Sonntag, 21. November 2010

Heilige Cäcilia: Nothelferin und Patronin der Kirchenmusik


Am 22. November gedenkt die Kirche einer der volkstümlichsten Heiligen: Cäcilia von Rom (* um 200 n. Chr. in Rom; † um 230 in Rom). Bekannt ist Cäcilia vor allem als Patronin der Kirchenmusik. Sie ist die Patronin ungezählter Kirchenchöre und Musikvereine. Ihre Attribute sind die Orgel oder die Geige, das Schwert (als Attribut des Martyriums) und die Rose.


Zuverlässige Angaben zu ihrem Leben fehlen. Aber um Cäcilia rankt sich eine reiche Legende. Der Überlieferung nach versprach sich die geweihte Jungfrau Cäcilia dem Herrn. Ihre Eltern verheirateten sie jedoch mit dem heidnischen Jüngling Valerianus, mit dem sie dann aber eine Josephsehe führte. Cäcilia bekehrte ihren Mann Valerianus und dessen Bruder zum Christentum. Wegen ihres Glaubens beteiligten sich diese an der verbotenen Bestattung hingerichteter Christen und wurden daraufhin selbst ins Gefängnis geworfen und hingerichtet. Bei der Verfolgung der Angehörigen der Hingerichteten fand man Cäcilia, die ihre Dienerschaft bekehrte, bevor man sie in kochendes Wasser tauchen ließ, das ihr allerdings nichts anhaben konnte. Als der Henker daraufhin versuchte, sie zu enthaupten, gelang es ihm nicht, der Heiligen den Kopf abzutrennen. Sie lebte noch drei Tage lang und verteilte ihre Reichtümer unter den Armen.


Eine andere Legende erzählt von ihrer Hochzeitsfeier: Während die Musikinstrumente erklangen, sang Cäcilia — in ihrem Herzen und nur zu Gott gewandt: „Lass, Herr, mein Herz und meinen Körper unbefleckt bleiben, auf dass ich nicht zuschanden werde.“


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