Freitag, 20. Mai 2011

Für Sie gelesen

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Alois Glück: Debatte um Priesterinnen würde Kirche zerreißen

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Eine Diskussion um das Priestertum von Frauen würde nach Ansicht des Präsidenten des Zentralkomitees der deutschen Katholiken (ZdK), Alois Glück, „unsere Kirche zerreißen“. Wer die Überwindung der Kirchenkrise wolle, müsse darauf Rücksicht nehmen und dürfe nicht auf Positionen beharren, „mit denen man sich im Recht fühlt“, sagte Glück der Wochenzeitung „Christ & Welt“ (Donnerstag). „

Wann es Priesterinnen gibt, müssen wir der Fügung Gottes überlassen“, so der Präsident des höchsten katholischen Laiengremiums in Deutschland. Gleichwohl müsse schon jetzt mehr für die Gleichberechtigung von Männern und Frauen in der Kirche getan werden. Glück wörtlich: „Wir müssen schnell klarmachen, dass Frauen in der Kirche nicht nur willkommene Hilfskräfte sind.“ Die Wertschätzung für Frauen in der heutigen Gesellschaft sei in der Kirche nicht sichtbar. Gleichberechtigung der Geschlechter sei jedoch eine christliche Botschaft. Glück bekräftigte seine Zustimmung für die Weihe von Diakoninnen. Diese sei seiner Meinung nach „in einer überschaubaren Zeit möglich“. Quelle: www.domradio.de

Rheinische Post: Papst und Merkel uneins über Treffpunkt

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Vier Monate vor dem Deutschland-Besuch von Papst Benedikt XVI. gibt es offenbar Unstimmigkeiten zwischen Kanzleramt und Vatikan über den Ort des geplanten Vier-Augen-Gesprächs zwischen Kanzlerin Merkel und dem Papst.

Ein Treffen im Kanzleramt habe der Vatikan abgelehnt, berichtet die in Düsseldorf erscheinende "Rheinische Post" (Freitagausgabe) unter Berufung auf Regierungs-
kreise. Dabei soll eine Rolle gespielt haben, dass Merkel 2009 während einer Pressekonferenz in der Regierungszentrale die Haltung des Papstes zum Holocaust-Leugner Bischof Richard Williamson gerügt und das Oberhaupt der katholischen Kirche zu einer "eindeutigen" Klarstellung aufgefordert hatte. Kanzlerin Merkel habe wiederum ein Treffen in der Apostolischen Nuntiatur, der Botschaft des Vatikans in Berlin, abgelehnt. Die Regierung favorisiere nun die Katholische Akademie als "unabhängigen dritten Ort", berichtet die Zeitung. Ein Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz sagte der Zeitung allerdings: "Wir suchen noch." Quelle: www.liborius.de

750 deutsche Soldaten pilgern nach Lourdes


Rund 750 deutsche Soldaten nehmen ab heute an der Internationalen Soldatenwallfahrt nach Lourdes teil. Bis kommenden Dienstag pilgern nach Angaben des Katholischen Militärbischofsamtes in Berlin Soldaten aus 30 Nationen in den südfranzösischen Marienwallfahrtsort. Erstmalig begleitet der neue Militärbischof Franz-Josef Overbeck die deutsche Delegation. Die Soldatenwallfahrt wird dieses Jahr zum 53. Mal organisiert. Sie steht unter dem Motto „Dein Reich komme“. Die deutschen Teilnehmer reisen gemeinsam mit Soldaten aus Litauen, England und den USA in drei Sonderzügen nach Lourdes. Kranke Soldaten werden mit einer Transportmaschine nach Lourdes geflogen. Quelle: www.domradio.de

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