Freitag, 31. Dezember 2010

Alles Gute im Neuen Jahr!


Donnerstag, 30. Dezember 2010

31. Dezember: Heiliger Sylvester


Silvester I. († 31. Dezember 335 in Rom), ist der Heilige dessen Namenstag am letzten Tag des Kalenderjahres gefeiert wird. Er amtierte von 314 bis zu seinem Tod 335 als Bischof von Rom und Papst.


Mit Papst Sylvester brach eine neue Ära in der Kirche an. Nach Jahrhunderten der Christenverfolgung durfte Papst Sylvester erleben, dass Kaiser Konstantin den Christen die freie Religionsausübung ermöglichte. Darum war Papst Sylvester der erste Papst der nicht das Martytium erlitten hat.

Nach einer frühmittelalterlichen Legende soll Silvester den kranken römischen Kaiser Konstantin den Großen vom Aussatz geheilt und getauft haben. So dokumentiert es die Konstantinische Schenkung. Zum Dank für die Heilung soll Silvester von Konstantin das sogenannte Patrimonium Petri, das die Grundlage des späteren Kirchenstaates bildete, als Geschenk erhalten haben. Diese Version der Darstellung ist in der Geschichtsforschung sehr umstritten.

Sicher ist jedoch, dass Silvester I. noch vor Beginn der Christenverfolgungen von Kaiser Diokletian im Jahr 284 zum Priester geweiht wurde. Er trat sein Amt als römischer Bischof im Jahr 314 an, ein Jahr, nachdem die römischen Kaiser Konstantin der Große und Licinius 313 die christliche Kirche anerkannt und im Edikt von Mailand jedem Bürger des Reiches das Recht auf freie Religionsausübung gewährt hatten. Diese Ereignisse begründen Silvesters Bedeutsamkeit, sein eigenes Wirken hat dazu allerdings wenig beigetragen.


Silvester war es, der über dem Petrusgrab in Rom, im Gräberfeld des Vatikanischen Hügels, die erste Petruskirche erbauen ließ.

Mittwoch, 29. Dezember 2010

Impuls für den Tag, 30. Dezember 2010

Sei sanft!


Von Phil Bosmans


Du weißt, wie klein, wie arm, wie einsam die Menschen sind, wie empfindlich und verletzlich. Du weißt, dass es Tränen gibt, und keiner kann trösten. Du weißt, es gibt kaum größere Traurigkeit als in einem Herzen, das keiner versteht. Du weißt, für manche Menschen ist das Leben einfach nur eine Qual.


Tu dein Bestes, um die Menschen zu begreifen, um zu helfen. Sei nicht hart, sei auch nicht hart in deinem Urteil. In der Sanftmut liegt viel Trost für Menschen in dieser frostigen Zeit.


Du begegnest einem alten Menschen. Seine Gesundheit ist verbraucht, die Rente zu klein, und er kann sich allein nicht mehr helfen.


Du siehst einen Menschen, der behindert ist, und nicht darüber hinwegkommt, oder schwerkrank, ohne Hoffnung auf Heilung, vor lauter Schmerzen möchte er weinen.

Du triffst einen Menschen, der verzweifelt ist über das, was er angerichtet hat oder was ihm angetan wurde, der keinen Ausweg mehr sieht und in dem nur noch Nacht ist.


Du weißt nicht, was du tun sollst. Suche nicht nach großen Worten. Eine kleine Geste genügt. Sei sanft! Dann wirst du selbst glücklich sein. Du wirst ein Herz haben, das alle Menschen in die Arme schließt.

Kalenderblatt 29. Dezember 2010



Montag, 27. Dezember 2010

28. Dezember: Fest der Unschuldigen Kinder

„Er kam in sein Eigentum, aber die Seinen nahmen ihn nicht auf“ (Joh 1,10–11).


Der Sohn Gottes wurde in eine Welt hineingeboren, die ihn nicht erkannte. Dieses Nicht-erkennen-Können“ und -Wollen führte hin zu Ablehnung und Verfolgung und erfuhr 33 Jahre später am Kreuz seinen absoluten Höhepunkt. Heute, am 28. Dezember, gedenken wir der Unschuldigen Kinder, die König Herodes in Jerusalem töten ließ weil er um seine politische Macht fürchtete.


Herodes, der Tyrann


Herodes der Große ist durch das Matthäus-Evangelium berühmt, eher berüchtigt geworden. Was wissen wir historisch von ihm? Drei Söhne aus erster und zweiter Ehe sowie seine zweite Ehefrau Ma­riamne ließ er hinrichten, ebenfalls den Bruder seiner zweiten Frau, weil er Angst um seine Stellung als Fürst hatte. Kurz vor seinem Tod noch ließ er die angesehensten jüdischen Männer einschließen. Sie sollten bei seinem Tod hingerichtet werden, damit die Juden bei seinem Tode etwas zum Weinen hätten. Seine Schwester Sa­lome konnte dann aber doch noch diese Männer befreien. Wenn der Kindermord von Bethlehem auch außerhalb der Bibel nicht belegt ist, so passt er doch sehr gut in die geschichtlich bezeugte Lebensgeschichte des Herodes.


Gott greift ein. Er ist der „Ich bin der ich bin da!“


Doch bei aller Gefahr, die dem Kind im Ansinnen des Herodes droht, überlässt es Gott nicht seinem Schicksal. Mit Hilfe von Josef, dem Pflegevater von Jesus, greift er entscheidend ein und schützt das Kind so vor dem sicheren Tod. Josef, der Hörende. Ein Mensch, dessen Herz ganz auf Gott ausgerichtet ist, ist in der Lage, die Stimme Gottes zu vernehmen und anzunehmen. „Steh auf“. Bestimmt und klar spricht ihn der Engel im Traum an. Und Josef hört, er horcht und ge-horcht. Ein entscheidendes lebensrettendes Horchen und Ge-horchen.


Gott handelt nicht ohne das aktive Mitwirken von Menschen. Wenn er an uns herantritt, wartet er auf unsere, in Freiheit gegebene Antwort, wie es auch bei Maria war, als der Engel ihr die Botschaft brachte, die Mutter des Gottessohnes zu werden (Lk 1,26–38). Er ist der Gott-mit-uns und nicht der Gott-über-uns oder ohne-uns: „Ich bin der ich bin da!“ Diese Zusage, die er einst Mose in der Wüste gab (Ex 3,14), bestätigt er in unbegreiflicher Weise in der Menschwerdung seines Sohnes.


Wir gedenken heute ebenso all der Kinder, die sterben müssen, weil sie bei Krieg und Aufruhr oder Terror im Wege sind, bis hin zu den Kindern, die von den eigenen Eltern ermordet werden.

Samstag, 25. Dezember 2010

Fest der Heiligen Familie

Es ist nur folgerichtig, dass die kirchliche Liturgie bald nach Weihnachten das „Fest der heiligen Familie“ feiert. Die Menschwerdung Gottes wird weiter konkretisiert. Jesus wird nicht im luftleeren Raum geboren, sondern in eine Familie hinein. Der heilige Josef, mild und abgeklärt, nicht mehr ganz jung und bereit zur Arbeit; immer im Hintergrund Maria, ganz in der Häuslichkeit aufgehend; das Kind Jesus, bereit zu gehorchen und wohlbehütet: eine Momentaufnahme von einem unwirklich scheinenden idyllischen Leben in Nazareth. Kann solche Idylle ein nachahmenswertes Vorbild für Familie in heutiger Zeit sein?

Auch wenn vieles danach aussieht, dass die christliche Familie in unserer Welt wenig Chancen hat, so dürfen wir doch wissen, dass immer noch die meisten Kinder in eine Familie hinein geboren werden. Das Fest der heiligen Familie erinnert uns daran, dass wir als kleine Kinder menschliche Wärme und Geborgenheit brauchen, um wirklich Mensch zu werden. Die Familie ist auch der Ort, wo der junge Mensch seine ersten Gotteserfahrungen macht, denn Vater und Mutter sind die ersten Glaubensboten für ihre Kinder. Wir dürfen aber auch nicht übersehen, dass in vielen Familien manches heillos ist, weil Nöte und Probleme da sind. Für sie und für alle Familien wollen wir beten.


Aus der hl. Schrift: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter und zieh in das Land Israel; denn die Leute, die dem Kind nach dem Leben getrachtet haben, sind tot. Da stand er auf und zog mit dem Kind und dessen Mutter in das Land Israel. Mt 2,20 f
.

Gedanken: Ob sie einmal normativ war oder nicht, heute wirkt sie lebensfern. Selbst wenn die Zeichen der Zeit ein ganz anderes, vermeintlich moderneres Verständnis von Familie signalisieren, selbst wenn im Namen einer fortschrittlichen Entwicklung die Ehe nach christlichem Verständnis als überlebtes bürgerliches "Auslaufmodell" verunglimpft wird: Der Liebeswille Gottes zu jedem wachsenden und neu geborenen Menschenkind lässt sich nicht beirren. Ehe, Elternschaft und Familie gehören unauflösbar zusammen. Dies vorzuleben und zu verkündigen ist weder altmodisch noch überholt; es ist im Blick auf unsere gesellschaftliche Wirklichkeit geradezu das Gebot der Stunde und wird von zahllosen Menschen ersehnt, die an der krisenhaften Situation leiden.
Georg Kardinal Sterzinsky, Berlin

Freitag, 24. Dezember 2010

Christ, der Retter ist da!

Meine lieben Leserinnen und Leser, ich begrüße euch am Geburtstag unseres Herrn Jesus Christus und wünsche euch und allen die euch verbunden sind, den weihnachtlichen Segen Gottes!

