Montag, 28. Februar 2011

Neues im Pfarrverband Reuland im Monat März


Der Monat März im Überblick

Der März ist der dritte Monat des Jahres im Gregorianischen Kalender und ist der erste Frühlings-
monat. Schneeglöckchen, Narzissen, Krokusse und Tulpen werden von den Sonnen-
strahlen und den milden Temperaturen aus der Erde hervorgelockt und blühen um die Wette. In klimatisch begünstigten Gegenden blühen die ersten Obstbäume.

Auch die heimischen Tiere erwachen wieder aus ihrem Winterschlaf oder kehren aus ihren Winterquartieren im Süden zurück. Man kann die ersten Kraniche sehen und hören. Diese Tiere finden jetzt wieder genügend Nahrung bei uns und können so ihre Brutgebiete beziehen.

Die Insekten erwachen ab einer bestimmten Temperatur aus ihrer Winterstarre und suchen nach Nahrung und beginnen mit der Brut. Die Tiere in Feld und Wald werden sich nun auf Partnersuche begeben – und auch bei den Menschen kann man beobachten, dass sie irgendwie fröhlicher sind. „Frühlingsgefühle“ stellen sich ein. Der lange Winter drückte auf’s Gemüt. Nun reagiert der Körper auf die frische Luft, die zarten Sonnenstrahlen und die milde Luft.

Für den Monat März insgesamt, sowie für einzelne Tage des Monats erdachte der Volksmund einer überwiegend agrarwirtschaftlich geprägten Gesellschaft eine Vielzahl von Bauernregeln, die häufig kurz- bis mittelfristige Wetterprognosen für den nachfolgenden Zeitraum erstellen.
Der März soll wie ein Wolf kommen und wie ein Lamm gehen.
Ein fauler, feuchter März ist jedes Bauern Schmerz.
Märzgrün ist bald wieder hin.
Märzensonne – kurze Wonne.
Säst du im März zu früh ist’s oft vergeb'ne Müh'.
Gibt's im März zu vielen Regen, bringt die Ernte wenig Segen.

Und was geschieht während des Monates März in der Kirche ?

Es liegen gute Tage vor uns. Die Fetten Donnerstage“ oder „Möhnen-
donnerstage“ stimmen uns ein auf die drei tollen Tage Karnevalssonntag, Rosenmontag und Veilchendienstag. Prinzenproklamationen, Umzüge und buntes Treiben bestimmen das Bild unserer Dörfer und Städte.

Am Aschermittwoch ist dann „alles vorbei“. Es beginnt der vierzigtägige Weg nach Ostern. Dieser vierzigtägige Weg auf Ostern zu ist ein
Geschenk. In diesen Tagen können wir erfahren, wie gut es ist, dass wir immer wieder neu anfangen dürfen. Wir dürfen neu beginnen, Gott zu suchen; wir dürfen neu anfangen uns selbst und dem Mitmenschen zu begegnen - kurz wir dürfen anfangen wieder einfacher zu leben. Einfach leben heißt: Sich auf das Wesentliche konzentrieren. Lösen aus einer Abhängigkeit, die mich unfrei macht - von Dingen, von Genussmitteln oder sogar von einem anderen Menschen. Diese geistige Neuorientierung sollte einhergehen mit bewusstem körperlichem Fasten. So sind diese Tage bis Ostern gedacht als Tage des Heils, der Umkehr und des Neubeginns.

Dieses Jahr bietet der Pfarrverband Reuland allen Interessierten einen Glaubenskurs an „Unterwegs nach Emmaus“. Entlang der Sonntagsevangelien bewegen wir uns auf Ostern zu. Die entsprechenden Bibeltexte werden dabei unter zwei Aspekten betrachtet: Zum einen werden sie in ihrer Bedeutung für den eigenen Glauben, vor allem für die Weiterentwicklung der persönlichen Gottesbeziehung erschlossen. Ebenso wird auch der Frage nachgegangen, was uns diese Schrifttexte für die heutige kirchliche Umbruchssituation sagen können. Die Treffen finden statt im Pfarrheim in Oudler an folgenden Freitagabenden: 18. März;25. März; 1. April; 8. April; 15. April; 29. April, jeweils 20,30 Uhr. Herzliche Einladung!

Auf einen Heiligen möchte ich noch hinweisen. Am 19. März feiern wir den Gedenktag des hl. Josef. Viel wird von ihm nicht erzählt, er bleibt immer im Hintergrund der Heilsgeschichte, dieser Zimmermann Josef aus Nazaret. Josef war nach den biblischen Texten ein Mann des stillen, demütig vertrauenden Glaubens. Immer wieder greift Gott ein in sein Leben – immer wieder gilt es für ihn, Gottes Weisungen zu folgen, immer wieder aufzubrechen aus der kleinen Sicherheit. Josef geht seinen Weg, ohne Wenn und Aber, ohne Furcht, aus dem Vertrauen heraus, dass Gott ihn führt.

Er ist Bild des sorgenden Vaters, des liebenden Ehemanns, des Mannes, der auf Gottes Stimme hört und sie befolgt, gegen alle Bedenken und Berechnung. Wir wissen nicht, wie lange er gelebt hat, vieles von der Geburt des Gottessohnes ist fromme Erzählung. Josef hat den Willen Gottes erfüllt, Gottes Weisung im Glauben angenommen. Frage an uns: Lassen wir uns von Gott führen – suchen und erkennen wir den Willen Gottes in unserem täglichen Leben? Das ist nicht immer leicht, bei einigem Überlegen aber möglich. Meine persönliche Antwort lautet: Gott erwartet keine spektakulären Aktionen von uns, sondern unseren ganzen Einsatz da, wo er uns hingestellt hat. Nicht mehr aber auch nicht weniger. Josef kann uns da ein gutes Vorbild sein.

In der Nacht vom 26. Auf den 27. März werden die Uhren auf „Sommerzeit“ gestellt. Das heißt sie werden in der Nacht von 2,00 Uhr auf 3,00 Uhr vorgerückt. Eine Stunde weniger Schlaf also! Diese Stunde wird uns am 30. Oktober wieder zurückgegeben.


Alle Gottesdienste für den Monat März
Klicken Sie in die Scheibe

Keine Kommentare: