Mittwoch, 27. Juni 2012

Wort Gottes für den Tag, Donnerstag, 28. Juni 2012


Als er nach Kafarnaum kam, trat ein Hauptmann an ihn heran und bat ihn: Herr, mein Diener liegt gelähmt zu Hause und hat große Schmerzen. Jesus sagte zu ihm: Ich will kommen und ihn gesund machen. Da antwortete der Hauptmann: Herr, ich bin es nicht wert, dass du mein Haus betrittst; sprich nur ein Wort, dann wird mein Diener gesund. Auch ich muss Befehlen gehorchen und ich habe selber Soldaten unter mir; sage ich nun zu einem: Geh!, so geht er, und zu einem andern: Komm!, so kommt er, und zu meinem Diener: Tu das!, so tut er es.

Jesus war erstaunt, als er das hörte, und sagte zu denen, die ihm nachfolgten: Amen, das sage ich euch: Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemand gefunden. Ich sage euch: Viele werden von Osten und Westen kommen und mit Abraham, Isaak und Jakob im Himmelreich zu Tisch sitzen;  die aber, für die das Reich bestimmt war, werden hinausgeworfen in die äußerste Finsternis; dort werden sie heulen und mit den Zähnen knirschen. Und zum Hauptmann sagte Jesus: Geh! Es soll geschehen, wie du geglaubt hast. Und in derselben Stunde wurde der Diener gesund (Mt 8,5-13).

„Einen solchen Glauben habe ich in Israel noch bei niemandem gefunden“, bescheinigt Jesus dem Hauptmann von Kafarnaum. Dieser Satz kann uns zeigen, worum es beim „Glauben“ geht. Es geht hier nicht – wie wir vielleicht annehmen könnten – um ein Für-wahr-Halten von schwer vorstellbaren, unerklärlichen Dingen. Vielmehr bezeichnet Jesus das Verhalten eines Menschen oft als Glaube. Hier meint er das Überzeugtsein von Jesu helfender Macht


Jesu Wort stellt aber nicht nur den Glauben des Hauptmannes heraus. Er erfüllt die Bitte des Hauptmannes und macht dadurch allen, welche die Begebenheit miterleben, Mut zum Glauben an ihn. Er ist der Herr, der hilft und der rettet. Wer davon überzeugt ist, ist Christ.

Keine Kommentare: