Freitag, 26. Februar 2010

Vom Streiten und Versöhnen


Wir sind fast am Ende der ersten Fastenwoche angekommen. Es ist eine Zeit, die uns helfen will, unser Leben wieder aufs Neue auf Gott hin auszurichten. Durch Streit und Unversöhnlichkeit richten wir immer wieder Mauern zwischen Gott und uns, aber auch untereinander auf.

„Streiten ist doch menschlich!“ So reden wir und so leben wir. Es gibt so viele Anlässe zu streiten. Wir erleben, wie Zorn und Hass das Leben der Menschen untereinander vergiften können. Wir sehen, wie ein einziges Wort verletzen und verwunden kann. Solche Kränkungen lassen uns dann Stacheln wachsen. „Streiten will gelernt sein!“ So lesen wir es bei Kursen und Seminaren für eine rechte Streitkultur. Streit, Konflikte austragen und Auseinandersetzungen gehören zur persönlichen Weiterentwicklung. Doch das Wesentliche fehlt, wenn nicht auch die Versöhnung gelehrt und gelernt wird. Streit ohne Versöhnung macht den Menschen hart und bitter.

Versöhnung heilt, hilft das Gute im anderen wieder zu sehen. Versöhnung ist wie ein bunter Regenbogen nach einem Gewitterschauer. Jesus redet da ganz eindeutig, wenn es um den Umgang der Menschen untereinander geht. In diesen Tagen der Fastenzeit lädt er uns ein mit der Versöhnung bei uns und den Menschen, mit denen wir tagtäglich zusammenleben, anzufangen, damit die Welt ein wenig besser wird.




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