Donnerstag, 25. März 2010

Kgl. Musikverein "Burgecho" Reuland-Lascheid eröffnete sein 125-jähriges Jubiläum mit der Ehrung verdienstvoller Musiker

Die Geburtstagsfete des Kgl. Musikvereins »Burgecho« Reuland-Lascheid, die ein ganzes Jahr dauern wird, begann bereits am vergangenen Samstagabend, dem 20. März um 20 Uhr mit dem Jahreskonzert im Saal Richter. Präsident Edmund Mockels konnte viele Gäste begrüßen, die es sich nicht nehmen ließen den Musikern für ihr Engagement zu gratulieren. So Ministerin Weykmanns, sie verteilte silberne Kulturnadeln an Mitglieder, welche auf 25 Jahre Tätigkeit zurück blicken können. Bürgermeister Josef Maraite überreichte einen Erinnerungsteller und ein Notenpräsent seitens der Gemeinde. Marc Lemmens, assistiert von Joseph Proess übernahm die Ehrung, für 15 Jahre Mitgliedschaft, seitens Födekam.







Für 25 Jahre aktive Mitgliedschaft erhielten die silberne Kultrnadel seitens der DG: Guido Kohnen; Jacky Schmitz; Luc Foeteler; René George.



Die Goldene Kulturnadel für 50jährige Vereinstreue erhielt Erich Kohnen.


Für 15 Jahre Mitgliedschaft wurden seitens Födekam geehrt: Florence Fonk; Patrik Post; Thomas Proes; Roland Schmitz; Für 25 Jahre: Jacky Schmitz; Luc Foeteler; René George.









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Ehrenkreuz-Ritter für 50 Jahre Vereinstreue wurde Erich Kohnen. Herzlichen Glückwunsch







Bürgermeister Josef Maraite überreichte einen Erinnerungsteller und ein Notenpräsent seitens der Gemeinde.

Seit 2008 schwingt der Kelmiser Schlagzeuger Daniel Hilligsmann den Taktstock beim Kgl. Musikverein Burgecho Reuland-Lascheid. Erste Früchte trug diese musikalische Zusammenarbeit im November vergangenen Jahres, als der Verein mit dem zweitbesten Resultat in der 1. Kategorie zu überzeugen wusste (85,6%). Trotz vieler Rückschläge hat der Jubelvereine seine vor 125 Jahren festgelegten Grundsätze nie aus den Augen verloren: Kameradschaft und Liebe zur Musik stehen nach wie vor an erster Stelle. »Das Gefühl, gemeinsam etwas Wertvolles im Dienste der Gesellschaft zu leisten, lässt Zusammenhalt entstehen und so kann man wohl mit Fug und Recht behaupten, dass es bei uns den viel diskutierten Generationskonflikt nicht gibt«, meinten die Burgecho-Sprecher.

Trotz des doch hohen Alters ist die »Alte Dame« dynamischer denn je, was auch das Durchschnittsalter von lediglich 32,5 Jahren eindrucksvoll belegt. Der Verein bemüht sich nach wie vor um Jugendarbeit, erachtet man doch die Musik als besonders sinnvolle Freizeitbeschäftigung, so dass im Jubeljahr mit Stolz die Eingliederung von insgesamt fünf Nachwuchsmusikern realisiert werden wird. Somit beherzigen die Mitglieder den von Joseph Blockhausen im Jahre 1986 ins Protokollbuch geschriebenen Wunsch: »Bleibt wie vorher diesem, eurem Verein treu, damit er bleibt, was er heute ist, nämlich ein schöner, einiger, großer und angesehener Verein«.

Am Wochenende des 24. und 25. Aprils werden befreundete Musikvereine im Saal »An der Brücke« in Lascheid einen musikalischen Geburtstagsstrauß abliefern. Am 20. Juni findet der »Tag der Musik« statt; nach einem Frühschoppenkonzert des Musikvereins aus Mürringen im Auftrag der DG sorgt ein Badewannenrennen für Junggesellenvereine aus der Gemeinde rund ums Vereinslokal in Burg-Reuland für Gaudi. Der 23. Oktober steht derweil ganz im Zeicheneines Chorkonzertes der Gemeindechöre in der Pfarrkirche sowie im Saal Richter, bevor dann am 20. November mit dem Galaauftritt der Brassband aus Buizingen im Saal »An der Brücke« in Lascheid die Geburtstagsfete mit einem musikalischen Highlight beschlossen werden wird.

Quelle: (Text) www.grenzecho.net. (Fotos):Ludwig Wirtzfeld.

Mittwoch, 24. März 2010

25. März: Verkündigung des Herrn

Neun Monate vor dem 25. Dezember liegt, meist mitten in der Fastenzeit, ein Fest, das eigentlich zu Weihnachten gehört. Im Osten wird das Fest bereits seit der Mitte des 5. Jahrhunderts gefeiert. Dort wurde es "Verkündigung der Gottesgebärerin" genannt. Im Westen gab es auch im 5. Jahrhundert ein Gedächtnis der Verkündigung am Samstag vor Weihnachten. In Rom, wo das Weihnachtsfest entstand, wird es seit dem 7. Jahrhundert am 25. März gefeiert.