Wenn jemand von uns etwas Großes ins Werk setzten will, wenn jemand ein großes Projekt starten will, dann sucht er sich wahrscheinlich gute Partner, Leute, die Einfluss haben und hilf­reich sind: Freunde, Verwandte, vielleicht auch den Bürgermeister oder den Bischof, denn schließlich soll die Sache ja gelingen.

Bei der Menschwerdung seines Sohnes hat Gott sicher auch nach guten Partnern Ausschau gehalten. Und es fällt auf, er hat sie vor allem unter den Kleinen und Geringen
gefunden. Angefangen mit Maria und Josef, kommen heute die Hirten dazu. Ihnen, den Hirten, nach denen keiner fragt, den Hirten, die von den meisten schief angesehen wurden, gerade ihnen wird eigenartiger Weise die Botschaft von dem göttlichen Kind im Stall als erste anvertraut. Jene Botschaft, die für die ganze Welt bestimmt ist und die uns Gott heute von neuem ans Herz legen will.

In die Dunkelheit von Schuld und Leid
bringt er Licht und Vergebung. In das Spannungsfeld von Hass und Gewalt kommt Jesus als versöhnendes Zeichen der Liebe und des Friedens.

Weihnachten ist deshalb mehr als ein gefühlvolles Familienfest bei Schnee und Kerzenschein: Weihnachten ist das Leben, Weihnachten ist die Zusage Gottes an uns Menschen, dass er dieses Leben mit uns teilt, Weihnachten ist seine große Liebeserklärung an die ganze Menschheit. An Weihnachten kommt Gott zu Besuch bei uns. Aber nicht nur für einen Tag, sondern für immer! Lassen wir uns von dieser Liebe Gottes anstecken und freuen wir uns, denn heute ist uns der Retter geboren, Christus, der Herr!

Donnerstag, 23. Dezember 2010

Morgen kommt das Christkind



Der heutige Tag wird für viele Menschen ein Tag voll Hektik und Stress sein. Und morgen werden viele sagen: Gott sei Dank, dass alles vorbei ist. Dabei fängt das Fest der Erlösung heute Abend erst an. Gott sendet seinen Sohn in die Welt. Wie ein Morgenstern nach finstrer Nacht strahlt uns Jesus entgegen. Das und nichts anderes muss gefeiert werden. In diesem Bewusstsein können wir den restlichen Festvorbereitungen heute gelassener entgegensehen.


Viele Lichter haben uns durch diese Adventszeit begleitet. Die meisten wollten uns in die Geschäfte locken, den Konsum ankurbeln, uns das Geld aus der Tasche ziehen. Manche Lichter haben uns aber auch im wahrsten Sinn des Wortes zur Besinnung gebracht. Das wachsende Licht am Adventskranz hat uns auf den verwiesen, der allein das wahre Licht ist. Die Lichter, die uns am Heiligen Abend am Christbaum leuchten, sagen uns dasselbe. Christus leuchtet in die Welt, so ruft uns Zacharias heute prophetisch zu. Sein Sohn Johannes darf den ankündigen, der als das aufstrahlende Licht aus der Höhe die Finsternis und den Schatten des Todes endgültig besiegt. So werden wir heute aufgefordert, nicht den Lichtern dieser Welt zu folgen, sondern uns Christus, dem wahren Licht zuzuwenden. Mehr noch: Wir selber sollen sein Licht in die Welt tragen, selber Licht für die Welt sein und so die Lichter dieser Welt überstrahlen. Dann wird Weihnachten wirklich ein strahlendes Fest. Xaver Käser


Mieze genießt Weihnachten auf ihre Art

Mittwoch, 22. Dezember 2010

Weihnachtsgrüße von Bruder Willy Felten an die Sternsinger

Liebe Sternsinger. Ihr habt Post von Bruder Willy Felten bekommen aus dem Kongo, aus Nyangezi. Dieser Ort liegt in der Nähe von Bukavu (25 km), Grenze zu Ruanda. Bruder Willy Felten, ist dort bei den Maristenbrüdern. 1.000 Kinder sind in der Volksschule und 800 in den 6 Klassen danach, bis zum Abitur. Im vergangen Jahr habt Ihr, liebe Sternsinger, für die Bänke in 10 neuen Schulklassen gesammelt. Die Klassen sind jetzt fertig und die Bänke werden zurzeit installiert.

Hier sein Brief und einige Fotos der Schulklassen, wofür ihr gesammelt habt:

Liebe Sternsinger, mit etwas Verspätung ein herzliches Dankeschön für Eure großzügigen Spenden. Aber auch für eure Gebete für die Missionswerke, um den notleidenden Kindern zu helfen. Dieses Jahr habe ich das Glück schon 50-mal mit Weihnachten Dankeschön zu sagen aus Afrika, aus Nyangezi, wo ich so viele Jahre mit den Jugendlichen gelebt, gearbeitet und gebetet habe. Sie brauchen unser Gebet, jetzt noch mehr als vorher. Viele ehemalige Schülerinnen und Schüler sind sehr dankbar. Seit vier Jahren bin ich jetzt wieder hier, dem alten Komplex von Nyangezi. (Wegen des Krieges haben die Brüder nach mehren Überfällen die Schule und ihr Haus verlassen müssen.) Am Anfang war es nicht leicht, zuerst allein, danach zu zwei Brüdern. Vieles war zu tun im Wohnhaus, in der Schule. Zahlreiche Reparaturen mussten gemacht werden. Dach und Decke wurden, so gut wie möglich, von einem Schlafsaal erneuert. Neue Toiletten für die Schüler. Für die 70 Schüler, die im Internat sind, ist der Speisesaal erneuert worden.

Die Trockenlegung des Sumpfes wurde auch gemacht. Hinzu kamen vier Brücken. Von diesen einfachen Holzbrücken müssen einige in kurzer Zeit wieder erneuert werden. Mein letzter Traum hat sich erfüllt. Die fünf ersten neuen Schulklassen sind fertig seit Ende 2009. Das ganze habe ich den Missionsgruppen und den Freunden aus der Heimat zu verdanken. Drei Monate später wurde ein weiteres Schulbauprojekt von 5 Klassen unterstützt von den Mitarbeitern der Europäischen Gemeinschaft. Mit diesem Projekt wurden auch zwei alte Schulen erneuert. Seit Ende November 2010 sind die Arbeiten so gut wie fertig. Das sind insgesamt 20 Klassenräume und zwei Büroräume.

Die Eltern müssen einen Betrag bezahlen, damit ihre Kinder zur Schule gehen können. Da die Lehrer vom Staat sehr schlecht bezahlt werden, verlangen sie von den Eltern eine Schulprämie.

Lieber Sternsinger, nochmals recht herzlichen Dank für Eure aufopferungsvolle Arbeit für unsere Missionen. Wünsche euch allen, von ganzem Herzen, ein frohes gnadenreiches Weihnachtsfest!

Bruder Willy Felten.

Sonntag, 19. Dezember 2010

Wort Gottes für den Tag, Montag, 20. Dezember 2010.



Die Verheißung der Geburt Jesu

Im sechsten Monat wurde der Engel Gabriel von Gott in eine Stadt in Galiläa namens Nazaret zu einer Jungfrau gesandt. Sie war mit einem Mann namens Josef verlobt, der aus dem Haus David stammte. Der Name der Jungfrau war Maria. Der Engel trat bei ihr ein und sagte: Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir. Sie erschrak über die Anrede und überlegte, was dieser Gruß zu bedeuten habe. Da sagte der Engel zu ihr: Fürchte dich nicht, Maria; denn du hast bei Gott Gnade gefunden. Du wirst ein Kind empfangen, einen Sohn wirst du gebären: dem sollst du den Namen Jesus geben. Er wird groß sein und Sohn des Höchsten genannt werden. Gott, der Herr, wird ihm den Thron seines Vaters David geben. Er wird über das Haus Jakob in Ewigkeit herrschen und seine Herrschaft wird kein Ende haben.

Maria sagte zu dem Engel: Wie soll das geschehen, da ich keinen Mann erkenne? Der Engel antwortete ihr: Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden. Auch Elisabet, deine Verwandte, hat noch in ihrem Alter einen Sohn empfangen; obwohl sie als unfruchtbar galt, ist sie jetzt schon im sechsten Monat. Denn für Gott ist nichts unmöglich.

Da sagte Maria: Ich bin die Magd des Herrn; mir geschehe, wie du es gesagt hast. Danach verließ sie der Engel. (Lk 1,26-38)


„Du hast bei Gott Gnade gefunden“: Kann es eine schönere Botschaft geben, die ein Engel überbringen kann? Wohl kaum. Sie ist bestimmt für einen Menschen, ein junges Mädchen, das augenscheinlich nichts Großes im Leben geleistet hat, kein Abitur, keine Berufsausbildung, kein Theologiestudium, keine niedere oder höhere Weihe, nur ein offenes Ohr und bereites Herz. Dieses Mädchen ist offen für das Wirken Gottes und lässt es an sich geschehen.

Diesen Glaubensprozess, den Maria durchlebt, entfaltet der Evangelist Lukas in mehreren Schritten, in denen jeweils der Engel, der Bote Gottes, die Initiative ergreift.

- Der Engel tritt ein ohne Einladung und ohne Anmeldung: Sei gegrüßt, du Begnadete, der
Herr ist mit dir! Gottes Initiative ist Wohlwollend.

- Der zweite Schritt: Maria erschrickt. Ein Erschrecken über etwas, was sie auf sich zukommen sieht, aber noch nicht genau erkennt. Im Erschrecken findet sie keine Worte. Aber sie sinnt nach.

- Im dritten Schritt hat der Engel wieder das Wort, nun ein längeres. Er redet Maria mit ihrem Namen an. Gottes Ruf ist persönlich - und ermutigend: Fürchte dich nicht! Und es ist klärend: Du sollst ein Kind empfangen.

- Die nächste Reaktion Marias besteht in einer Frage, weil sie nicht erkennen kann, wie das gehen soll, was ihr aufgetragen wird. Der Engel akzeptiert diese Frage und sagt Gottes Hilfe zu. Gott verlangt nichts Unmögliches. Aber er stärkt dort, wo der Mensch mit seiner Kraft nicht auskommt. Und der Engel macht auf Elisabeth aufmerksam, auf ein Beispiel, das Mut machen soll. Erst nach diesem Prozess, hier in kurz erzählter Form, in der Wirklichkeit länger, findet Maria zu ihrem Ja, durch das Gott Mensch geworden ist.

Die Schritte der Verkündigungsgeschichte können auch Schritte unserer Glaubenserfahrung sein. Umstände und Anlässe werden verschieden sein. Aber die Erfahrung der Zumutung, des Schreckens, des Stummwerdens, des Nichtweiterwissens kennen wir auch alle. Vielleicht können wir sogar feststellen, an welcher Stelle des Dialoges mit Gott wir zurzeit stehen. Dann sollten wir uns die Ermutigung, die der Engel immer wieder ausdrückt, zusprechen lassen. Fürchte dich nicht - du kannst loslassen von deiner Furcht und deiner Angst, vor dem, was die Leute sagen werden. Du kannst durchatmen, weil du nicht alleine bist, weil ich mit dir bin.

Samstag, 18. Dezember 2010

Die vier Kerzen

Vier Kerzen brannten am Adventskranz. Es war ganz still. So still, dass man hörte, wie die Kerzen zu reden begannen. Die erste Kerze seufzte und sagte: „Ich heiße Frieden. Mein Licht leuchtet, aber die Menschen halten keinen Frieden, sie wollen mich nicht.“ Ihr Licht wurde immer kleiner und verlosch schließlich ganz.


Die zweite Kerze flackerte und sagte: „Ich heiße Glauben. Aber ich bin überflüssig. Die Menschen wollen von Gott nichts wissen. Es hat keinen Sinn mehr, dass ich brenne.“ Ein Luftzug wehte durch den Raum, und die zweite Kerze war aus.


Leise und sehr traurig meldete sich nun die dritte Kerze zu Wort. „Ich heiße Liebe. Ich habe keine Kraft mehr zu brennen. Die Menschen stellen mich an die Seite. Sie sehen nur sich selbst und nicht die anderen, die sie liebhaben sollen.“ Und mit einem letzten Aufflackern war auch dieses Licht ausgelöscht.


Da kam ein Kind in das Zimmer. Es schaute die Kerzen an und sagte: „Aber aber, ihr sollt doch brennen und nicht aus sein!“ Und fast fing es an zu weinen. Da meldete sich auch die vierte Kerze zu Wort. Sie sagte: „Hab keine Angst! Solange ich brenne, können wir auch die anderen Kerzen wieder anzünden. Ich heiße Hoffnung.“ Mit einem Streichholz nahm das Kind Licht von dieser Kerze und zündete die anderen Lichter wieder an.


Willi Hofsümmer, Kurzgeschichten, Bd.5, S. 12.


Worte

Worte können eine ungeheure Wirkkraft haben, sowohl an Positivem, wie auch an Negativem: Worte des Lobes und der Zuneigung lassen uns aufleben.
Worte des Spottes und oder einer schlechten Nachricht können uns verletzen und traurig machen.

Welche Worte haben wir in der vergangenen Adventwoche gehört, welche haben uns gut getan, welche uns verletzt? Welche Worte der Erbauung, des Trostes und der Liebe sind aus unserem Mund gekommen - und was blieb von uns alles ungesagt, was wir gerne sagen wollten oder müssten?

Wie ist es um unsere Kultur des Wortes bestellt?

Freitag, 17. Dezember 2010

über die Liebe

Und wenn wir die tollsten Methoden hätten ...

... und wenn wir die interessantesten Gespräche führen würden,

wo jeder beteiligt ist, wo etwas geschieht und vorwärts geht,

wo Probleme erkannt und Bedürfnisse geäußert werden,

wo man sich aufregt über Unrecht und Manipulation,

wo sich Konsequenzen ergeben und Veränderungen in die Wege geleitet werden,

wenn wir solche Gespräche hätten,

HÄTTEN ABER DIE LIEBE NICHT, so wäre das NICHTS!


... und wenn wir Führungskräfte hätten,

die sich bestens auskennen in Psychologie, Gruppendynamik,

in der pfarrlichen Arbeit und Gesprächsführung,

die genau wissen, wie eine Gruppe auf bestimmtes Provozieren reagiert,

die so gezielt fragen können, dass dem anderen manches bewusst wird,

die so richtig aufrütteln und zum Nachdenken bringen können,

die den Leuten ihre Situation bewusst machen können,

wenn wir also perfekte Leute hätten,

HÄTTEN ABER DIE LIEBE NICHT, so wäre das NICHTS!


... und wenn wir noch so schöne Gottesdienste gestalteten

mit viel Vorbereitung und Organisation,

wenn keiner am Sonntag in unserer Kirche fehlte,

wenn wir sogar selber predigen würden,

und viele religiöse Gespräche führen würden,

die uns wesentliche Erkenntnisse für unser Leben bringen,

wenn wir also beste religiöse Praxis hätten,

HÄTTEN ABER DIE LIEBE NICHT, so wäre das NICHTS!


DIE LIEBE ist langsam im Urteilen und verurteilt nicht,

bejaht den anderen nicht nur um seiner Leistung willen,

wünscht dem anderen das Beste,

kann auch andere Meinungen gelten lassen, ist unendlich geduldig,

nörgelt nicht, wo es dem anderen nichts hilft,

kritisiert nicht hinter dem Rücken, sagt ein offenes Wort, wo es sein muss,

taktiert nicht um des eigenen Vorteils willen.

DIE LIEBE glaubt alles - hofft alles – die LIEBE hört niemals auf!

(frei nach 1 Kor 13)

Donnerstag, 16. Dezember 2010

Annas Advent - Eine Geschichte über das Warten

Kennt ihr Anna?
Nein? Dann will ich euch von ihr erzählen:
Anna ist 16 Jahre alt. Aber als sie ihren ganz besonderen Advent erlebte, da war sie 6. „Mama, ich wünsch´ mir eine Puppe. Lena hat eine neue Puppe und ich will auch eine!“ Und weil Anna gerade ‚große Schwester’ geworden war, und weil sie darum bestimmt gut mit Mama zusammen Babys wickeln konnte und Kinderwagen fahren und so, und weil außerdem bald Weihnachten war, wegen all dem fand Mama das einen wirklich guten Wunsch.

Und dann fand Mama, dass Anna sich die Puppe selber aussuchen sollte, denn schließlich sollte es ja Annas Baby sein. Also fuhren sie eines Samstags morgen im Advent zum Spielzeugladen.


„Die da!“, sagte Anna nach kurzem Blick in die Auslage, „die ist es, das ist Kevin.“ Die Verkäuferin nahm eine wirklich süße kleine Jungenpuppe aus dem Regal: mit weichen braunen Haaren, mit braunen Augen, die ein winziges bisschen schielten, und mit einem kleinen Marienkäfer auf der linken Hand. „Da hat ihre Tochter aber einen wirklich guten Geschmack. Nicht ganz preiswert, diese Puppe. Es ist ein Künstlerstück. Wollen Sie denn so viel anlegen?“ Mit einem kritisch-mitleidigen Blick schaute die Verkäuferin auf Mama, die mit ihren Kindern im Schlepptau wirklich nicht aussah wie eine, die sich das leisten konnte. Die Puppe gab sie darum vorsichtshalber gar nicht erst aus der Hand.


„Hm, da muss ich aber schlucken“, sagte Mama, nahm die Puppe ehrfurchtsvoll aus der Hand der Verkäuferin. „Schau doch einmal die anderen an, dieses Schlummerle hier, oder diese, die Baby Born.“ Mit Rücksicht auf das Geld der Mama versuchte die Verkäuferin, Anna auf andere Puppen aufmerksam zu machen. Es kam, wie´s kommen sollte: obwohl noch zwei andere Spielwarengeschäfte angeschaut wurden, und obwohl auch Oma und Opa und Omi ‚mitschenken’ müssten, und obwohl Anna bestimmt zu Weihnachten nichts anderes als diese Puppe bekommen würde: Anna wollte nur ihn, ihren Kevin.


Warten, warten, warten ...


Und dann begann das, was ich ‚Annas Advent’ nenne: noch nämlich war die erste Adventwoche. Und Kevin sollte ja ein Weihnachtsgeschenk sein. Also musste er bis Weihnachten noch weggepackt werden. Anna musste schon schwer gegen die Tränen ankämpfen, als sie mit Mama zusammen einen ‚Brutkasten’ für Kevin baute: mit Kissen aus dem Puppenwagen, mit einem Schnuller – ausgeborgt vom Babybruder und mit einem langen dicken Kuss für Kevin, bis Mama ihn in Verwahr nahm.


Einmal in der Woche durfte Anna ihren Kevin nun für fünf Minuten besuchen. Und sie hat allen schon von ihrem Kevin erzählt, an den sie ganz viel denkt und für den sie schon manches vorbereitet, der schon da ist, aber nicht so ganz, und den sie einmal in der Woche besucht. Und der nun bald ganz bei ihr sein und bei ihr bleiben wird. Übrigens war Kevin dann wirklich Annas einziges Weihnachtsgeschenk. Aber Mama hatte noch Kleider genäht und Oma Strampler gestrickt, die Omi ein Puppenfläschchen besorgt und der Papa ein Bett gebaut.


