Samstag, 3. September 2011

Zur Gemeinschaft gehört die Vergebung



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Gedanken zum Sonntagsevangelium


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Wo zwei oder drei in meinem Namen versammelt sind, da bin ich mitten unter ihnen. So lesen wir den Schluss des Evangelienausschnitts. Es ist schön zu wissen, dass der Herr immer bei uns ist, wenn wir uns in seinem Namen versammeln.

Wir Christen sind eine Gemeinschaft „von Gott berufenen und Geheiligten“. Uns verbindet der gemeinsame Glaube und die Taufe. Wir sind eine Gemeinschaft „von Gott berufenen und Geheiligten“, aber auch eine Gemeinschaft von Sündern. Ein Priester drückte das einmal so aus: „Ich bin ein Sünder unter Sündern“.

Wo Menschen sind „menschelt“ es.

Wir alle wissen: „Wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind“, da gibt es auch oft zwei oder drei Meinungen zum Thema. Und was vielleicht als ganz gemütlicher Grillabend begann, endet mit lautstarker Auseinandersetzung und Streit. Man trennt sich schlecht gelaunt, beleidigt oder tief verletzt – und fragt ernsthaft nach den „christlichen Grundsätzen“ des je Anderen.

Menschen bereinigen ihre Konflikte nicht immer so, dass eine für alle Beteiligten gute Lösung herauskommt. Wo Menschen sind, „menschelt“ es eben. Man ist aufgeregt, erregt, fühlt sich missverstanden oder bloßgestellt, verdächtigt oder betrogen. Ein Wort gibt das nächste; für jeden Haken findet man eine passende oder unpassende Öse. Je nachdem, in welcher Stimmung es einen trifft, ob ausgeschlafen, entspannt oder von den Kindern genervt. Und weil die Kirche ja kein Paradies auf Erden ist, sondern ein Zusammenschluss von Menschen, die ihren Glauben in „zerbrechlichen Gefäßen“ tragen, bemüht, nach den Geboten Gottes und den Regeln der Gesellschaft zu leben, „menschelt“ es eben auch in unserer Kirche und in unseren Gemeinden.

Auseinandersetzung ist wichtig. Aber: Streiten will gelernt sein!

Schon die frühe Kirche weiß um solche Spannungen und Konflikte. Dabei ist die Vielfalt der Meinungen und Ansichten durchaus Teil eines bunten Gemeindelebens: Dem Einen ist die Musik zu laut, dem Anderen der Pastor zu leise; die Eine will mehr Stille und Andacht im Gottesdienst, der Andere vermisst Nähe und Herzlichkeit des neuen Pastoralreferenten; hier ist jemandem die Kirche zu weit gegangen; dort einem Anderen noch längst nicht weit genug!

Es darf, es muss die Auseinandersetzung geben – gerade auch in unserer Kirche und in unseren Gemeinden. Wir müssen ringen um die Frage, wie Gemeinde Jesu in Zukunft unter veränderten Bedingungen aussehen wird, welches Pastoralkonzept und welches Leitbild unsere Gemeinden nach innen und außen prägen sollen; was uns in Zukunft wichtig und unaufgebbar erscheint und was wir getrost „begraben“ müssen. Wo kein Ringen ist, keine Auseinandersetzung, kein Streiten, da wird Leben gleichgültig, banal und tot-lang-weilig. Aber: Streiten will gelernt sein! Wir brauchen eine gute, am Evangelium Maß nehmende Streitkultur. Schief und schräg wird es, wenn die Auseinandersetzung in persönliche Verletzungen abrutscht; wenn alte Rechnungen beglichen und private Konflikte ausgetragen werden.

