Mittwoch, 31. August 2011

Donnerstag, 1. September: „Tag der Schöpfung“


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Im heutigen Evangelium befinden wir uns mit Jesus und seinen Jüngern am See Gennesaret. Jesus hat vom Boot aus zum Volk über das Wort Gottes gesprochen. Anschließend sagt er zu Simon Petrus: „Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus! Simon antwortete ihm: Wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen“ (Lk 5,4-5).
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„Umsonst zu arbeiten“ ist vielleicht die Erfahrung vieler Menschen, die heute den Ökumenischen Tag der Schöpfung feiern: Die Katastrophen nehmen zahlenmäßig und in der Häufigkeit zu. Auch ihre Auswirkungen werden immer verheerender. Die Anregung, einen Tag der Schöpfung zu begehen, verdanken wir der orthodoxen Kirche. Patriarch Dimitrios I. hat ihn 1989 erstmals in den liturgischen Kalender der Kirche von Konstantinopel aufgenommen.
Der Tag lädt uns ein, unseren Schöpfungsglauben neu zu erfahren und zu bekennen, unsere Sinne für Gottes Schöpfung zu öffnen und so dem Geheimnis des Lebens neu auf die Spur zu kommen. Dieser Tag ist vorrangig ein Fest der Freude, des Dankes und des Staunens. Aber auch die Klage über unseren zerstörerischen Umgang mit der Schöpfung soll heute Raum bekommen.

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