Die "Verkündigung des Herrn" wird von Lukas als Begegnung des Erzengels Gabriel mit der Jungfrau Maria geschildert. Das Kind wird sie durch Herabkunft des Geistes Gottes empfangen. "Der Heilige Geist wird über dich kommen, und die Kraft des Höchsten wird dich überschatten. Deshalb wird auch das Kind heilig und Sohn Gottes genannt werden." (Lk 1,35) Maria wird als Jungfrau Mutter. Der Engel redet Maria in besonderer Weise an. "Sei gegrüßt, du Begnadete, der Herr ist mit dir." (Lk 1,28) Aus diesem Gruß des Engels ist das "Gegrüßet seist du Maria…" entwickelt, das den Rosenkranz prägt. Weil Maria im Mittelpunkt der Verkündigung des Engels steht, wird das Fest auch Mariä Verkündigung genannt. Da das Fest in das Frühjahr fällt, gilt der Tag als günstig für die Saat und das Setzen von Bäumen.

Auf unzähligen Bildern wird dieses wunderbare Geschehen dargestellt: Der Engel tritt in das Haus von Maria und verkündet ihr, dass sie die Mutter des Gotteskindes werden soll. Gott tritt ein in unsere Geschichte und er braucht dazu einen Menschen, der dazu sein Ja sagt, der sich ganz in seinen Willen stellt. Maria, ein junges jüdisches Mädchen, sagt dieses Ja – ohne Wenn und Aber, in einfachem, kindlichem Vertrauen. Wenn Gott heute noch in dieser Welt ankommen soll, braucht er Menschen, die seinem Wort trauen. Gott vertrauen heißt, gegen alle kleinliche Berechnung, gegen alle Zweifel einfach nach vorn schauen, in eine gute Zukunft unter seinem Segen.

Dienstag, 23. März 2010

Im Kreuz ist Heil, im Kreuz ist Hoffnung, im Kreuz ist Leben.


Die Israeliten brachen vom Berg Hor auf und schlugen die Richtung zum Schilfmeer ein, um Edom zu umgehen. Unterwegs aber verlor das Volk den Mut, es lehnte sich gegen Gott und gegen Mose auf und sagte: Warum habt ihr uns aus Ägypten heraufgeführt? Etwa damit wir in der Wüste sterben? Es gibt weder Brot noch Wasser. Dieser elenden Nahrung sind wir überdrüssig. Da schickte der Herr Giftschlangen unter das Volk. Sie bissen die Menschen und viele Israeliten starben. Die Leute kamen zu Mose und sagten: Wir haben gesündigt, denn wir haben uns gegen den Herrn und gegen dich aufgelehnt. Bete zum Herrn, dass er uns von den Schlangen befreit. Da betete Mose für das Volk. Der Herr antwortete Mose: Mach dir eine Schlange und häng sie an einer Fahnenstange auf! Jeder, der gebissen wird, wird am Leben bleiben, wenn er sie ansieht. Mose machte also eine Schlange aus Kupfer und hängte sie an einer Fahnenstange auf. Wenn nun jemand von einer Schlange gebissen wurde und zu der Kupferschlange aufblickte, blieb er am Leben.(Num 21,4-9)

Den Israeliten wird es lang auf dem Weg durch die Wüste. Sie beginnen zum zweifeln, sie murren, sie können nicht mehr glauben. Da kommen Schlangen und bringen Angst und Tod in das Lager. Mose bittet Gott, das Unheil zu wenden und tatsächlich: Die erhöhte Kupferschlange, sie rettet jeden, der sie ansieht, vor dem Tod.

Das Bild der Schlange an der Fahnenstange ist von der Kirche schnell auf Christus übertragen worden: Das Zeichen des Todes, das Kreuz, wird durch Gott zum Heilszeichen. Wer auf den am Kreuz Erhöhten schaut, der hat das Leben. So wurde das Kreuz zum Hoffnungszeichen für uns alle.

Wir können in Not geraten, auch in seelische. Das ist besonders dann der Fall, wenn wir versagen und schuldig werden. Dann gehen wir vielleicht entmutigt oder gar verzweifelt durch das Leben. Hilfe finden wir durch neues Gottvertrauen. Nicht der gesenkte Blick bringt uns weiter, sondern der Blick nach oben zum erhöhten Herrn. Davon erzählt folgende Geschichte:

Ein Pfarrer führte ein Gespräch mit einem Mann, dessen junge Frau er nach einer schweren Krankheit, die zum Tod geführt hatte, beerdigen musste. Der Mann war sehr traurig, und der Pfarrer versuchte, ihn irgendwie zu trösten. Doch er merkte, dass seine Worte keinen Trost vermitteln konnten. Schließlich stockte er und sagte: „Ich weiß, es gibt im Grunde keinen Trost.“ „Doch“, sagte der Mann, „Sonntag saß ich in der Kirche. Auf die Predigt habe ich nicht geachtet. Ich schaute einfach zum Kreuz. Da hatte ich plötzlich das Gefühl, dass Jesus mir seine Arme entgegenstreckt und ich war irgendwie getröstet.“

Dieser Mann, den der Pfarrer als einen sehr nüchternen Menschen kannte, hatte eine Beziehung zum Kreuz, und er durfte die Wahrheit des Wortes Jesu erleben: „Wenn ich über die Erde erhöht bin, werde ich alle an mich ziehen.“ (Joh 12,32)

Die Passionszeit will uns dies wieder näher bringen. Der Mann fand Trost im Blick auf das Kreuz. Suchen auch wir im Kreuz Hilfe für unser Leben, besonders, wenn es gelegentlich einmal schwer wird. Schließlich gibt es im Leben nicht nur Höhen, sondern auch Tiefen