Darum sollten wir beim Streiten immer auf folgende Regeln bedacht sein:

- Aktuellen Ärger sofort sagen: Nichts ist schlimmer und unerquicklicher, als alte unerledigte Geschichten immer wieder aufzuwärmen.
- Ärger mit demjenigen klären, mit dem er entstanden ist. Was können andere für deine unerledigten Geschäfte?
- Der Ton macht die Musik: Alles zur geeigneten Zeit, an einem geeigneten Ort und mit dem angemessenen Tonfall. Wer auf offener Bühne seine Privatfehde austrägt, hat offenbar andere Möglichkeiten übersehen.
- Der, mit dem ich streite – und mag er auch noch so schräg, falsch oder verrückt sein – ist und bleibt immer noch ein Mensch: Ein Geschöpf Gottes, ein Kind des einen Vaters im Himmel – und damit auch im Glauben: Mein Bruder, meine Schwester. 
 (Nach einer Vorlage von Reinhard Kleinewiese)

Freitag, 2. September 2011

Das Licht der Hoffnung - Die Ansprache einer Taufkerze

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 Liebe Taufgemeinde, vor allem: liebe Eltern und Paten!




Es ist mittlerweile alte Tradition, dass am ersten Advent eine Kerze auf dem Adventskranz angezündet wird. Auch ihr werdet gleich eine Kerze anzünden, eine ganz besondere Kerze, nämlich mich, die Taufkerze für N.N. Dass ich an der großen Kerze hier vorn, der Osterkerze, angezündet werde, ist ein Symbol, ein Zeichen: Ihr zeigt damit an, dass Eltern zwar an ihre Kinder das Leben weitergeben, dass das Leben aber, die Lebensflamme von Gott selbst kommt. Ihr seid nur Vermittler des Lebens.

So hat Gott Eurem Kind durch Euch das Leben geschenkt. Sein Lebenslicht brennt, und wenn ihr heute euer Kind zur Taufe bringt, sagt ihr damit einmal: „Danke, Gott, für dies Leben!“, und ihr bittet Gott gleichzeitig: „Beschütze dieses Leben, lass es wachsen.“

Mit der Taufe aber geschieht noch mehr: Christus sagt „Zu mir gehörst du nun und mein Licht soll dir leuchten: Es soll die Dunkelheit von Trauer und Verzweiflung in deinem Leben vertreiben, weil ich immer bei dir bin. Es soll deine Schuld verbrennen und dein Herz anzünden, so dass du nicht nur Liebe empfangen, sondern auch Liebe geben kannst.“

Dass euer Kind von diesem Licht, das Christus für sein Leben sein soll, erfährt, das ist eure Aufgabe, liebe Paten und liebe Eltern. Macht Euer Kind mit Jesus bekannt, lehrt es, mit ihm zu reden, auf ihn zu vertrauen! Ihr tut damit etwas ganz Wertvolles: Ihr bringt damit ein Licht in sein Leben, das niemals verlischt, was auch kommen mag. Und ihr erinnern es damit an die Bestimmung, die jeder Christ hat: nämlich Licht zu sein für andere, um die und in denen es dunkel ist.

Ihr wisst: Kerzen brennen herunter, Lebenszeit verrinnt, auch euer Kind wird einmal alt sein, sein Lebenslicht flackern und verlöschen. Mit der Taufe verspricht Gott aber: „Keiner, der zu mir gehört, soll im Finstern des Todes bleiben. Auf jeden, der durch die Taufe zu mir gehört, wartet das Licht eines neuen Lebens.“

Von all dem erzähle ich, liebe Eltern. Von der Hoffnung, die über den Tod hinausreicht. Diese Hoffnung möge wachsen und Raum gewinnen im Leben Eures Kindes. Amen. (nach einer Vorlage von Helmut Siegel)

