Dienstag, 27. März 2012

Glaube kann Berge versetzen


„Immer wenn du meinst, es geht nicht mehr,
kommt von irgendwo ein Lichtlein her.“

Dieses Sprichwort klingt ein wenig naiv und unrealistisch. Die Bibel berichtet jedoch immer wieder von Menschen, die absolut auf Gott vertrauten und in ganz unwahrscheinlicher Weise seine Hilfe erfuhren. Dazu gehört die Geschichte von den drei jungen Männern aus dem Volk Israel in der Verbannung, die nicht bereit waren, ein Götzenbild anzubeten und dafür in den Feuerofen geworfen wurden, wo sie jedoch auf wunderbare Weise vor dem Feuer bewahrt wurden. Berühmt ist ihre herrliche Antwort: „Wenn unser Gott will, kann er uns retten; wenn nicht, so sollst du König, wissen: Auch dann verehren wir deine Götter nicht und beten das goldene Standbild nicht an, das du errichtet hast“.

Wer von uns wünscht sich nicht auch solch einen festen Glauben? Die biblische Erzählung der drei Männer im Feuerofen ist immer wieder aktuell. Mit ihrer Überzeugung, dass der Gott Israels zu seinen Treuen steht, gehen sie ihren Weg. Keine noch so gewaltsame Androhung kann ihre Überzeugung ins Wanken bringen. Sie trotzen der irdischen Macht mit nichts als ihrem Glauben und ihrem Vertrauen.

Diese Lesung führt uns in der österlichen Bußzeit an einen schwachen Punkt unseres Lebens. Schon ein kleiner Zweifel macht es uns oftmals unmöglich, ganz und gar zu glauben und zu vertrauen. Anders ist dies bei Schadrach, Meschach und Abed-Nego. Mit aller Überzeugung trotzen sie dem König. Niemand ist der Herr, nur Gott allein. Doch gerade ihre Standfestigkeit macht sich bezahlt. In seiner ganzen Ohnmacht muss König Nebukadnézzar erfahren und erkennen, dass der Gott Israels ein allmächtiger Gott ist. Seinen Getreuen steht Gott zur Seite. Vertrauen macht sich bezahlt und wird belohnt.
 (Lies: Buch Daniel Kapitel 3)



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