Dienstag, 31. Januar 2012

Der neue Pfarrbrief ist da! Alle Gottesdienste auf einen Blick, hier im Blog des Pfarrverbands Reuland.


1. Februar  Wie schnell die Zeit vergeht! Schon ein Monat des Jahres 2012 gehört der Vergangenheit an. Der Monat beginnt frostig. Mit Minustemperaturen bis Minus 15 Grad müssen wir in den nächsten tagen rechnen. Das lässt die Heizkosten empor schnellen. Aber zu warm darf der Februar auch nicht sein denn eine Bauernregel sagt: Lichtmess (2. Februar) im Klee, Ostern im Schnee. Wenn die Meteorologen recht behalten müssen wir uns auf viel Schnee einstellen, denn sie erwarten für die kommenden Tage sehr viel Sonnenschein. Dazu weiß die Bauernregel zu sagen:  „Der Lichtmess-Sonnenschein bringt großen Schnee herein“ und weiter „Ist's Lichtmess licht, geht der Winter nicht“.

Schauen wir uns an, was liturgisch im Februar ansteht:


3. Februar Gedenktag des heiligen Blasius.  Bevor Blasius Bischof wurde, soll er Arzt in Sebaste (Türkei) gewesen sein. Seine unermüdliche Hilfsbereitschaft und Toleranz allen Menschen gegenüber, ob arm, ob reich, ob Christ oder Heide, sollen ihm zur Wahl zum Bischof verholfen haben. Zahlreiche Legenden haben seine Heilkraft zum Thema. Die bekannteste Erzählung berichtet, dass er während seiner Gefangenschaft in einem römischen Gefängnis einem jungen Mann, der an einer Fischgräte zu ersticken drohte, das Leben rettete.



Die drei fetten Donnerstage, das sind die Donnerstage vor Karneval stehen ganz im Zeichen der Möhnen, die an diesen Tagen die Schlipse (Krawatten) der Männer konfiszieren und ein Stück kürzer machen wollen.  Die Möhnen gehören zum Dorfbild unserer Eifel dazu wie der Karnevalsprinz nebst Hofstaat, die am Karnevalssonntag und Rosenmontag in Umzügen und Saalfeiern ausgelassen feiern und fröhlich sind. Am Veilchendienstag finden nur noch vereinzelt Umzüge statt. Stattdessen steht abends das traditionelle Heringsessen auf dem Programm. Und um Mitternacht ist dann „alles vorbei“, oder doch erst am Aschermittwoch?



Mit Aschermittwoch, 22. Februar,  beginnen wir die Vierzigtagezeit, die österliche Bußzeit. An Ostern feiern wir Jesu Tod und Auferstehung, das Fest unserer Erlösung. Zur Vorbereitung auf Ostern gehört, dass wir uns wieder mehr Gott zuwenden. Diese Vierzigtagezeit lädt uns ein, manches wegzulassen, was nicht notwendig ist, um neu zu entdecken, was uns wirklich gut tut.

Wir beginnen diese kommenden Wochen mit einem eindrucksvollen äußeren Zeichen, dem “Aschenkreuz“. Der Satz, mit der die Asche aufgelegt wird, lautet entweder: „Kehr um und glaub an das Evangelium!“ oder „Bedenke dass du Staub bist und zum Staub zurückkehrst“. Beide Sätze darf der Priester gebrauchen und jeder Satz hat seine spezifischen Eigenarten und legt den Schwerpunkt seiner Aussage etwas anders.

Kehr um und glaub an das Evangelium! Das meint: Alle Gebete, alles Fasten ist hinfällig, wenn die Grundhaltung nicht stimmt. Wenn ich nicht in dem Bewusstsein lebe dass l
etztendlich alles Heil aus dem Evangelium kommt. Jeden Tag, jeden Augenblick hab ich die Möglichkeit mein Leben am Evangelium auszurichten. Aber ich habe nicht ewig Zeit, denn mein Leben währt nicht ewig, ich werde wieder zum Staub der Erde zurückkehren da, wo ich herkomme.

Das Kreuz, das uns auf die Stirn gezeichnet wird, ist einerseits grausames Symbol des Todes, aber auch Zeichen der Hoffnung durch Jesu Auferstehung.

Die Asche ist nicht nur Zeichen der Vergänglichkeit, sondern auch seit alters her Reinigungsmittel. Und noch ein wichtiger Aspekt: Aus Staub und Asche entsteht auch neues Leben - vielleicht ein Hinweis darauf, dass wir auf dem Weg zu einem nie endenden Osterfest sind.
 
1. Fastensonntag: Ich muss mich entscheiden „Wenn Rebhuhn, dann Rebhuhn – wenn fasten, dann fasten“, soll die heilige Theresa von Ávila ausgerufen haben. Damit wollte sie sagen: Alles hat seine Zeit – und alles zur rechten Zeit. Seit dem Aschermittwoch bereiten sich Christen in besonderer Weise auf das höchste Fest vor. Von Ostern her bestimmt sich, was zu tun oder auch zu lassen ist: Wasser oder Wüste; weitermachen wie bisher oder umkehren wie noch nie.

Das Jahr 2012 ist ein sogenanntes Schaltjahr und beschert uns daher einen Tag mehr im Monat Februar. Die am 29. Februar geborenen dürfen sich freuen, denn nur alle vier Jahre dürfen sie ihren Geburtstag auf dem Tag genau feiern. Herzlichen Glückwunsch!

Heute erscheint der neue Pfarrbrief für den Monat Februar und natürlich die Gottesdienste im Pfarrverband Reuland HIER.

Keine Kommentare: