Samstag, 28. August 2010

Gottesdienstordnung für den Monat September 2010


Gottesdienste im Monat September
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Es ist viel los im Monat September!
Ein neues Schuljahr - Für unsere Schulkinder beginnt in wenigen Tagen ein neues Schuljahr. Sicher stellt sich jedes Kind und jeder Lehrer / Lehrerin die Fragen: Was bringt das neue Schuljahr? Wie wird die kommende Zeit? Was werde ich mit anderen erleben? Ungewohntes macht uns manchmal Angst und unsicher, aber wir erleben auch eine frohe und erwartungsvolle Spannung, wenn wir an diese neue Zeit denken. Es wird bestimmt eine Herausforderung. Mögen die Kinder viel Freude beim Lernen erleben und gute Freunde finden, die mit ihnen dieses Schuljahr durchleben. Möge der Herr seine Hände über sie halten und segnen.

Im Dienste der Königin - Ein Großereignis wird sicherlich das Fest „Im Dienste der Königin“. Zwischen 600 und 1.000 Menschen erwarten die Pfarren Reuland, Steffeshausen und Ouren am 5. September in Reuland. Die Vorbereitungen sind in vollem Gange. Viele hilfsbereite Menschen engagieren sich, so dass wir der Mutter Gottes ein schönes Fest bereiten können, das aber auch uns, den Gläubigen, weiter helfen soll auf dem Weg des Glaubens. Maria ist die Ansprechpartnerin für viele Menschen. Bereits zwei Tage vor dem Festtag geht Montfortaner-Pater Hermann-Josef Jünnemann in Gottesdiensten in Steffeshausen (Freitagabend, 3. September, 19,30 Uhr) und Ouren (Samstag, 4. September 18,00 Uhr) auf das Thema ein. Am Sonntag, dem 5. September, findet der Gottesdienst in Reuland um 10,15 Uhr statt, der von den vereinigten Kirchenchören der drei Pfarren gemeinsam gestaltet wird. Nachmittags stellt sich die Prozession ab 13.45 Uhr an der Kirche auf. Der Prozessionsweg beträgt etwa 1,7 Km wobei eine beträchtliche Steigung zu überwinden ist. Nach der Prozession unter gemeinsamer Mitwirkung des Musikvereins von Reuland-Lascheid und von Musica Nova aus Ouren-Auel-Steffeshausen sowie der Kirchenchöre der drei Pfarren und des Jugendchors Contento findet gegen 15.15 Uhr an der Schule die Schlussandacht statt. Im Anschluss daran haben die Pilger dortselbst Zeit zur Begegnung und zum Beisammensein.

Drei Marienfeste - Die allermeisten Christen kennen den Mai und den Oktober als Marienmonat. Aber auch im September ehren wir die Gottesmutter, wenn es auch nicht den reichen Traditionsschatz gibt wie Mai- und Rosenkranzandachten oder die Kräuterweihe zum Fest der Aufnahme Marias in den Himmel im August. Am 8. September feiert die Kirche die Geburt Marias - neun Monate nach dem Fest ihrer unbefleckten Empfängnis. Die Kirche kennt das Fest zur Geburt der Gottesmutter schon seit dem 7. Jahrhundert. Das zweite Marienfest am 12. September ist rund 1.000 Jahre jünger. Ende des 17. Jahrhunderts wurde das Fest Mariä Namen für die ganze Kirche eingeführt. Der Grund für die Einführung wirkt heute befremdlich: 1683 konnte ein zahlenmäßig deutlich unterlegenes Heer die türkische Belagerung Wiens beenden und trug dabei ein Banner der Gottesmutter voran. Heute erinnert uns das Fest an die „immerwährende Hilfe“, um die wir die Gottesmutter bitten können. Am 15. September folgt das Fest Mariä Schmerzen (7 Schmerzen Mariens), das seit 1423 bekannt ist, aber erst Anfang des 19. Jahrhunderts für die ganze Kirche verfügt wurde. Das Fest erinnert uns an die Leiden und Schmerzen (symbolisiert durch sieben Schwerter), die Maria als Mutter Jesu auf sich genommen hat.

Fest Kreuzerhöhung - Einen Tag vor dem letzten Marienfest, am 14. September, feiert die Kirche das Fest der Kreuzerhöhung. Es geht auf den Bau der Grabeskirche durch Kaiser Konstantin 335 zurück, bei deren Einweihung ein Kreuz verehrt wurde, das Konstantins Mutter als Kreuz Christi gefunden haben soll. In der heutigen Zeit, in der das Kreuz als öffentliches Zeichen immer stärker kritisiert wird, erinnert uns das Fest an die zentrale Bedeutung des Kreuzes für den christlichen Glauben. Die Pfarre Ouren feiert am Fest Kreuzerhöhung so zu sagen ihre 2. Kirmes.

Am Samstagabend feiern wir um 18,00 Uhr Gottesdienst mit den Pfarrangehörigen und Sonntanachmittag um 14,30 Uhr gehen wir betend den Kreuzweg durch die schönen Kreuzweganlagen hinter der Kirche.

Kirmes in Reuland und Maspelt - Am 18. September feiert die Pfarre Reuland ihre Kirmes. Die Menschen gedenken dem Tag, als ihre Kirche gesegnet wurde, durch den Bischof. Sie freuen sich, dass sie ein eigenes Gotteshaus haben, wo sie frohe und weniger erfreuliche Ereignisse feiern können.
Michelsfest in Lascheid - Am Ende des Monats, am 29. September, ist Michaelis, der Tag des Erzengels Michael; seit 1969 wird an diesem Tag auch der Erzengel Raffael und Gabriel gedacht. An diesem Tag findet in Lascheid das Michelsfest statt, die Lascheider Kirmes. Ganz selbstverständlich spricht die Bibel von Wesen, die zwischen Menschen und Gott stehen - den Engeln. Drei, die von Gott mit besonderen Aufgaben betraut sind, werden mit Namen genannt: Michael, Gabriel und Raphael. Michael, der Schutzpatron der Kapelle und des Dorfes Lascheid, stellt sich ohne Vorbehalte auf Gottes Seite, als es einen Aufruhr im Himmel gibt; Gabriel, kündigt die Geburt des Erlösers an und Raphael, begleitet den jungen Tobias auf seiner gefährlichen Reise, er bringt dem Vater des jungen Mannes Heilung. Das Fest will uns bewusst machen, dass wir nicht alleine auf dem Weg sind, sondern Gott uns durch den Schutz seiner heiligen Engel führt und behütet. Engel führen inzwischen ein Eigenleben; für Christen sind sie dagegen nur in der Verbindung zu Gott zu denken.

Freitag, 27. August 2010

28. August – Fest des Hl. Augustinus

Am 28. August feiert die Kirche das Fest des hl. Augustinus. Sie erinnert uns an einen Mann, dessen geistiger Einfluß aus der Geistesgeschichte des Abendlandes nicht weggedacht werden kann, sie weist uns aber besonders auch auf das Vorbild eines Heiligen hin, das uns immer aufs neue zur Nachahmung anspornen soll.

Heilige Monika - seine Mutter - geboren 332 zu Tagaste in Numidien von christlichen Eltern, heiratete in jungen Jahren den heid-
nischen Beamten Patricius. Den erfolgreichen Studienverlauf ihres jüngeren Sohnes Augustinus verfolgt sie mit mütterlichem Stolz. Doch seine religiöse Entwicklung, die ihn immer mehr vom wahren Glauben wegführte, erfüllte sie mit Sorge. In flehentlichem Gebet bestürmte sie immer wieder aufs neue Gott, ihrem Sohn die Gnade des Glaubens zu schenken. Sie erlebte noch die Freude, daß sich Augustinus in Mailand taufen ließ
.

„Gott schreibt auch auf krummen Zeilen gerade“dieses bekannte Wort passt ganz besonders zum heiligen Augustinus. Obwohl durch seine Mutter Monika christlich erzogen, entfremdete er sich dem christlichen Glauben völlig, gehörte zur gnostischen Sekte der Manichäer, einer halbchristlichen Lehre, und suchte Karriere zu machen als Rhetorik-Professor in Mailand. Dort lernte er den Bischof Ambrosius kennen, dessen Predigten und Unterweisungen ihn so faszinierten, dass er sich in der Osternacht 387 zusammen mit seinem Sohn Adeodatus und seinem Freund Alpius taufen ließ. Danach wandte Augustinus sich dem christlichen Gemeinschaftsleben zu, schrieb dazu eine Regel und wollte mit Gleichgesinnten zusammenleben. Seine Wahl zum Bischof von Hippo (Nordafrika) veränderte diesen Plan, obwohl er auch weiterhin die gemeinschaftsfördernden Impulse des Christentums unterstrich. Als hoch verehrter Kirchenvater beeinflusst seine Lehre bis heute die Theologie des gesamten Westens