Mittwoch, 31. August 2011

Donnerstag, 1. September: „Tag der Schöpfung“


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Im heutigen Evangelium befinden wir uns mit Jesus und seinen Jüngern am See Gennesaret. Jesus hat vom Boot aus zum Volk über das Wort Gottes gesprochen. Anschließend sagt er zu Simon Petrus: „Fahr hinaus auf den See! Dort werft eure Netze zum Fang aus! Simon antwortete ihm: Wir haben die ganze Nacht gearbeitet und nichts gefangen. Doch wenn du es sagst, werde ich die Netze auswerfen“ (Lk 5,4-5).
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„Umsonst zu arbeiten“ ist vielleicht die Erfahrung vieler Menschen, die heute den Ökumenischen Tag der Schöpfung feiern: Die Katastrophen nehmen zahlenmäßig und in der Häufigkeit zu. Auch ihre Auswirkungen werden immer verheerender. Die Anregung, einen Tag der Schöpfung zu begehen, verdanken wir der orthodoxen Kirche. Patriarch Dimitrios I. hat ihn 1989 erstmals in den liturgischen Kalender der Kirche von Konstantinopel aufgenommen.
Der Tag lädt uns ein, unseren Schöpfungsglauben neu zu erfahren und zu bekennen, unsere Sinne für Gottes Schöpfung zu öffnen und so dem Geheimnis des Lebens neu auf die Spur zu kommen. Dieser Tag ist vorrangig ein Fest der Freude, des Dankes und des Staunens. Aber auch die Klage über unseren zerstörerischen Umgang mit der Schöpfung soll heute Raum bekommen.

Dienstag, 30. August 2011

Gottesdienstordnung für den Monat September 2011

Feste und Gedenktage im September
Der September ist der Schutzengelmonat. In der Tradition unseres Glaubens haben Engel immer wieder eine Rolle gespielt. Die hl. Schrift sagt nicht viel zu Engeln. Manchmal werden sie nur mit einem Satz erwähnt. Man kann sagen, Engel sind himmlische Wesen, die existieren und die wir doch nicht zu Gesicht bekommen. Sie sind Boten Gottes, die an besonderen Wendepunkten der Menschen auftreten.
So verkündet der Engel Gabriel Maria die Geburt Jesu, Engel erklären den Hirten, was es mit dem kleinen Kind in der Krippe im Stall auf sich hat; zweimal erscheint ein Engel des Herrn Josef im Traum: Einmal weil er unsicher ist, ob er Maria zur Frau nehmen soll, oder nicht. Ein anderes Mal um ihn vor Herodes zu warnen und ihm zu sagen, dass er nach Ägypten fliehen soll. Ein Engel stärkt Jesus in seiner Todesangst, und Engel erklären den Frauen am Ostermorgen, was es mit dem leeren Grab auf sich hat.
Die Rede von Engeln ist also eine Ausdrucksweise, derer sich die heilige Schrift bedient, um Erfahrungen die Menschen mit Gott gemacht haben, in Worte zu fassen. Wir verehren die Engel als Heilige. Z. Bsp. unseren Schutzengel, d.h. unseren Namenspatron. Aber Engel, vor allem Schutzengel, wollen nicht nur bewundert und verehrt, sondern nachgeahmt werden. Das Fest der Erzengel Gabriel, Raphael und Michael feiern wir am 29. September.
Im September feiern wir drei Marienfeste: Am 8. September feiern wir das Fest Mariä Geburt; am 12. September Mariä Namen und am 15. September Mariä Schmerzen.

Die vielen Marienfeste im Lauf des Kirchenjahres weisen immer wieder auf das Geheimnis der Menschwerdung Gottes hin, darauf, dass er von einer Frau geboren wurde. Einer Frau die sich, wie alle Mütter, freut über ihr Kind und mit ihm leidet.

Das Fest Mariä Geburt weist uns darauf hin, dass Gott Maria von Anfang an erwählt hat auf ihre Weise mitzuwirken an dem großen Erlösungsgeschehen. Voll Vertrauen lässt sie sich ein auf den Anspruch Gottes.
Fest Mariä Namen erinnert an den Namenstag Marias. Ihr Name ist abgeleitet von Mirjam was man deuten kann als „Geliebte Jahwes“.

