Sonntag, 9. Januar 2011

Die Sternsinger danken



Wir feierten gestern zum Abschluss der Weihnachtszeit das Fest der Taufe des Herrn, bei der Gottes Geist auf Jesus herabkam und ihn zu seinem Zeugnis für Gott in der Welt stärkte. Dieser Tag erinnert uns an an den Tag, an dem uns die Eltern und Paten zur Kirche brachten um uns taufen zu lassen. Jahrhunderte lang hat man die Taufe lediglich als Akt verstanden, an dem der Täufling reingewaschen wird von der Erbsünde. Taufe ist aber weit mehr! In der Taufe werden wir aufgenommen in die Gemeinschaft der Christen und was am bedeutendsten ist: Unser Leben mit Christus fängt an. Ab diesem Tag gehören wir zu ihm, egal was auch kommen mag, wir sind ein Kind Gottes, stehen unter dem Segen Gottes.


Den Segen Gottes brachten in den vergangenen Tagen die Sternsinger in die Häuser. Sie sind ein Segen! Sie verschenken Zeit, Schulferien-Zeit. Sie gehen für andere! Sie gehen, damit andere Kinder leben können. Sie bringen den weihnachtlichen Frieden, freuen sich über offene Türen und freundliche Gesichter.


Im folgenden Beitrag können Sie Fotos (von Ludwig Wirtzfeld) aus dem Gottesdienst in Burg-Reuland sehen.



Die Sternsinger verteilen Segen in unserer Gemeinde: Sie tun es im Namen Jesu. Er soll in den Häusern wohnen, darum schreiben sie mit Kreide Weihnachtswünsche über die Türen, hinterlassen ein geheimnisvolles Kürzel, das den Bewohnern sagen will: Christus segne dieses Haus. Diese Schriftzeichen werden Bewohner und Besucher das ganze Jahr über an Gottes Segen erinnern.


Nun sind sie gekommen um zu danken. Zuerst einmal möchten sie sicher danke sagen allen Menschen, die ihnen ihre Haustüren geöffnet haben und sie freundlich empfangen haben, die nicht nur ihr Herz, sondern auch ihre Geldbörsen geöffnet haben. Sie haben dieses Jahr für körperlich behinderte Kinder in Kambodscha gesammelt. So ist es sicher auch angebracht Gott zu danken für ihre eigene Gesundheit, denn es ist nicht selbstverständlich, gesund zu sein. Danken dürfen sie auch für die Kleidung und das Essen, für eine warme Wohnung und vieles mehr. Auch das ist nicht selbstverständlich, sondern Geschenk.


In diesem Gottesdienst stand der Lobpreis im Mittelpunkt. Die Kinder lobten Gott für alles was sie haben und dankten Gott für die offenen Herzen der Menschen, denen sie an den Haustüren begegneten und die bereit waren großherzig zu spenden, so dass die stolze Summe von 1.900,87 € zusammen kam. Allen Spendern ein herzliches „Vergelt’s Gott“. Ihr erfüllt damit den Auftrag Jesu, der gesagt hat: „Was ihr dem geringsten meiner Brüder getan habt, das habt ihr mir getan“.



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