Sonntag, 3. Juli 2011

Deutschsprachiges Krankentriduum in Banneux 1. bis 5. Juli 2011

338 Teilnehmer beim 56. Krankentriduum

Text von Lothar Klinges. Fotos von Lothar Klinges und Ludwig Wirtzfeld.

Beim deutschsprachigen Krankentriduum in Banneux hatten die 125 ehrenamtlichen Begleitpersonen - darunter 25 Jugendliche und fünfzehn freiwillige Helfer, die zum ersten Mal dabei sind - alle Hände voll zu tun. Der Zuspruch für die fünftägige Begegnung im Erscheinungsort mit ihrem ebenso umfassenden wie abwechslungsreichen Programm ist ungebrochen groß.
In Banneux können die Menschen auftanken von ihren körperlichen und geistigen Nöten. Eine ansteckende Heiterkeit war allerorts zu spüren, als wirke das Wasser aus
der Quelle in Banneux, in das die Teilnehmer ihre Hände tauchen. Der Gottesdienst am Samstag, unter dem Leitgedanken „Wir leben aus der Taufe“, war von einer innigen Teilnahme geprägt, die Pfarrer Albert Brodel, der zusammen mit Dechant Jean Pohlen die spirituelle Begleitung innehat, zu der Aussage führte, dass die Begegnung mit Jesus Christus das Herz des Menschen in Freude verwandelt, es sogar vor Freude hüpfen und singen lässt.

Unter dem Jahresthema „Taucht die Hände ins Wasser“ führen beide Seelsorger die Teilnehmer des Triduums in die Welt der Sakramente ein, die Großes bewirken, wie Jean Pohlen unterstrich. Jeder Mensch sei ein kostbarer Edelstein, der mit Hilfe des
Bußsakramentes immer wieder geschliffen wird, um das Kostbare freizulegen. Seit 42 Jahren begleitet Jean Pohlen das jährliche Krankentriduum in Banneux.

Am Sonntag gesellten sich zum Gottesdienst, der vom Kirchenchor an St.Nikolaus,
Eupen, mitgestaltet wurde, auch immer wieder Verwandte und Freunde zu der Gruppe. Neben Kreuzweg und Lichterprozession ist es vor allem die Krankensalbung am Montagmorgen, die in Banneux viele Menschen tief bewegt. Neben den verantwortlichen geistlichen Begleitern gesellen sich hierzu auch immer wieder weitere Priester aus Ostbelgien.

Für die musikalische Unterhaltung am Sonntag in Banneux sorgte der Kgl. Musikverein "Burgecho" Reuland-Lascheid unter Leitung von Daniel Hilligsmann.

Abschied von der Quelle, dem Ziel aller Pilger in Banneux, nehmen die Kranken am Montagabend, ehe sie in einer Abschieds-
eucharistiefeier am Dienstagmorgen sicher auch den Wunsch nach einem Wiedersehen formulieren.

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