Donnerstag, 19. April 2012

Wort Gottes für den Tag - Freitag 20. April 2012



Man führte die Apostel herbei und stellte sie vor den Hohen Rat. Der Hohepriester verhörte sie und sagte: Wir haben euch streng verboten, in diesem Namen zu lehren; ihr aber habt Jerusalem mit eurer Lehre erfüllt; ihr wollt das Blut dieses Menschen über uns bringen. 



Worauf hören wir? An was orientieren wir uns, was beeinflusst unser Denken, Reden und Tun? Können wir dem Petrus zustimmen, wenn er sagt: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen?

Auf Menschen hören ist oft das Einfachere. Wenn ich das tue, was andere von mir erwarten, erfahre ich Zustimmung und wenig Widerspruch, werde gelobt und anerkannt. Aber schnell fühle ich mich ausgenutzt, wie ein Fähnchen im Wind hin- und herbewegt von den Erwartungen der anderen Menschen an mich.

Wenn ich auf Gott höre und entsprechend rede und handle, ist das nicht immer bequem, weil das, was Gott will, nicht immer das ist, was gerade ankommt, was gerade „in“ ist. Es ruft oft Widerspruch hervor. Aber ich spüre dann auch, dass mein Leben eine klare Orientierung hat, ein festes Fundament, das mir Halt und Richtung gibt, gerade auch in den widersprüchlichen Erwartungen der anderen Menschen an mich.

Gott mehr zu gehorchen als den Menschen, ist nicht immer einfach. Es erfordert manchmal viel Mut und Kraft.



Keine Kommentare: