Samstag, 3. April 2010

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden. Halleluja.

Dem, was der Verstand nicht fassen kann, nähert sich die Liturgie der Osternacht in einer Fülle von Bildern und Symbolen. Die Osternacht ist der Höhepunkt der drei österlichen Tage vom Leiden, vom Tod und von der Auferstehung des Herrn. Dieses österliche Triduum begann am Gründonnerstag mit der Messe vom letzten Abendmahl, setzte sich fort in der Feier vom Leiden und Sterben Christi am Karfreitag, dem stillen Gebet der ganzen Kirche am Karsamstag und findet ihren Höhepunkt in der Feier der Osternacht.

Die Osterkerze
Die Osterkerze kündet von Christus, „der von den Toten erstand und der den Menschen erstrahlt im österlichen Licht”. Im Schein der Osterkerze betet die Kirche: „O wahrhaft selige Nacht, die Himmel und Erde versöhnt, die Gott und die Menschen verbindet!” Und weiter heißt es dann noch: „Heiliger Vater, nimm diese Kerze entgegen als unsere festliche Gabe!”


Dreimaliger Ruf
Der Priester (oder Diakon) zieht unter dem dreimaligen Ruf „Lumen Christi” „Christus, das Licht” in die dunkle Kirche ein. Die Gläubigen antworten „Deo gratias” „Dank sei Gott”. Schließlich wird den Gläubigen das Licht von der Osterkerze gereicht. Wenn man dann seine Kerze weiterreicht, damit andere ihr Licht an ihr entzünden, gibt man dadurch Leben, Licht und Wärme weiter. Mit dem feierlichen „Exsultet”, dem Osterlob, wird die Lichtfeier als erster Teil der Osternacht beschlossen.


Lesungen
Dann hören wir Lesungen aus dem Alten und Neuen Testament. ln der ersten Lesung wird Gott als der Schöpfer der Welt dargestellt. Mit Weisheit und Liebe hat er den Menschen nach seinem Bild erschaffen und ihm die Schöpfung anvertraut. Nach Gottes Ordnung sollen wir die Welt verwalten. Eine weitere Lesung spricht vom Durchzug durch das rote Meer. Der Durchzug durch das Schilfmeer, war die große Rettungstat Gottes an seinem Volk des Alten Bundes. Die Juden ziehen unter der Führung des Mose durch das Rote Meer und werden gerettet. Uns rettet Christus durch die Taufe. Die weiteren Lesungen erzählen von den grossen Taten Gottes an den Menschen. Die größe seiner Taten ist die Auferweckung Jesu, seines Sohnes.

Evangelium

Im Evangelium hören wir, wie am ersten Tag der Woche Frauen mit den wohlriechenden Salben, die sie zubereitet hatten, in aller Frühe zum Grab gingen. Da sahen sie, dass der Stein vom Grab weggewälzt war; sie gingen hinein, aber den Leichnam Jesu, des Herrn, fanden sie nicht. Während sie ratlos dastanden, traten zwei Männer in leuchtenden Gewändern zu ihnen. Die Frauen erschraken und blickten zu Boden. Die Männer aber sagten zu ihnen: Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, sondern er ist auferstanden. Daraufhin kehrten sie vom Grab in die Stadt zurück und berichteten alles den Elf und den anderen Jüngern.

Weihe des Osterwassers und Erneuerung der Taufgelübde

In der Osternacht segnen wir das Osterwasser, um damit die Weihwasserbecken in der Kirche neu zu füllen und um es später zu Hause zu gebrauchen. Ebenfalls erneuern wir in dieser Nacht unser Taufversprechen. Damals, bei unserer Taufe haben unsere Paten für uns das Glaubensbekenntnis gesprochen. Heute erneuern wir wir voreinander und miteinander im Licht unseres auferstandenen Herrn unseren Glauben an ihn. In vielen Kirchen werden in dieser Nacht Kinder und Erwachsene getauft.

