Dienstag, 22. November 2011

Für Sie gelesen:

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Welche Kinderbibel hält, was sie verspricht?



Ökumenische Broschüre empfiehlt 19 Titel


Hans sauter, Der Herr behüte dichWer nach einer guten Kinderbibel sucht, sieht sich mit einem schier unübersehbaren Angebot konfrontiert. Titel wie „Die Bibel für die Allerkleinsten“, „Die schönsten Bibelgeschichten“, „Die 3-Minuten-Kinderbibel“ klingen verlockend – aber halten sie auch, was sie versprechen? Die Broschüre „Empfehlenswerte Kinderbibeln“ schafft hier Durchblick. Sie stellt 19 empfehlenswerte Titel für Kinder und Jugendliche von 3 bis 16 Jahren vor. 


Erarbeitet hat die Broschüre eine ökumenische Arbeitsgruppe aus Fachleuten des Borromäusvereins, des Sankt Michaelsbundes, der Deutschen Bibelgesellschaft, der regionalen Bibelgesellschaften der evangelischen Kirche und des Evangelischen Literaturportals. Diese Arbeitsgruppe traf eine Auswahl aus rund 70 Bibeln.



Die Besprechungen der Titel beschreiben jeweils kurz die Eigenarten der Texte und Bilder und geben die Altersgruppe an, für die sich die Kinderbibel eignet. Außerdem vermitteln eine Textprobe und ein Beispiel für die Illustration einen ersten Eindruck. Damit Eltern, Erzieherinnen und Erzieher, Lehrerinnen und Lehrer selbst beurteilen können, ob eine Kinderbibel hält, was sie verspricht, erläutern die Autoren allgemein verständlich die Kriterien, die eine Kinderbibel zu einer guten Kinderbibel machen.



Die Broschüre erscheint bereits zum dritten Mal in ökumenischer Zusammenarbeit als Themenheft des Evangelischen Literaturportals e.V. Sie kann dort zum Preis von 2 Euro bestellt werden, per E-mail unter info@eliport.de oder online unter www.eliport.de. (Rolf Pitsch, Borromäusverein)



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Komisch

 

Komisch, dass 50 Euro nach so viel aussehen
wenn man sie der Kirche spendet,
aber so wenig sind, wenn man damit einkaufen will.

Komisch, wie lange es dauert, Gott für eine Stunde zu dienen,
aber wie schnell 60 Minuten mit Freunden vergehen.

Komisch, wie lange ein paar Stunden in der Kirche sind
und wie kurz sie sind, wenn man ein Video schaut.

Komisch, wenn uns nichts einfällt, was wir beten können,
aber wir unserem Freund immer etwas zu erzählen haben.

Komisch, wie spannend es ist, wenn es im Fußball in die Nachspielzeit geht,
und wie wir auf die Uhr schauen, wenn der Gottesdienst länger dauert als sonst.

Komisch, wie schwer es ist, ein Kapitel der Bibel zu lesen,
aber wie leicht es ist, 100 Seiten eines Bestsellerromans zu verschlingen.

Komisch, wie sich die Leute auf einem Konzert oder bei einem Spiel
um die vordersten Plätze bemühen
und sich um einen der hintersten Plätze in der Kirche drängeln.

Komisch, dass wir zwei oder drei Wochen Vorwarnung brauchen,
um ein kirchliches Ereignis in unseren Plan zu bringen,
ihn für andere Ereignisse aber im letzten Augenblick umändern können.

Komisch, wie schwer es für Leute ist, die Gute Nachricht weiterzugeben,
aber wie leicht es ist, den neusten Klatsch und Tratsch zu verbreiten.

Komisch, wie wir der Zeitung glauben, aber in Frage stellen, was die Bibel sagt.

Komisch, wie sich Witze im Internet verbreiten,
aber wenn man anfängt, Nachrichten, die Gott verherrlichen, zu versenden, denken die Leute zweimal nach, ob sie die weiterschicken.

Komisch, oder? Lachst du? Denkst du nach?

Verbreite die Gute Nachricht und gib Gott die Ehre!

Komisch? Traurig?

Trau dich!
(c) Bunter Faden, Monatszeitschrift des LFV, November 2008.

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