Montag, 23. Juli 2012

350.000 Opfer seit in Krafttreten des Abtreibungsgesetzes in Belgien


Im alten Rom war Kindermord ein gesellschaftlich anerkanntes Phänomen. Der Familienvater hatte Macht über Leben und Tod. Neugeborene die aus dem einen oder anderen Grund nicht erwünscht waren, konnten getötet oder irgendwo ausgesetzt werden. So konnten die Götter entscheiden, ob das Kind sterben oder leben sollte. Mache Babys wurden in den Abflussgraben geworfen. Andere Neugeborene wurden am Waldrand ausgesetzt, eine leichte Beute für wilde Tiere oder Menschenhändler, die auf der Suche nach Kindern waren um Sklaven oder Prostituierte daraus zu machen. Noch eine andere Gruppe von Menschen suchten diese unglücklichen Kinder. Christen suchten bei Anbruch der Nacht die bekannten Plätze ab, um die Neugeborenen, die niemand haben wollte, vor einem grausamen Los zu bewahren.

Sie sehen es. Wir sind in der Zeit zurückgeschritten. Wir sind im Gewissen zurückgefallen. Nach 2000 Jahren Christenheit sind wir Neu-Heiden geworden. lm Kern barbarisch und gottlos, aber nach außen hin ist alles mit einer dünnen Lackschicht bedeckt. Aufs Neue töten wir Kinder, vor und nach der Geburt. Es ist das Resultat einer tödlichen Gewöhnung.

Aber wir wollen die Opfer der Abtreibung in Belgien nicht vergessen. Wir wollen sie ehren und uns an sie erinnern. Das Gesetz vom 3. April 1990 hat ihnen ihre Menschlichkeit und Würde nicht genommen. Kein Gesetz kann das! Die armen Kinder haben nicht einmal einen Namen erhalten, keine Wiege, kein warmes Nestchen, keine aufrechte Liebe..., keine Chance. Nicht nur die Mutter hat sie abgelehnt. Die ganze Gesellschaft hat die kleinen ungeborenen Kinder seit 1990 im Stich gelassen. Sie haben nur eine Nummer bekommen, einen Platz in den Statistiken. Wir wollen ihrer hier mit Ehrerbietung gedenken.

 
Der demographische Wandel

Oder: Wie Frau Merkel sich selbst belügt

Der demographische Wandel müsse nun wirklich ernst genommen werden und Politik, Wirtschaft und Gesellschaft müssten nun endlich angemessen reagieren, lautet die Feststellung von Frau Bundeskanzlerin Merkel.

Eine erstaunliche Feststellung, erstaunlich deshalb, weil doch weder Frau Merkel selber noch ihre Parteigenossen oder ihre Amtsvorgänger jemals auch nur im Geringsten etwas gegen die wirklichen Ursachen des demographischen Wandels unternommen haben. Im Gegenteil: „Durch die Freigabe der Abtreibungstötung Mitte der 70er Jahre sind genau diejenigen Bundesbürger getötet worden, die uns jetzt fehlen“, sagt Walter Ramm, Vorsitzender der Aktion Leben e.V. und führt weiter aus: „Es genügt nicht, mit ein paar schönen Worten zu mehr Familiengründungen und Geburten aufzurufen oder die akademische Elite aus amen Ländern zum Arbeiten nach Deutschland einzuladen und so zu tun, als ob dann alles in Ordnung wäre.

Hiermit belügt Frau Merkel sich selber, aber auch das ganze Volk. Eine Politik, die es seit über 35 Jahren ermöglicht, straflos ungeborene Kinder zu töten, die wird küntiig auch noch die Euthanasie/Sterbehilfe für die alten Menschen zur Vertügiung stellen, nachdem man diese bis zum Alter von 67 Jahren oder mehr im Berufsleben ausgeprellt hat.“

Die Aktion Leben e.V. mit über 50.000 Freunden und Mitgliedern fordert daher die Bundesregierung auf, endlich dem gesetzlich sanktionierten und sozialstaatlich finanzierten Töten Einhalt zu gebieten. „Der von Frau Merkel eingeforderte Zusammenhalt aller Generationen und Gruppen wird so lange nicht erreichbar sein, als man Gesetze hat, die Töten als Problemlosung ermöglichen,“ 'resümiert Walter Ramm.

„Nur, wenn alle Menschen, ob geboren oder ungeboren, ob alt oder jung, ob gesund oder krank, umfassend vor jeglichen Tötungs- und Gefährdungshandlungen geschützt sind, kann sich ein Klima von Zusammenhalt, Vertrauen und Miteinander entwickeln.“
Pressemitteillung, aktion Leben e.V. in: „Leben & Familie“, Zweimonatliche Informationszeitschrift von Pro vita, Belgien.

Keine Kommentare: