Dienstag, 13. Juli 2010

Die wunderbare Rettung des Mose

Der Befehl des Pharaos wurde laut bekannt gegeben und mehrmals am Tag wiederholt. Vor allem schwangere Frauen der lsraellten hatten große Angst, dass ihr Baby ein Junge sein würde. Denn dann müssten sie ihr Kind töten. Und schon bald bekam eine Frau einen Jungen. Es war ein hübsches, gesundes Kind. Die Frau war verzweifelt. Die Frau brachte es nicht übers Herz, das Kind töten zu Iassen. Zunächst versteckte sie es. Fast drei Monate lang gelang es ihr. Doch als das Kind immer Iauter zu schreien begann, wurden die Aufseher misstrauisch. Die Frau bekam Angst, dass ihr Sohn entdeckt werden könnte.

Sie nahm ein Körbchen, das aus Binsen geflochten war, dichtete es mit Pech und Teer ab, legte das Kind hinein und setzte das Körbchen in den Nil. Die Schwester des Babys, Myriam, versteckte sich im Schilf und beobachtete, was mit ihrem kleinen Bruder passierte. Kurze Zeit später kam von der anderen Seite des Ufers die Tochter des Pharaos mit ihren Dienerinnen.

Offenbar wollte die Prinzessin im Fluss baden. Sie hörte ein weinendes Kind, entdeckte das Körbchen und Iieß es aus dem Wasser holen. Die Prinzessin sah, dass es ein Hebräerkind war doch sie hatte Mitleid mit dem Baby. So schickte sie ihre Dienerinnen mit dem Baby ins Lager de lsraellten, damit sie dort eine Frau such ten, die das Baby stillen könnte. So kam es, dass die Mutter des Jungen seine Amme wurde. (Vergleiche Buch Exodus 2,1-15)

Manchmal scheint es keine heilvolle Zukunft mehr zu geben. Ein Schicksalsschlag nach dem anderen trifft mich. Wo findet man da noch Halt?

In einer ähnlich aussichtslosen Situation ist die Mutter des Mose: Als Ramses II. alle männlichen Neugeborenen töten lässt, muss die Mutter sich entscheiden. Soll sie ihren Sohn zuhause lassen, in der Gewissheit, dass er durch die Soldaten des Pharao getötet wird oder soll sie ihn auf dem Nil aussetzen, in der Hoffnung, dass Gott eine Lösung des Problems findet? Sie entscheidet sich für das Vertrauen zu Gott und die Fluten des Nils.
Immer wieder haben Menschen in schwierigen Situationen die helfende Macht Gottes erfahren. Legen auch wir all das, wofür wir keine Lösung finden können, in Gottes Hände.

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