Am 15. September gedenken wir der „sieben Schmerzen Mariens . Als die sieben Schmerzen Mariens werden angesehen:
1. Die Weissagung des Simeon, dass Maria viel leiden werde;
2. Ihre Flucht nach Ägypten;
3. Die dreitägige Suche des Jungen Jesus nach der Tempelwallfahrt;
4. Der Kreuzgang nach Golgotha
5. Die Kreuzigung;
6. Die Kreuzabnahme Jesu
7. Die Grablegung
Jedes dieser Ereignisse war für Maria eine schmerzvolle Erfahrung, weshalb die Künstler die Schmerzensmutter oft mit sieben Speeren im Herzen darstellen. Wir alle, besonders aber die Mütter, wissen uns mit unseren Schmerzen bei Maria gut aufgehoben. Vertrauen wir ihr alles an, was uns das Herz schwermacht.
Wovon das Herz voll ist, davon spricht der Mund.“ Dieses Sprichwort passt zum heiligen Johannes Chrysostomus, dessen Fest wir am 13. September begehen.
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Der Bischof aus Konstantinopel war ein so begnadeter Prediger, so dass man ihn „Goldmund“ – Chrysostomus – nannte. Als Bischof lebte er sehr einfach; er sorgte sich für die Kranken und Armen seiner Stadt durch den Bau von Krankenhäusern und Hospizen und mahnte die soziale Verantwortung auch beim Königshofe an. Das brachte ihm Verleumdungen und Verbannung ein, in deren Folge er schließlich im Jahr 407 starb.
Wir schauen am 14. September zurück in die Geschichte des Christentums: Jerusalem, 13. September des Jahres 335: Die von Kaiser Konstantin für das heilige Kreuz gebaute Kirche neben der Auferstehungs- oder Grabeskirche wird eingeweiht. Am Tag nach dieser Kirchweihe wird den Menschen zum ersten Mal das Kreuz Christi gezeigt – erhöht zur Verehrung der Gläubigen. Die Ehre aber gilt dem, der am Kreuz durch Liebe und Leiden erhöht wurde; der am Kreuz sichtbar für alle Welt Himmel und Erde und Gott mit Mensch verband. Seitdem ist das Kreuz nicht mehr wegzudenken aus dieser Welt. Das Kreuz Christi steht für alle Kreuze, die Menschen in dieser Welt tragen.

17. September: Der Heilige des heutigen Tages, Bischof Lambert von Lüttich, der um das Jahr 705 oder 706 durch die Schergen seines Landesherrn ermordet wurde, gleicht in gewisser Weise dem heiligen Stephanus: Gewalt- und widerstandslos, betend und vergebend starb er um der Gerechtigkeit und der Freiheit der Kirche willen, von einem Speer durchbohrt. Der hl. Lambertus war der erste Bischof der Diözese Lüttich.
Drei Märtyrer aus Korea feiern wir am 20. September. Während dreier großer Christenverfolgungen im 19. Jahrhundert wurden Andreas Kim Taegon, Paulus Chong Hasang und andere um ihres Glaubens willen getötet. Heute wird der christliche Glaube in Südkorea von vielen angenommen. Das Gedächtnis der Märtyrer aus Korea verbindet uns mit den Christen dieses Landes und lässt uns erkennen: Das Wort Gottes kennt keine Grenzen. Es trifft in jedem Volk und in jedem Land auf Menschen mit offenen Herzen.
„Die Ernte ist groß, aber es gibt nur wenig Arbeiter. Bittet also den Herrn der Ernte, Arbeiter für seine Ernte auszusenden.“ Diese bekannten Worte finden wir im Evangelium und sie rufen zur Entscheidung am 27. September wenn wir des heiligen Vinzenz von Paul gedenken.
Im Evangelium des 30. September hören wir: „Geht! Ich sende euch wie Schafe mitten unter die Wölfe“. Von einem Sendungsbewusstsein sind wir Christen der Westlichen Welt weit entfernt. In diesem Satz spiegelt sich die Erfahrung der ersten gläubigen Christen wieder. Der Tagesheilige, den wir heute feiern, der Hl. Hieronymus, gehörte noch dieser Generation an. Er lebte im 4. Jahrhundert nach Christus und hat jahrelang in Rom als Sekretär des Papstes gearbeitet. Als der Papst starb musste er Rom verlassen, weil er sich durch Kritik am verweltlichten Klerus Feinde geschaffen hatte. Er ging nach Bethlehem, wo er bis zu seinem Tode als Priester und theologischer Lehrer tätig war. Am bekanntesten wurde er durch seine Bibelübersetzung, vom Hebräischen ins Lateinische. Von dieser Übersetzung leitet sich auch unsere deutsche Übersetzung der Hl. Schrift ab.

Die Gottesdienstordnung für den Monat September finden Sie: Hier

Sonntag, 28. August 2011

Enthauptung Johannes‘ des Täufers

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Heute gedenkt die Kirche des gewaltsamen Todes von Johannes dem Täufer. Es ist eine Geschichte von Anklage, Zweifel, Intrige und Mord, die genug Stoff für einen Roman hergeben würde. Aber was uns der Evangelist Markus im sechsten Kapitel seines Evangeliums berichtet ist kein Roman, sondern harte Wirklichkeit. Wie Jesus musste er schuldlos sterben, weil er seinen Weg konsequent gegangen ist, weil er Unrecht beim Namen nannte.
Herodes hatte zu einer Geburtstagsfeier geladen und alle waren gekommen, die in seinem Reich Macht und Einfluss hatten. Dann bahnt sich der erste Skandal an: Die Tochter der Herodias, seine Stieftochter, tanzte vor den Gästen. Dann folgt der zweite Skandal: Es zeigt sich eine Seite des Herodes, die ihn auch in den Augen des Volkes als König völlig disqualifiziert: Enthemmt durch den erotischen Tanz seiner Stieftochter und vermutlich alkoholisiert macht er ein folgenschweres Versprechen: Wünsch dir, was du willst, ich werde es dir geben. Doch statt der erwarteten Reichtümer oder gar der Hälfte seines Reiches fordert seine Stief­tochter unter dem Einfluss ihrer Mutter den Kopf des Täufers auf einer Schale. Herodes fühlt sich an sein öffentliches Versprechen gebunden, lässt Johannes hinrichten und erfüllt seiner Stieftochter und ihrer Mutter ihren Wunsch (vgl. Mk 6,17-27).
Es ist schon eine eigenartige Beziehung, die Herodes zu Johannes dem Täufer hat. Auf der einen Seite ist er wie viele Menschen seiner Zeit fasziniert von ihm. Er schätze ihn, „weil er ein gerechter und heiliger Mann war“ Auf der anderen Seite wird er „unruhig und ratlos“, wenn Johannes zu ihm spricht. Dennoch hört er ihm gerne zu. Wahrscheinlich hat Johannes ganz klar und offen die wunden Punkte des Herodes angesprochen: Seine Gier nach Macht, Ansehen und Reichtum, seine Vorliebe für schöne Frauen wie Herodias und Salome. Immer wenn er Johannes hört, regt sich sein schlechtes Gewissen. Herodes ist hin und hergerissen zwischen der Stimme seines Gewissens und seinen Begierden. Johannes wird tragisches Opfer dieses Zwiespalts.
Spiegelt sich nicht in Herodes auch unsere Situation? Sind auch wir nicht manchmal hin und hergerissen zwischen Gewissen und Begierden? Wissen wir nicht allzu oft, was wir tun sollen und tun es doch nicht – aus Angst davor was andere davon halten? Die Beispiele von Johannes und Jesus können uns helfen, unserem Gewissen zu folgen und so unser alltägliches Leben gut und sinnvoll zu gestalten. (Mathias Kotonski)