Sonntag, 5. Februar 2012

Krankenheilungen in Gennesaret


Ein reges Wirken Jesu zum Heil der Menschen führt uns das heutige Evangelium vor Augen. Menschen kommen gerne dort zusammen, wo sie sich wohl und angenommen fühlen. Eine solche Anziehungskraft auf sein Umfeld hatte Jesus. Er faszinierte die Menschen durch seine Botschaft und Zeichen. Sie strömten zahlreich herbei, trafen sich bei ihm und versuchten, seine Nähe auszukosten. „Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt. Das ist nicht mehr das handgreifliche Berühren, sondern das Berühren im glauben. Es geht auch nicht vordergründig um medizinische Heilungen. Es geht um das innere Geheiltwerden, zu dem der Mensch findet, wenn er sich Jesus Christus anvertraut. 

Sie fuhren auf das Ufer zu, kamen nach Gennesaret und legten dort an. Als sie aus dem Boot stiegen, erkannte man ihn sofort. Die Menschen eilten durch die ganze Gegend und brachten die Kranken auf Tragbahren zu ihm, sobald sie hörten, wo er war. Und immer, wenn er in ein Dorf oder eine Stadt oder zu einem Gehöft kam, trug man die Kranken auf die Straße hinaus und bat ihn, er möge sie wenigstens den Saum seines Gewandes berühren lassen. Und alle, die ihn berührten, wurden geheilt (Mk 6,53-56).


Jesus ist somit ein „Publikums-Magnet“, anders aber, als wir es heute kennen. Es geht ihm keineswegs um irgendwelche Showeffekte bzw. Vermarktungen. Noch weniger strebt er es an, ein „Super-Star“ zu sein. Er verkündet die frohe Botschaft des Vaters, der Frieden und Heil für alle Menschen und die ganze Schöpfung will. Diese Botschaft ist in Jesus personifiziert: Er ist der Shalom des himmlischen Vaters in Person.


Anbetung zu Karneval im Kloster Bütgenbach
  
Alle Jahre wieder bietet die Kongregation der Franziskanerinnen im Kloster „Jungfrau der Armen“ (ehemals Karmel) in Bütgenbach an den Karnevalstagen Momente der Stille und Besinnung an. In diesem Jahr orientieren sich die Gebetszeiten an den drei Tagen am Jahresmotto der Franziskanerinnen von der hl. Familie.

»Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben« (Joh 14,6). Diese Worte aus dem Johannesevangelium dienen als Leitfaden der Anbetungstage im ehemaligen Karmel in Bütgenbach. Wie eine Art Lebensprogramm wird dieses Motto in den Gebetsstunden entfaltet.

»Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben.«  Viele, besonders junge Menschen, fragen sich, welchen Weg sie einschlagen sollen. In dem Gewitter von Worten, das täglich über sie einbricht, fragen sie: Was ist Wahrheit? Was ist die richtige Richtung?

Das sind Grundfragen, die während der Anbetungsstunden im Gebet bedacht werden.  Die Aufgabe der Christen besteht darin, mit ihrem Leben diese Botschaft heute neu vorzuschlagen.

Die Gebetszeiten im Kloster „Jungfrau der Armen“ in Bütgenbach sind wie folgt auf die Ortschaften der Pfarrverbände von Bütgenbach, Büllingen und Amel aufgeteilt. Darüber hinaus ist aber auch jeder andere herzlich eingeladen. Die bis dato übliche abendliche Anbetung entfällt. 

Sonntag, den 19. Februar 2012
15.00 - 16.30 Uhr: Pfarrverband Büllingen (Büllingen, Holzheim, Honsfeld, Hünningen, Krewinkel, Manderfeld,  Mürringen, Rocherath-Krinkelt und Wirtzfeld)
16.30 - 18.00 Uhr: Pfarrverband Bütgenbach (Berg, Bütgenbach, Elsenborn, Küchelscheid-Leykaul, Nidrum und Weywertz)

Montag, den 20. Februar
Von 14.00 - 17.30 Uhr: Stille Anbetung mit den Ordensschwestern und der Schönstatt-Familie

Dienstag, den 21. Februar
15.00 - 16.30 Uhr: Möderscheid, Schoppen, Heppenbach, Halenfeld, Wereth und Herresbach
Von 16.30 - 18.00 Uhr: .Amel, Mirfeld und Valender, Eibertingen, Iveldingen, Montenau, Born, Deidenberg, Meyerode und Medell.
Dienstag keine abendliche Anbetung




 

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