Sonntag, 26. Februar 2012

Papst Benedikt XVI.: „Einander anspornen zu guten Taten“


Die Fastenzeit lädt dazu ein, die Beziehung zu Gott zu erneuern und zu stärken. Darauf hat Papst Benedikt XVI. beim Angelusgebet am ersten Fastensonntag hingewiesen. Hilfreich seien dabei das persönliche Gebet, Bußübungen und mildtätige Werke. Benedikt XVI. wandte sich gegen die Versuchung des Menschen, Gott aus dem täglichen Leben zu verdrängen und, allein im Vertrauen auf die eigene Fähigkeit, eine Ordnung für sich und die Welt erstellen zu wollen. Natürlich sei der Mensch stets Versuchungen ausgesetzt, betonte der Papst. Aber mit Geduld und echter Demut, und wenn man sein Leben auf Gott ausrichte, könne man stärker werden als der Feind. Er bat die Gläubigen außerdem um ihr Gebet für die Exerzitien des Papstes und der Kurie, die an diesem Sonntagabend beginnen. Auf Deutsch sagte er:

„Die österliche Bußzeit ist eine Einladung zu Gebet und Umkehr, um zu einer tieferen Erkenntnis Jesu Christi zu gelangen. Sie will uns helfen, den Glauben mit neuem Schwung zu leben und vermehrt die Nächstenliebe zu üben. Dazu leitet uns auch das Wort aus dem Hebräerbrief an, das ich der diesjährigen Botschaft zur Fastenzeit vorangestellt habe: „Lasst uns aufeinander achten und uns zur Liebe und zu guten Taten anspornen“ (Hebr 10,24). Gehen wir daher gemeinsam mit dem Herrn den Weg durch diese heiligen vierzig Tage. Er geleitet uns auf sicheren Pfaden.” (rv)

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