Samstag, 1. Oktober 2011

Gottesdienste im Monat Oktober

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Der Oktober - als der zehnte Monat des gregorianischen Kalenders - besteht aus 31 Tagen. Im antiken römischen Kalender war der Oktober der achte Monat, wie man an seinem Namen erkennen kann (lateinisch „octo“: acht). Als die Römer den 1. Januar als den Beginn eines Kalenderjahres festlegten, wurde der Oktober zum zehnten Monat.

Ein alter deutscher Name für den Oktober ist "Weinmonat". Dieser Name soll bereits im 8. Jahrhundert von Karl dem Großen eingeführt worden sein und deutet auf den Beginn der Weinlese und die sich anschließenden Weinverarbeitung hin.

Auch die Bezeichnung „Gilbhart" war gebräuchlich, da sich in diesem Herbstmonat das Laub der Bäume gelb und braun färbt. Bei den Jägern wird der Monat Oktober auch Dachsmond genannt. Liturgisch beinhaltet der Monat Oktober mehrere „Schwergewichte“, etwa den Gedenktag des Heiligen Franz von Assisi, oder das Rosenkranzgebet das im Oktober einen größeren Stellenwert einnimmt als sonst. Mit einem weiteren „Schwergewicht“ beginnt der Oktober: 

Am ersten Sonntag im Oktober wird in vielen Kirchen das Erntedankfest gefeiert.


Einmal im Jahr - meist, wenn die Erntezeit abgeschlossen ist - stellen wir den Dank für die Früchte der Erde und der menschlichen Arbeit besonders in die Mitte unseres Gottesdienstes. Wir tun dies, weil uns bewusst ist, dass diese Gaben der Natur, trotz der vielen Arbeit die Menschen dafür leisten müssen, letztlich ein Geschenk Gottes sind.

An diesem Tag danken wir Gott nicht nur für die Lebensmittel, sondern auch für all das, was unser Leben ausmacht, für Kleidung, für die Wohnung die wir haben, oder die Arbeit oder auch ganz einfach für die lieben Menschen, mit denen wir leben, die sich um uns sorgen.

4. Oktober: Gedenktag des heiligen Franz von Assisi  Die bunten Farben des Herbstes laden uns ein zum Lobpreis der Schöpfung, der menschenfreundlichen Welt Gottes, und zum Dank für ihre Gaben: „Gelobt seist du, mein Herr, durch unsere Schwester, die Mutter Erde; sie trägt und erhält uns, bringt vielerlei Früchte hervor und Kräuter und bunte Blumen.“ (Franz v. Assisi)

Die dunklen Farben erinnern uns daran, dass diese Welt nicht nur Leben und Blüte kennt, sondern auch Verwelken und Sterben. Wagen wir mit Franziskus auch diese Seiten anzunehmen: „Gelobt seist du, mein Herr, durch unseren Bruder, den leiblichen Tod; kein lebender Mensch kann ihm entrinnen.“ (Franz v. Assisi)

7. Oktober: Unsere liebe Frau vom Rosenkranz. Heute steht eine strahlende Ikone der Gnade vor unseren Augen. Wir sehen Maria im festlichen Schmuck eines Kranzes von 150 Rosen – so die ursprüngliche Bedeutung des Wortes „Rosarium“. Er ist aus den kostbarsten Gebeten der Christenheit geflochten und seit fast tausend Jahren nicht mehr aus dem Gebetsschatz der Kirche wegzudenken. In 15 Geheimnissen (Papst Johannes Paul II. hat fünf weitere Gesätzchen dazugefügt) dürfen wir betrachtend auf die Lebens- und Heilsgeschichte Mariens und ihres Sohnes blicken.


Auch im Pfarrverband Reuland findet an fast jedem Abend in der Woche Rosenkranzgebet statt. Hier die Übersicht:

 


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18. Oktober: Lukas und sein Evangelium begleiten uns in dieser Woche in mehrfachem Sinn: Heute hat der Evangelist seinen Festtag. Der „Zweiteiler“ Lukasevangelium und Apostelgeschichte geht auf ihn zurück. Aus diesem Werk stammen alle Evangelientexte dieser Woche. Sie stehen etwa in der Mitte des Lukasevangeliums und zeigen: Jesu Lebensentscheidung ist bereits gefallen, sein Blick ist nach Jerusalem gerichtet. Dort wird er sein Leben vollenden (Lk 9,51). Gerade wegen seiner Zielgerichtetheit ist der gegenwärtige Augenblick wichtig.

Dass wir Heutigen tatsächlich mitgemeint sind, macht das Evangelium vom heutigen Fest klar. Da sendet Jesus ein zweites Mal Jünger aus. Die Zahl 72 zitiert das Buch Genesis und meint die Gesamtzahl aller Völker – heute wären es die 192 Nationen der Erde, wie sie die UN auflisten. Heute würde jesus also nicht 72 Jünger aussenden, sondern 192.

 


23. Oktober: Sonntag der Weltmission „Das Evangelium gehört nicht ausschließlich denen, die es empfangen haben, sondern es ist ein Geschenk, das wir weitergeben sollen, eine gute Nachricht, die wir mitteilen müssen". Mit diesem Auftrag wendet sich Papst Benedikt XVI. in der Botschaft zum Weltmissionssonntag 2011 (23. Oktober) an die Gläubigen der Welt, die er darum bittet, trotz aller wirtschaftlichen Probleme die jungen Kirchen zu unterstützen.

Am 30. Oktober findet die „Sommerzeit“ ihr Ende. Die Sommerzeit beginnt am letzten Sonntag im März um 02:00 Uhr Mitteleuropäische Zeit (MEZ). Zu diesem Zeitpunkt werden die Uhren um eine Stunde von 02:00 auf 03:00 Uhr vorgestellt. Die Sommerzeit endet am letzten Sonntag im Oktober um 03:00 Uhr (Sommerzeit = MEZ + 1 h). Zu diesem Zeitpunkt werden die Uhren von 03:00 auf 02:00 Uhr zurückgestellt.


Mit dem Erntedankfest haben wir den Monat begonnen, mit einem „Erntedankfest“ findet der Übergang zum nächsten Monat statt. Am letzten Sonntag im Oktober gedenken wir bereits in verschiedenen Kirchen des Pfarrverbands der Toten und besuchen die Friedhöfe.

Allerheiligen, das zwei Tage später (1. November) im Liturgischen Kalender steht, lässt sich als eine Art „Erntedankfest“ verstehen – Dank für die Ernte des Lebens so vieler Menschen vor uns, die wie wir gelebt, ihr Leben genossen, aber auch gekämpft und gelitten haben und die zur Vollendung bei Gott gelangt sind. Wir selbst haben auch schon so einiges in die Erntescheune unseres Lebens eingefahren, sind aber immer noch mitten im Pflügen, Säen und Schwitzen. Das Fest heute will uns Mut machen, im Blick auf das Ziel neue Kräfte zu sammeln und die Herausforderungen unseres Lebens anzunehmen.

Die vollständige Auflistung aller Gottesdienste des Pfarrverbans Reuland finden Sie HIER!


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