Freitag, 19. Februar 2010

Wort Gottes für den Tag, Samstag,, 20. Februar

Vom rechten Fasten

Im Auftrag Gottes muss der Prophet Jesaja zum Volk Israel sprechen: "Rufe aus voller Kehle, halte dich nicht zurück! Lass deine Stimme ertönen wie eine Posaune! Halt meinem Volk seine Vergehen vor und dem Haus Jakob seine Sünden!
Sie suchen mich Tag für Tag; denn sie wollen meine Wege erkennen. Wie ein Volk, das Gerechtigkeit übt und das vom Recht seines Gottes nicht ablässt, so fordern sie von mir ein gerechtes Urteil und möchten, dass Gott ihnen nah ist.

"Dann wird dein Licht hervorbrechen wie die Morgenröte und deine Wunden werden schnell vernarben. Deine Gerechtigkeit geht dir voran, die Herrlichkeit des Herrn folgt dir nach. Wenn du dann rufst, wird der Herr dir Antwort geben, und wenn du um Hilfe schreist, wird er sagen: Hier bin ich." (Jes 9,1-9)

Wir sind in der Fastenzeit. Da sagt uns die Lesung heute, was richtiges und falsches Fasten ist.

Der Prophet Jesaja wird vom Volk Israel gefragt, warum sein Fasten nichts nützt.
Jesaja sagt es ihnen ganz direkt: Euer Fasten ist nur äußerlich, ansonsten betreibt ihr euere Geschäfte weiter mit brutaler Gewalt. Ein solches Fasten interessiert Gott nicht. Richtiges Fasten beschreibt er dann: Unrecht jeder Art innerhalb des Volkes Gottes aufheben, sein Brot mit den Hungrigen teilen, sich gegenseitig helfen, wo Not ist, sonst verfehlen die Bußübungen ihr Ziel. Wer so fastet stellt sich auf die Seite Gottes und ihm ist Heil zugesagt