Donnerstag, 26. Mai 2011

Das ist mein Gebot: Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe.

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Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt. Ihr seid meine Freunde, wenn ihr tut, was ich euch auftrage. Ich nenne euch nicht mehr Knechte; denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt; denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe. Nicht ihr habt mich erwählt, sondern ich habe euch erwählt und dazu bestimmt, dass ihr euch aufmacht und Frucht bringt und dass eure Frucht bleibt. Dann wird euch der Vater alles geben, um was ihr ihn in meinem Namen bittet. Dies trage ich euch auf: Liebt einander! (Joh 15,12-17)

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„Liebt einander, so wie ich euch geliebt habe“, das ist ein großartiger Auftrag für die Jünger damals und für uns Christen heute. Und es gibt wirklich keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt, wie es Jesus für uns getan hat.

Wir stehen in unserem alltäglichen Leben wahrscheinlich nie vor der Herausforderung, gleich unser ganzes Leben hingeben zu müssen. Das Wort Jesus kann für uns bedeuten, dass wir zumindest bereit sind, etwas von unserem Leben für andere herzugeben. Es geht nicht um egoistischen Rückzug in mein Wohlbefinden und meine Bequemlichkeit.

Das Leben hingeben, etwas von seinem Leben geben, kann heißen, anderen zu helfen, sich engagieren in einem Verein oder in der Pfarrgemeinde. Es kann heißen, dass ich offen bin für Kinder, denen ich als Eltern dann wahrlich viel von meiner Zeit, von meiner Kraft, von meinem Leben geben muss. Und wo ich gebe, empfange ich auch viel: Anerkennung, Gemeinschaft, ein sinnerfülltes Leben.

Wir sind wir gesandt, den Glauben zu bezeugen, weniger durch große Worte und spektakuläre Aktionen, als vielmehr durch unsere alltägliche Lebensweise, durch unseren Umgang mit den Menschen nach dem Wort Jesu: Liebt einander, wie ich euch geliebt habe.

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