Eucharistiefeier

Schließlich feiern wir gemeinsam Eucharistie in Erinnerung an die Auferstehung Jesu. Wir beten und singen gemeinsam und empfangen den Leib Christi. Unter dem abschließenden Segen verlassen wir die Kirche um so gestärkt unseren Glauben im Alltag zu leben.

Freitag, 2. April 2010

Karsamstg - Tag der Grabesruhe

Hinabgestiegen in das Reich des Todes

Der Karsamstag ist der letzte Tag der 40-tägigen Fastenzeit, ein Tag der Stille während der Grabesruhe Jesu und der Vorbereitung auf den Tag der Auferstehung Jesu, auf die Osternacht.

In Russland nennt man diesen Tag auch Färbersamstag, abgeleitet vom Ostereier färben.

Der Karsamstag, oder auch Ostersamstag genannt, ist der erste Tag nach Jesu Tod und der Tag der Grabesruhe. Es findet kein Gottesdienst statt und die Altäre in den Kirchen sind frei von Kerzen und Blumen.

Biblischer Hintergrund: Der Sabbat ist der jüdische Ruhetag. An diesem Tag darf nicht gearbeitet werden. Deswegen mußte Jesus noch am Freitag beerdigt werden. Am Karsamstag wurden Wachen vor dem Grab von Jesus positioniert. Sie sollten darauf achten, daß der Leichnam nicht gestohlen wird und so die Aussage im Land verkündet werden kann, daß Jesu auferstanden sei.

Am Karsamstag wurde aber nicht nur Jesus für tot erklärt, sondern auch die Hoffnung auf einen Retter begraben. Denn am Karsamstag versteckten sich die Jünger aus Angst selbst am Kreuz hingerichtet zu werden.

Dieser Tag der Depression besiegelte bei vielen Menschen den Glauben an einen neuen Anfang. Symbolisch kann man für den Karsamstag sagen, daß trotz der hoffnungslosen Lage das Leben weitergeht und bessere Tage folgen, wie die Auferstehung Jesu deutlich macht.

Erst in der Nacht zum ersten Ostertag oder sogar in der Frühe des Ostermorgens kommen die Christen zur Feier der Auferstehung zusammen, verbunden mit der Weihung des Osterwasser, des Osterfeuer und der Osterkerze. Die Glocken, die sich am Gründonnerstag mit vollem Geläute nach dem Abendmahls- Gottesdienst verabschiedet hatten, kehren am Karsamstag beim Gloria in der hl. Osternacht wieder mit vollem Klang zurück.

Donnerstag, 1. April 2010

Gedanken zum Karfreitag

Drei Kreuze.
Du in der Mitte.
Einer links.
Einer rechts.
Einer spottet:
Hilf dir selbst.
Einer bittet:
Denk an mich.
Drei Kreuze.
Drei Gekreuzigte.
Der spottet, schaut mich an:
Glaub ihm nicht,
ein Narr hängt da.
Der bittet, schaut mich an:
Glaub ihm,
die Liebe hängt da.
Du schaust mich an:
Wähle
links oder rechts,
Tod oder Leben.
Was bin ich dir?
Narr oder König?
Hildegard Nies


Gottesdienste an Karfreitag


Freitag, 02. April 2010
Karfreitag
15,00 Uhr: Ouren, Karfreitagsgottesdienst
15,00 Uhr: Reuland, Kreuzweg
15,00 Uhr: Bracht, Kreuzweg
15,00 Uhr: Maspelt, Kreuzweg
15,00 Uhr: Braunlauf, Kreuzweg
19,30 Uhr: Steffeshausen, Karfreitagsgottesdienst
19,30 Thommen, Karfreitagsgottesdienst
19,30 Dürler: Karfreitagsgottesdienst


Gottesdienste im Monat April
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Mittwoch, 31. März 2010

April, April, der macht was er will


Das fängt schon mit dem ersten Tag im Monat an. Das ist nämlich ein ganz besonderer Tag. Einen ganzen Tag lang darfst du Scherze mit anderen treiben und sogar ein wenig flunkern. Je witziger, um so besser. Das macht Spaß!

Aber eigentlich bezieht sich der Spruch "Der April macht was er will" auf das Wetter. Denn das treibt den gesamten Monat seine Späße mit uns, es scheint verrückt zu spielen. Einmal scheint die Sonne, plötzlich bedeckt sich der Himmel, und es regnet in Strömen. Kurze Zeit später fallen Schneeflocken vom Himmel. Es kann aber auch sein, daß die Sonne so freundlich scheint, daß man am liebsten in Sommersachen nach draußen gehen möchte.

Im Monat April sollte man einfach auf alles gefaßt sein. Das Wetter hält uns sozusagen zum Narren. In jedem Fall ist es ratsam nicht ohne Regenschirm oder den Regenmantel aus dem Haus zu gehen.Mal graue Regenwolken, mal wärmster Sonnenschein, mal dicke Schneeflocken und ganz plötzlich wieder ein lauer Wind - nie weiß man, was als nächstes kommt.


Wahres Aprilglück
(von Johannes Knepper und Stefan Schultz)

Es beginnt zu grünen
Die Blumen werden von nun an blühen
es hört auf zu schneien
Die Sonne will wieder scheinen
Mal hagelt es, mal nicht
mal scheint die Sonne
Beim April weiß man`s nicht
Das wahre Glück des April ist jedoch nicht,
was das Wetter macht,
sondern die Natur in ihrer ganzen Pracht.


Auch in der Kirche ist viel Abwechselung angesagt, im April! Der Monat beginnt dieses Jahr mit dem "Triduum des gekreuzigten, begrabenen und auferstandenen Christus" (Gründonnerstag Karfreitag, Ostern).

1. April. Gründonnerstag: Der Grün-
donnerstag erinnert an das Passahmahl, das Jesus als Abschieds- und Hoffnungsmahl vor seiner Gefangennahme mit seinen Jüngern gefeiert hat (Markus-Evangelium 14, 22 - 25). Der Name Grün-Donnerstag kann von gronan, weinen (greinen) abgeleitet werden. Damit waren wohl die Tränen der Büßer gemeint, die in der alten Kirche an diesem Tag nach beendeter Buße wieder in die kirchliche Gemeinschaft aufgenommen wurden.

Im Gottesdienst am Gründonnerstag wird das Abendmahl gefeiert. Erinnert wird auch an die Geschichte, wie Jesus seinen Jüngern die Füße wusch und so seine Dienstbarkeit deutlich machte - Füße waschen war Sklavenarbeit.

Am Morgen des Gründonnerstags wird in katholischen Bischofskirchen vom Bischof zusammen mit dem Diözesanklerus die Chrisammesse, die missa chrismatis zelebriert. In dieser Feier wird für die ganze Diözese das Heilige Chrisam, das bei Tauf- und Firmsalbungen, sowie bei Katechumenen- und Krankensalbungen verwendet wird, für das kommende Jahr geweiht.

2. April: Karfreitag. Der Karfreitag gedenkt des Kreuzestodes Jesu. An diesem wie auch am folgenden Tag findet in katholischen Kirchen keine Messe statt, sondern der Karfreitag kennt seine eigene Liturgie die aus dem Wortgottesdienst mit Verlesen der Leidensgeschichte, den großen Fürbitten, der Kreuzverehrungund der Kommunion besteht. Wo dieser, mangels Priester, nicht stattfindet versammeln sich die Gläubigen zum Wortgottesdienst gehalten. In vielen Kirchen beten die Gläubigen auch den Kreuzweg.

3. April: Karsamstag. Der Karsamstag ist der Tag, an dem die Kirche der Grabesruhe Christi gedenkt und mit Fasten und Gebet seine Auferstehung erwartet. An diesem Tag kann keine Eucharistiefeier gefeiert werden. Das Bußsakrament und die Krankensalbung können gespendet werden. Die Heilige Kommunion wird nur als Wegzehrung (Sterbe-
kommunion) gereicht.