Kevin ist heute noch bei Anna. Sie spielt natürlich nicht mehr mit ihm Mutter und Kind. Aber er ist in ihrem Zimmer. Bei den Hausaufgaben hockt er auf dem Schreibtisch und beim Flöten lauscht er unterm Notenständer. Er ist und bleibt etwas Besonderes, nicht, weil er so teuer und wertvoll war, sondern, weil er so ersehnt wurde und so geliebt wird. Und Anna sagt, damals, das war ihr schönster Advent und ihr schönstes Weihnachtsfest.


Damals hat Anna eine Menge über die Bedeutung des Advent erfahren:


- So wie Anna drei Wochen lang auf ihren Kevin gewartet hat, so warten wir Christen auf das Wiederkommen Jesu Christi.

- So wie Anna wusste: Kevin ist schon da, aber noch nicht so ganz, so denken wir Christen im Advent daran, dass Jesus schon einmal unter den Menschen gelebt hat und eines Tages wiederkommen wird.

- So wie Anna sich auf ihren Kevin und für ihn vorbereitet hat, so gibt uns der Advent Zeit und Gelegenheit, uns auf diese neue Menschwerdung Gottes vorzubereiten.

- So wie Anna auf viele weitere Geschenke verzichten konnte, weil ihr der Kevin so wichtig war, so erinnern wir Christen uns im Advent daran, darüber nachzudenken, was uns im Leben wirklich wichtig sein sollte.

Efi Goebel, www.familien234.de

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Wort Gottes für den Tag, Donnerstag, 16. Dezember 2010.

Wir reden oft vom gerechten Gott. Und wir meinen damit, dass er entsprechend unserem Denken handeln muss. Im heutigen Evangelium kündet uns Jesus Gott als den der so handelt, dass es für alle recht wird. Seine Sorge ist, dass wir Menschen leben und das tägliche Brot auf unseren Tisch bringen können. Und es scheint ihm am Herzen zu liegen, dass Menschen sich nicht überflüssig und ungebraucht vorkommen müssen.

Mit dieser Güte, die Gott schenkt, tun wir uns manchmal schwer, wir nehmen Ärgernis daran, weil wir meinen, dass andere mehr haben, dass sie es leichter im Leben haben und von Gott bevorzugt werden. Zu dieser Problematik erzählte Jesus den Menschen folgendes Gleichnis, er sagte: Mit dem Himmelreich ist es wie mit einem Gutsbesitzer, der früh am Morgen sein Haus verließ, um Arbeiter für seinen Weinberg anzuwerben. Er einigte sich mit den Arbeitern auf einen Denar für den Tag und schickte sie in seinen Weinberg. Um die dritte Stunde ging er wieder auf den Markt und sah andere dastehen, die keine Arbeit hatten. Er sagte zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg! Ich werde euch geben, was recht ist. Und sie gingen. Um die sechste und um die neunte Stunde ging der Gutsherr wieder auf den Markt und machte es ebenso. Als er um die elfte Stunde noch einmal hinging, traf er wieder einige, die dort herumstanden. Er sagte zu ihnen: Was steht ihr hier den ganzen Tag untätig herum? Sie antworteten: Niemand hat uns angeworben. Da sagte er zu ihnen: Geht auch ihr in meinen Weinberg!


Als es nun Abend geworden war, sagte der Besitzer des Weinbergs zu seinem Verwalter: Ruf die Arbeiter, und zahl ihnen den Lohn aus, angefangen bei den letzten, bis hin zu den ersten. Da kamen die Männer, die er um die elfte Stunde angeworben hatte, und jeder erhielt einen Denar. Als dann die ersten an der Reihe waren, glaubten sie, mehr zu bekommen. Aber auch sie erhielten nur einen Denar. Da begannen sie, über den Gutsherrn zu murren, und sagten: Diese letzten haben nur eine Stunde gearbeitet, und du hast sie uns gleichgestellt; wir aber haben den ganzen Tag über die Last der Arbeit und die Hitze ertragen. Da erwiderte er einem von ihnen: Mein Freund, dir geschieht kein Unrecht. Hast du nicht einen Denar mit mir vereinbart? Nimm dein Geld und geh! Ich will dem letzten ebenso viel geben wie dir. Darf ich mit dem, was mir gehört, nicht tun, was ich will? Oder bist du neidisch, weil ich zu anderen gütig bin? So werden die Letzten die Ersten sein und die Ersten die Letzten. Mt 20,1-16

Auf der einen Seite finde ich das Handeln des Weinbergbesitzers ungerecht, der allen trotz unterschiedlicher Arbeitsleistung den gleichen Tageslohn auszahlt. Auf der anderen Seite finde ich es gut, dass die armen Kerle, die nur eine Stunde arbeiten konnten, auch das bekommen was sie und ihre Familien zum Leben brauchen. Und als nächstes fällt mir der Satz des Jesaja ein: "Meine Wege, sind nicht eure Wege, und meine Gedanken sind nicht eure Gedanken" (Jes 55,8). Und mit diesem Satz komme ich der Sache wohl am nächsten.

