Dienstag, 6. April 2010

Wort Gottes für den Tag, Mittwoch, 07. April 2010

Petrus und Johannes gingen um die neunte Stunde zum Gebet in den Tempel hinauf. Da wurde ein Mann herbeigetragen, der von Geburt an gelähmt war. Man setzte ihn täglich an das Tor des Tempels, das man die Schöne Pforte nennt; dort sollte er bei denen, die in den Tempel gingen, um Almosen betteln. Als er nun Petrus und Johannes in den Tempel gehen sah, bat er sie um ein Almosen. Petrus und Johannes blickten ihn an und Petrus sagte: Sieh uns an! Da wandte er sich ihnen zu und erwartete, etwas von ihnen zu bekommen. Petrus aber sagte: Silber und Gold besitze ich nicht. Doch was ich habe, das gebe ich dir: Im Namen Jesu Christi, des Nazoräers, geh umher! Und er fasste ihn an der rechten Hand und richtete ihn auf. Sogleich kam Kraft in seine Füße und Gelenke; er sprang auf, konnte stehen und ging umher. Dann ging er mit ihnen in den Tempel, lief und sprang umher und lobte Gott. Alle Leute sahen ihn umhergehen und Gott loben. Sie erkannten ihn als den, der gewöhnlich an der Schönen Pforte des Tempels saß und bettelte. Und sie waren voll Verwunderung und Staunen über das, was mit ihm geschehen war. (Apg 3,1-11) Mit dem Wirken Jesu Christi hat das Heil in dieser Welt bereits begonnen und es wurde durch seinen Tod nicht beendet.

Im Namen des Auferstandenen heilt Petrus einen Gelähmten, in seinem Namen geschehen auch weiterhin Zeichen und Wunder, bis heute. Für uns heute etwas ungewöhnlich. Aber damit wird deutlich: Der Beistand Gottes hat die Apostel nach der Auferstehung und Himmelfahrt nicht verlassen. Er ist bei ihnen geblieben: Jetzt bei der Heiligung des Gelähmten im Tempel, vor allen gläubigen Juden, aber auch später – im über die Lesung hinausgehenden Abschnitt –, als Petrus deren Verwunderung über die Heilung aufgreift und erklärt, dass die Macht zu dieser Tat von Gott kommt.

In alle diesen Taten und Reden soll Jesus Christus verherrlicht und seine Macht bezeugt werden. Alle, die an Jesus Christus glauben und ihm nachfolgen, sind gerufen, seinem Beispiel zu folgen. Sie dürfen aber darauf vertrauen, dass er ihnen dazu den Mut und die Kraft gibt, denn er lebt.

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