Mittwoch, 25. April 2012

Wort Gottes für den Tag, Donnerstag, 26. April 2012


„Wer glaubt ist nicht allein 
(Bendikt XVI.)

Viele seiner Jünger, die ihm zuhörten, sagten: Was er sagt, ist unerträglich. Wer kann das anhören?

Jesus erkannte, dass seine Jünger darüber murrten, und fragte sie: Daran nehmt ihr Anstoß? Was werdet ihr sagen, wenn ihr den Menschensohn hinaufsteigen seht, dorthin, wo er vorher war? Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts. Die Worte, die ich zu euch gesprochen habe, sind Geist und sind Leben. Aber es gibt unter euch einige, die nicht glauben. Jesus wusste nämlich von Anfang an, welche es waren, die nicht glaubten, und wer ihn verraten würde. Und er sagte: Deshalb habe ich zu euch gesagt: Niemand kann zu mir kommen, wenn es ihm nicht vom Vater gegeben ist. Daraufhin zogen sich viele Jünger zurück und wanderten nicht mehr mit ihm umher.

Da fragte Jesus die Zwölf: Wollt auch ihr weggehen? Simon Petrus antwortete ihm: Herr, zu wem sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens. Wir sind zum Glauben gekommen und haben erkannt: Du bist der Heilige Gottes.


Glaube ist eine Sache des Herzens
„Ihr nehmt Anstoß?“ So fragt Jesus seine Jünger. Und genau diese Worte erschienen den Jüngern damals sehr hart. „Anstoß“ an Jesus nehmen – wann hat es das nicht gegeben? Wie oft hören Menschen heute auch nicht gern Jesu Botschaft, Worte der Kirche, Worte des Glaubens?

Viele Menschen meinen, nicht glauben zu können, weil sie mit dem Verstand nicht begreifen, was Gott will und tut. Doch Glaube ist nicht Sache des Verstandes, sondern des Herzens. Wenn wir rein menschlich-irdisch urteilen, müssen wir Anstoß nehmen!

Eine uralte Erfahrung lehrt: Wer glaubt, sieht mehr! Glaube ist wie ein Vergrößerungsglas, er weitet auch unserer Verstehen und Erkennen. So kommt Jesus auch zu der klaren Aussage: „Der Geist ist es, der lebendig macht; das Fleisch nützt nichts.“

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