Diese Geschichte, die Jesus seinen Zuhörern da erzählt, ist ein Gleichnis, will keine Anleitung für richtige Tarifpolitik geben, sondern will über das Handeln Gottes erzählen. Der Ärger, der eventuell aufkommt, wenn wir sie hören entsteht, weil diejenigen, die den ganzen Tag gearbeitet haben, mitbekommen, welchen Lohn die zuletzt Gekommenen erhalten. Hätten sie es nicht gesehen, dass diese auch einen Denar erhalten, wären alle zufrieden gewesen. Jesus wollte diesen Ärger provozieren, weil er ein tief in uns verwurzeltes Verhalten aufdeckt und eine Angst, die genauso tief sitzt: Es ist die Angst, zu kurz zu kommen. Es ist die Angst, dass andere mehr haben als wir. Es ist der sogenannte ‘Futterneid‘, den man manchmal bei Tieren beobachten kann.

Wir vergleichen uns mit den anderen. Und wehe, sie haben genau so viel wie wir oder gar mehr, ohne sich genauso geplagt zu haben. Dann sind wir nicht nur unzufrieden, sondern schreien: "Das ist ungerecht!" und verstecken doch nur unseren Neid hinter dem Ruf nach Gerechtigkeit. "Guckst du deswegen so böse, weil ich gütig bin?" fragt der Weinbergbesitzer den protestierenden Arbeiter, und wir wissen von uns selbst, die Antwort heißt: "Ja! Genau deswegen. Mag er ruhig den einen Denar bekommen, für die kurze Zeit, die er gearbeitet hat wenn, ja wenn wir dann entsprechend mehr bekommen als er!" Und weil wir wissen, dass Gier und Neid hässlich ist, argumentieren wir mit dem Mäntelchen der Gerechtigkeit.

Was Jesus uns vermitteln will, geht nicht so leicht in unseren Kopf. Er will uns sagen: Gott ist frei mit seinen Gaben. Er kann damit tun, was er will. Wir meinen, er würde nach Leistung bezahlen. Demjenigen, der brav und anständig gelebt hat, wird ein höheres Alter geschenkt, gehört nach unserem Leistungsdenken mehr Liebe, mehr Zuwendung Gottes. Es mag sein, dass es uns manchmal so vorkommt, aber seien wir nicht enttäuscht, wenn wir auch das Gegenteil erleben. Das Leben mit seinen Gaben bleibt letztlich ungereimt, so, wie im Gleichnis sich der Lohn nicht auf geleistete Arbeit reimt.

Fragen wir deshalb nicht: “Warum geht es anderen besser als mir, warum muss ich mehr Krankheit und Unglück ertragen als andere. Warum bleiben die ‘Schlechten‘ davon verschont“? Diese Fragen sind deshalb falsch, weil sie aus der falschen Perspektive gestellt werden. Sie werden aus dem Blickwinkel der Ungunst und des Neids gestellt. Richtiger wäre es, sie aus dem Sicht der Güte zu stellen, etwa so: “ Warum habe ich so viele Jahre schon leben dürfen, warum habe ich Arbeit, eine Familie, gesunde Kinder, ein Heim, wo ich mich zu Hause fühle; warum habe ich jeden Tag genug zu essen ...?“ Betrachten wir einmal alles als von Gott geschenkt, dann verlieren alle anderen Fragen an Bedeutung.

Das ist die Botschaft des Evangeliums: Bevor du auf den neben dir schaust, sagt Christus, schaue auf das was du hast. Ist es das, was du zum Leben brauchst? Wenn du jetzt ‘Ja‘ sagen kannst, oder sogar feststellst: es ist sogar noch mehr, dann freue dich daran. Dann bist du ein Gewinner, denn du hast ja was du zum Leben brauchst und sogar mehr. Und hör auf zu fragen, wer mehr hat als du und mit welchem Recht. Diese Frage vergiftet dich und hält dich davon ab, dich an deinem Glück zu erfreuen.

Dienstag, 14. Dezember 2010

Adventskonzert in der Kirche von Burg-Reuland













Am Samstag Abend fand in der St. Stepanus-Kirche in Burg-Reuland das alle Jahre im Advent organisierte Adventskonzert statt, zu dem sich der Kgl. Kirchenchor St. Stephanus Burg-Reuland, die Kirchenchöre Grosskampen und Lützkampen und der Singkreis Leidenborn zu einer Chorgemeinschaft unter der Leitung von Simone und Toni Kandels zusammenschließen. Mit dabei war auch der Kgl. Musikverein Burgecho Reuland Lascheid unter der Leitung von Daniel Hilligsmann.

Insgesamt 21 Musikstücke brachten die Sänger und Musiker zu Gehör. Der Musikverein spielte Werke von Georg Friedrich Händel, J. Williams und Johnnie Vinson, während die Chorgemeinschaft, unter anderen, Werke von Manfred Bühler (Licht in der Nacht) oder Otto Groll (Jingle Bells) vortrugen, wobei sie dem recht zahlreich erschienenen Publikum zu gefallen wussten. (Alle Fotos: Ludwig Wirtzfeld)