Dienstag, 16. August 2011

Wort Gottes für den Tag, Dienstag, 16. August 2011.

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„Ein Reicher wird nur schwer in das Himmelreich kommen“, sagt Jesus im heutigen Evangelium Und ich ertappe mich, wie ich zu mir selber sage: Mich kann er ja damit wohl nicht meinen: Andere haben doch viel mehr als ich. Die Jünger Jesu, sie erschrecken, als Jesus sagt: Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in den Himmel kommt. Wer kann dann noch gerettet werden? Doch Jesus gibt die Zusage: Was für die Menschen unmöglich ist, ist für Gott noch möglich.
Dieser Trost kann uns Mut machen, es im alltäglichen Leben immer wieder aufs Neue zu versuchen, uns nicht von materiellen Dingen, die wir besitzen, abhängig zu machen. Vielleicht gelingt es uns, was ein Exerzitienleiter einmal so ausdrückte und für sich wünschte: „Nach dem Tod, wenn Gott mir entgegenkommt, um mich für immer in seine Arme zu schließen, hoffe ich, dass ich meine Hände frei habe, damit ich sie ihm entgegenstrecken kann.“ Stefan Anzinger

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