Unruhigdas ist das erste Wort, das uns dieses Leben sagt –, unruhig ist unser Herz, bis es ruht in Dir, o Gott. „Haltlos verzettelte ich mich, und abgekehrt von Dir, dem Einen, verlor ich mich an die Vielheit“, so hat Augustin später selbst die Bilanz seiner dreiunddreißig ersten Lebensjahre aufgestellt, die Bilanz seiner Jugend und der ersten Mannesjahre, der Jahre der Sünde und des Irrtums, zu Hause im numidischen Thagaste, auf der Schule in Madaura und im großstädtischen Karthago, als Rhetorikprofessor in Thagaste und Karthago, in Rom und Mailand. Überall suchte er die Ruhe seines unruhigen Herzens, suchte sie im Genuß des Lebens, in „modernen“ Religionen in den Philosophemen der Tagesmode, im ehrgeizigen Streben des Gelehrten. Mit dreiunddreißig Jahren hat er es gelernt auf Irrwegen und durch viele bittere Erfahrungen: unruhig ist unser Herz, bis es ruhet in Gott. Nur in ihm kommt unser Herz zur Ruhe. Er, die Wahrheit und die Güte und Schönheit selbst, muß der Mittelpunkt unseres Herzens sein, er das Licht des Geistes, er die Kraft unseres sittlichen Wollens, er der Trost unseres Herzens. Nur wer sich im Dienst Gottes, und sein Schicksal in der Hand des Ewigen weiß, nur wer sich dem heiligen Gott in Liebe restlos übergibt, nur wer weiß, daß alle Straßen unseres Lebens uns vor sein Antlitz führen müssen, nur wer an ihn glaubt, auf ihn hofft, ihn liebt, nur der wird ruhig, der allein hat in seiner Seele ewigen Grund und letzte Sicherheit.

Donnerstag, 26. August 2010

Wort Gottes für den Tag, Donnerstag, 26. Augusti 2010.

Die verlotrene Drachme

Als Jesus an einem Sabbat in das Haus eines führenden Pharisäers zum Essen kam, beobachtete man ihn genau. Auch viele Zöllner und S|ünder kamen zu Jesus, um ihn zu hören. Die Pharisäer und die Schriftgelehrten empörten sich darüber und sagten: Er gibt sich mit Sündern ab und isst sogar mit ihnen. Da erzählte er ihnen ein Gleichnis und sagte: Wenn einer von euch hundert Schafe hat und eins davon verliert Iässt er dann nicht die neunundneunzig in der Steppe zurück und geht dem verlorenen nach, bis er es findet? Und wenn er es gefunden hat, nimmt er es voll Freude auf die Schultern, und wenn er nach Hause kommt, ruft er seine Freunde und Nachbarn zusammen und sagt zu ihnen: Freut euch mit mir; ich habe mein Schaf wiedergefunden, das verloren war. Ich sage euch: Ebenso wird auch im Himmel mehr Freude herrschen Über einen einzigen Sünder, der umkehrt, als Über neunundneunzig Gerechte, die es nicht nötig haben Umzukehren.

Oder wenn eine Frau zehn Drachmen hat und eine davon verliert, zündet sie dann nicht eine Lampe an, fegt das
ganze Haus und sucht unermüdlich, bis sie das Geldstück findet? Und wenn sie es gefunden hat, ruft sie ihre Freundinnen und Nachbarinnen zusammen und sagt: „Freut euch mit mir; ich habe die Drachme wieder gefunden, die ich verloren hatte.“ Ich sage euch: Ebenso herrscht auch bei den Engeln gottes Freude über einen einzigen Sünder, der umkehrt. (Lk 15,1-10)

Vielleicht hat Jesus die Geschichte ja genau deswegen erzählt, weil die so völlig unwahrscheinlich ist. Eine andere Redensart im Deutschen Sprachgebrauch hilft uns da etwas auf die Sprünge: Wenn wir heute einen Menschen abgeschrieben haben, vielleicht weil der sich etwas hat zu Schulden kommen lassen, vielleicht sogar häufig, dann gibt es bei uns die Redensart: ‚Der taugt für keine zwei Cent.’ Und diese Redensart bedeutet: Genauso wenig, wie es sich lohnt, sich für zwei Cent zu bücken oder danach zu suchen, genauso wenig lohnt sich, sich mit diesem Menschen abzugeben. Bei dem ist Hopfen und Malz verloren; lass lieber die Finger davon. Abgestempelt, abgeschoben, weg vom Fenster.

Und jetzt kommt die Botschaft, die Jesus damit verbindet: Wenn ein Mensch nur noch für zwei Cent taugt, wenn alle Menschen ihn abgeschrieben haben, dann ist dieser eine Mensch in den Augen Jesu so wertvoll, dass der Sohn Gottes die Herrlichkeit des Himmels verlassen hat, um diesen Menschen zu suchen. Und zwar nicht nur einen Vormittag, oder einen ganzen Tag, nein: bis er ihn findet!

Wie oft ist das heute so, dass wir mit dem Finger auf andere Menschen zeigen und sie abschreiben, im privaten Leben, aber auch in unserer Gesellschaft, wie man heute über Priester den Stab bricht, wenn sie schuldig geworden sind, oder über Politiker, Sportler oder andere Menschen des öffentlichen Lebens.

Man kann darüber urteilen wie man will. Ich möchte nicht von Gott einmal so gerichtet werden, wie man heute oft über Menschen richtet. Aber glaubt mir: Jedes Mal wenn wir einen Menschen abschreiben: Der taugt für keine zwei Cent, dann sagt ihm Jesus: Du bist in meinen Augen so wertvoll, dass ich diesen unwahrscheinlichen Fall Wirklichkeit werden lasse: Ich suche dich so lange, bis ich dich gefunden habe, denn du bist in den Augen Gottes unendlich kostbar. Weil du so wertgeschätzt bist in meinen Augen, habe ich meinen Sohn dahin gegeben, um Dich zu suchen, um Dich zu finden, um Dir eine neue Chance zu einem erfüllten Leben zu geben.“

Seht ihr, an diesem Punkt unterscheidet sich übrigens das Christentum von allen anderen Religionen - nicht dadurch, dass wir bessere Menschen wären aber in allen Religionen geht es darum, dass die Menschen Gott suchen. Nur beim Christentum ist es umgekehrt. Da sucht Gott den Menschen bis er ihn findet. Da kann Jesus sagen: „Der Menschensohn ist gekommen, zu suchen und zu retten, was verloren war.“ Ob hoch oder niedrig, ob abgestempelt oder wertvoll in den eigenen Augen, Gott sucht jeden. Er sucht auch Dich, heute.

Sonntag, 22. August 2010

Fest "Im Dienste der Königin" dieses Jahr im Pfarrverband Reuland

»Maria, Mutter und Helferin«: Unter diesem Motto stehen die diesjährigen Feierlichkeiten in Reuland. Nach 25 Jahren organisiert die Pfarre Pfarre Reuland wieder dieses Fest, das auf eine Initiative der Montfortaner Patres zurückgeht.

Die Organisation und die Durchführung eines solchen Festes, zu dem bis zu 1.000 Pilger erwartet werden, ist schon ein größeres Unterfangen, weshalb die Verantwortlichen von Anfang an bei der Planung auf die Zusammenarbeit der drei Pfarren Reuland, Steffeshausen und Ouren, sowie das Rektorat Bracht-Maspelt gesetzt haben. Diese Ortschaften gehören zum Wirkungsbereich der beiden Seelsorger Willi Kessel und Ludwig Hilger und sind dadurch eng miteinander verbunden.

Seit vielen Monaten laufen die inhaltlichen und organisatorischen Vorbereitungen. Dabei erweist sich die Zusammenarbeit der Vereine als vorbildlich.

Der Prozessionsweg: Der Weg geht durch das Dorf Reuland und beträgt 1,7 Km, davon etwa 800 Meter mit Steigung. Weniger mobile Menschen können während der Prozession am Abschlussaltar an der Paul-Gerardy-Schule verweilen, wo ihnen 300 Sitzplätze (Bänke und Stühle) zur Verfügung stehen.

Gebetshefte: Die Pilgerheftchen werden ab 13.00 Uhr an der Kirche und an der Schule zum Preis von 1 Euro angeboten.

Erlös: Die Kollekte dient der Missionsarbeit der Monfortaner und der Bestreitung der Unkosten der Marienfeier.

Beisammensein an und in der Paul-Gerardy-Schule, wo 400 Sitzplätze zur Verfügung stehen: Kaffee, Getränke, Kuchen und belegte Brote werden zum Preis von einem Euro angeboten. An der Kirche und an der Paul-Gerardy-Schule kann man hierzu die erforderlichen Bons (1 Euro) erwerben. Es wird darum gebeten, die Getränke- und Kuchenbons möglichst vor der Prozession zu kaufen.

Parking: Drei gut ausgeschilderte Parkplätze stehen zur Verfügung. Drei Kleinbusse pendeln zwischen den Parkplätzen und der Kirche und bringen die Pilger vor Ort. Nach der Abschlussandacht bringen die Busse die Pilger wieder zu den Parkplätzen.


Infos bei Ludwig Wirtzfeld, 4790 Richtenberg 6. Tel. 080 329 934