4. April: Ostern. Das Osterfest gehört neben den Weihnachtstagen zu den bedeutendsten Feiertagen in Deutschland und vielen Teilen der Welt. Zu Ostern feiern die Christen die Auferstehung Jesu Christi vom Tod am Kreuz, wie sie im Neuen Testament bezeugt und verkündet wird. Diese geschah nach urchristlicher Glaubensüberzeugung „am dritten Tag“ nach seinem Tod.

Der Name "Ostern" ist altgermanischen Ursprungs und hängt wahrscheinlich mit der Himmelsrichtung "Osten" zusammen. Im Christentum gilt die im Osten aufgehende Sonne als Symbol für die Auferstehung und Wiederkehr von Jesus Christus.

Viele der traditionellen Bräuche an Ostern stammen aus heidnischen Kulturen und haben keltischen oder germanischen Ursprung. Der Osterhase wird Ende des 17. Jahrhunderts das erste Mal erwähnt. Die Verbindung zwischen Ostereiern und dem christlichen Fest gibt es spätestens seit dem Mittelalter. Im Laufe der Jahre haben sich Osterhase und Ostereier zu den Symbolen von Ostern entwickelt.

11. April: Weisser Sonntag. Es ist der Sonntag nach Ostern. An diesem Sonntag gehen in vielen Pfarren die Kinder im Grundschul-
alter zur Ersten heiligen Kommunion, sie empfangen das Abendmahl. Trotz der weißen Kleider der Erstkommunion-
kinder stammt die Bezeichnung des Sonntags jedoch nicht von den Kleidern der Erstkommunionkinder, sondern weil in der frühen Kirche die an Ostern Getauften ihr weißes Gewand acht Tage später abgelegt haben.

25. April (und danach) Auszug der Markusprozession: Die Markusprozession ist ursprünglich eine heidnische römische Stadtprozession gewesen um die Götter gnädig zu stimmen. Die Laren beschützten die Felder und das Haus, Pales hütete die Weiden, Saturn die Saat, Ceres das Wachstum des Getreides, Pomona die Baumfrüchte und Consus sowie Ops die Ernte.

Als das Christentum Staatsreligion wurde (4.Jh), wandelten sich oft die heidnischen Bräuche in christliche (z.B. auch der Weihnachtsbaum). Die Bittgänge entstanden und hatten nun als zentrales Thema Gott um ein gutes Gedeihen der Felder und Fluren zu bitten. Zufälligerweise fiel der Tag der alten Stadtprozession auf den Gedenktag des Hl. Markus, so dass sie nun den Namen dieses wichtigen Heiligen erhielt und so in das Brauchtum des Abendlandes einging.

Mit der Liturgiereform nach dem II. Vatikanischen Konzil wurde sie offiziell für die Weltkirche abgeschafft. In vielen Ländern, Regionen und Orten hat sie sich allerdings bis auf den heutigen Tag erhalten. Sie bildet heute den „Auftakt“ zu den Bittprozessionen des Frühlings.

Ab dem Markustag kann auch der Wettersegen gespendet werden.

Dienstag, 30. März 2010




Das Hemd des Zufriedenen

Ein italienisches Märchen erzählt: Ein König hatte einen Sohn, der stets unzufrieden auf dem Balkon saß und sich langweilte. Er wusste selbst nicht, was ihm fehlte. Die Weisen rieten: “Majestät, sucht einen ganz zufriedenen Menschen und vertauscht sein Hemd mit dem Eures
Sohnes!”

Alle Beamten wurden ausgesandt, einen solchen zu entdecken - vergebens! Da stößt der König bei der Jagd auf einen fröhlich singenden Arbeiter im Weinberg. Er gesteht: “Ich bin restlos zufrieden, möchte weder mit Papst noch König tauschen.”

Der König bittet: “Mein Sohn ist sterbenskrank. Er braucht als Medizin das Hemd eines Zufriedenen. Ich werde dir jeden Preis zahlen.” “

“Majestät, da kann ich nicht dienen - ich babe kein Hemd.”
Willi Hoffsümmer, Kurzgeschichten, Bd.1. S. 110.

Montag, 29. März 2010

Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt

Die Tage zwischen der gestrigen Feier des Einzugs Jesu in Jerusalem und dem österlichen Triduum markieren eine ungewöhnliche und sehr eigene Zeit des Nachdenkens und der Stille. In besonderer Weise begegnet uns der Erlöser Jesus Christus in seinem Leiden und Sterben zu Beginn der Heiligen Woche.

Die Texte des heutigen Tages stellen uns wieder einmal mehr vor Augen, dass Gott anders ist, als wir Menschen uns einen Erlöser oft ersehnen. Die Einen wünschen sich einen gewaltigen Richter, der für Recht und Ordnung sorgt, indem er „kurzen Prozess“ mit allem Störenden und Quälenden macht; die anderen ersehnen einen wortgewaltigen Volkstribun und Revolutionär, der die Staatsmacht in ihre Grenzen weist oder niederwirft.

Gott ist anders. „Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen.“ Lesen wir was der Prophet Jesaja ankündigt:

So spricht Gott, der Herr, der den Himmel erschaffen und ausgespannt hat, der die Erde gemacht hat und alles, was auf ihr wächst, der den Menschen auf der Erde den Atem verleiht und allen, die auf ihr leben, den Geist: Seht, das ist mein Knecht, den ich stütze; das ist mein Erwählter, an ihm finde ich Gefallen. Ich habe meinen Geist auf ihn gelegt, er bringt den Völkern das Recht. Er schreit nicht und lärmt nicht und lässt seine Stimme nicht auf der Straße erschallen. Das geknickte Rohr zerbricht er nicht und den glimmenden Docht löscht er nicht aus; ja, er bringt wirklich das Recht. Er wird nicht müde und bricht nicht zusammen, bis er auf der Erde das Recht begründet hat. Auf sein Gesetz warten die Inseln. Ich, der Herr, habe dich aus Gerechtigkeit gerufen, ich fasse dich an der Hand. Ich habe dich geschaffen und dazu bestimmt, der Bund für mein Volk und das Licht für die Völker zu sein: blinde Augen zu öffnen, Gefangene aus dem Kerker zu holen und alle, die im Dunkel sitzen, aus ihrer Haft zu befreien. (Jes 42,5.1-7)

Wir Christen sehen in diesem Knecht Jesus Christus, den Sohn Gottes. Denn in ihm erleben wir die Erfüllung dieser alten Verheißung. Jesus war der, der den Schwachen nicht hat fallen lassen, sondern aufgerichtet hat. Er war der, der den leeren Seelen wieder neue Nahrung gegeben hat, eine neue Hoffnung für das Leben.

„Ich habe ihm meinen Geist gegeben; er wird das Recht unter die Heiden bringen. Er wird nicht schreien noch rufen, und seine Stimme wird man nicht hören auf den Gassen.“ Auch das ist eine Erfahrung, die wir immer wieder machen. Darüber wird nicht gesprochen. Weder in den Medien noch in privaten Gesprächen wird über ihn gesprochen, er steht nicht im Mittelpunkt unseres Redens und damit auch nicht unseres Denkens. Dabei ist er es, der den Geist Gottes unter den Menschen lebendig macht und wir erkennen können, wie Gott mit uns umgeht.

Er ist das Bild der Hoffnung für uns, die wir geknickt sind, die wir neue Stärke fürs Leben suchen, die wir Nahrung suchen, um das Feuer des Lebens neu in uns zu entflammen. Er ist der, der auf uns wartet, der uns aus unseren Abhängigkeiten befreien will, der unsere „Fesseln lösen“ will. Sind wir bereit, ihn in unser Leben hinein zu lassen?