese Bilder lassen Sie ein wenig teilnehmen an diesem vorweihnachtlichen Geschehen. (Alle Fotos Ludwig Wirtzfeld)


Eine Fotoserie zu diesem Ereignis finden Sie HIER

Dienstag, 15. Dezember 2009

Wort Gottes für den Tag - Mittwoch 16. Dezember 2009

Die Tage des Advents fordern uns zur Entscheidung heraus. Für Gott - gegen das Böse. Dabei geht es aber nicht nur um bloße Lippen-
bekenntnisse, sondern um sichtbare Schritte der Umkehr.

Der Prophet Zefanja übt harsche Kritik an den Missständen in Jerusalem. Gewalt und Ausbeutung haben sich eingeschlichen. Doch Zefanja geht es um mehr als eine bloße Kritik an den sozialen Zuständen seiner Zeit. Er wirft seinen Zeitgenossen vor, sie würden leben, als ob es Gott nicht gäbe. Gegen diese Gottvergessenheit seiner Umgebung erinnert der Prophet an das kommende Gericht Gottes:

„Weh der trotzigen, der schmutzigen, der gewalttätigen Stadt. Sie will nicht hören und nimmt
sich keine Warnung zu Herzen. Sie verlässt sich nicht auf den Herrn und sucht nicht die Nähe ihres Gottes. Aber der Herr tritt für das Recht ein in ihrer Mitte, er tut kein Unrecht. Ich habe ganze Völker ausgerottet, ihre Zinnen liegen zertrümmert am Boden. Ich habe ihre Straßen entvölkert, keiner geht dort mehr umher; ihre Städte sind verwüstet, ohne Menschen, ohne Bewohner. Ich dachte: Sicher fürchtest du mich jetzt, nimmst dir die Warnung zu Herzen; und alles, was ich ihnen auftrug, werden sie immer vor Augen haben. Aber nein, sie begingen immer wieder all ihre schändlichen Taten. Darum wartet nur - Spruch des Herrn - auf den Tag, an dem ich auftreten werde als Kläger. Denn ich habe beschlossen: Völker will ich versammeln und Königreiche biete ich auf; dann schütte ich meinen Groll über sie aus, die ganze Glut meines Zorns. Denn vom Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt. (Zef 3,1-2.5-9)

Wer Gott nicht fürchtet und nicht auf ihn vertraut, hat sich selbst das Urteil gesprochen. Die Warnung Zefanjas ist eindeutig und hart. Das Gericht Gottes, auf das der Prophet hinweist, ist ein Weckruf. Gott will Israel erneuern und auch darüber hinaus die Völker läutern. Gott allein kann einen neuen Anfang setzen und die Menschen aus den Verstrickungen ihrer sündhaften Lebensweise herausreißen – wenn sie seinen Ruf nicht überhören.

Dies macht Jesus ebenfalls seinen Zuhörern mit großem Ernst deutlich. Wer nicht umkehrt und sich nicht auf den Weg der Gerechtigkeit rufen lässt, wird das Reich Gottes verfehlen: „Da sagte Jesus zu ihnen (den Pharisäern und Schriftgelehrten): Amen, das sage ich euch: Zöllner und Dirnen gelangen eher in das Reich Gottes als ihr. Denn Johannes ist gekommen, um euch den Weg der Gerechtigkeit zu zeigen, und ihr habt ihm nicht geglaubt; aber die Zöllner und die Dirnen haben ihm geglaubt. Ihr habt es gesehen und doch habt ihr nicht bereut und ihm nicht geglaubt. (Mt 23,29-32)


Jesus stellt sich in die Reihe der Propheten, die bis hin zu Johannes dem Täufer immer wieder das Volk aufgerufen haben, die sündhaften Wege zu verlassen und der Gerechtigkeit Gottes zu folgen. Im Kommen seines Sohnes hat Gott einen neuen Anfang gesetzt, um uns der Gottlosigkeit, der Macht der Sünde und des Todes zu entreißen.

Der Advent lädt uns wieder dazu ein, einen neuen Anfang zu machen und dem Ruf Gottes mit neuer Entschiedenheit zu folgen. Für die Umkehr zu Gott ist es nie zu spät. Nutzen wir diese Zeit des Advents, um uns wieder neu auf den Willen Gottes auszurichten und uns auf seinen Weg rufen zu lassen: auf jenen Weg, der uns nicht irregehen lässt, sondern zum Leben führt.

Sonntag, 13. Dezember 2009

Es ist für uns eine Zeit angekommen...

Alles hat seine ZEIT - nur wir haben keine ZEIT. So erfahren wir es täglich.Die Uhr bestimmt unseren Lebensrhytmus, und oft genug wird die Zeit zum Maß aller Dinge.. Daran wird auch die diesjährige AdventsZEIT kaum etwas ändern. Aber vielleicht lässt sie uns darüber nachdenken, wie wir mit unserer ZEIT anders, besser umgehen können. ZEIT ist Leben - Leben ist ZEIT: Mann kann sie vertun, man kann sie vergeuden. Man kann sie nutzen, man kann sie verschenken ... Da stellt sich schon die Frage, was wir damit machen.



„ Es ist für uns eine Zeit angekommen, die bringt uns eine große Freud“, heißt es in einem bekannten Weihnachtslied. Ich wünsche uns, dass wir etwas von dieser großen Freude spüren können. Ich hoffe, dass wir in diesen Tagen immer wieder ZEIT finden für uns, für andere, zum erzählen, singen, basteln, backen, ZEIT für Gott und seine froh machende Botschaft, die in diesen Wochen bei uns ankommen will.