Freitag, 20. Mai 2011

„Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.“ (Joh 14,6)


Thomas sagte zu ihm: Herr, wir wissen nicht, wohin du gehst. Wie sollen wir dann den Weg kennen? Jesus sagte zu ihm: Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich. (Juh 14,1-6)

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Wer in eine fremde Gegend kommt, muss schon mal nach dem Weg fragen, um ein Ziel zu erreichen. Es geschieht, dass wir umherirren und nicht wissen, wie es weitergeht. Das, was im Alltag geschieht, dürfen wir sicher auch auf unseren Glauben übertragen. Wie oft stehen wir auch da ratlos da und wissen nicht wie es weitergeht.



Jesus sagt es uns im heutigen Evangelium sehr deutlich: „Ich bin der Weg.“ Leicht gesagt, so möchte man antworten. Aber wie erfahre ich, wie der Weg konkret weitergeht?



Glaube beinhaltet Vertrauen und Hoffnung. Thomas, der Zweifelnde und Suchende, denkt wie viele Menschen heute und fordert handfeste Beweise. Der Glaube an Christus jedoch hat keinen naturwissenschaftlichen Beleg, er ist vielmehr ein Weg, der vertrauensvoll gegangen werden muss, der aus der Wahrheit lebt und in Christus, dem Auferstandenen, wurzelt.



Der auferstandene Herr Jesus Christus weist uns den Weg zum Vater. Christus ist der Orientierungspunkt. Wenn ich mich an seiner Botschaft orientiere, kann ich den Weg für mein weiteres Leben finden. Sicher geht er manchmal in eine andere Richtung, als ich es mir selbst vorgestellt habe, aber wenn ich auf Jesus vertraue, werde ich im Letzten das Ziel meines Lebens erreichen.




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