Sonntag, 26. August 2012

Bewegender Abschied für Ludwig Hilger



Viele, sehr viele Menschen kamen in die St.Stephanuskirche in Burg Reuland, um sich von „ihrem“ Kaplan zu verabschieden: Nach rund zehneinhalb Jahren im Pfarrverband Reuland, mit seinen sieben Pfarren,  tritt er im September sein Amt als Pfarrer in Rocherath an.

„Wollt auch ihr weggehen?“ fragt Jesus seine Jünger im Evangelium, nachdem viele seiner anhänger nicht mehr mit ihm ziehen. Pastor Willi Kessel bezog diese Frage Jesu auf den scheidenden Kaplan. „Er geht auch weg“ sagte Willi Kessel, aber er macht es nicht wie die Leute im Evangelium und verlässt Jesus, sondern er folgt dem Ruf des Bischofs und lässt sich in eine neue Christengemeinde senden: in den Pfarreienverbund Büllingen. Wohnen wird er in Rocherath, dem höchstgelegenen Dorf Belgiens.

Doch zuvor erlebten die zahlreichen Besucher einen ausgesprochen feierlichen Abschiedsgottesdienst. Die Liturgie, zelebriert vom scheidenden Kaplan und den beiden Pfarrern Batty Hack und Willi Kessel, war alles andere als grau in grau dank der vielen musikalischen Farbtupfer des Kirchenchores St. Stephanus.
















Am Ende des Gottesdienstes traten mehrere Redner ans Mikrofon. Zunächst Willi Oestges der im Namen aller Kirchenvorstände dem Kaplan für die gute Zusammenarbeit dankte.





Seitens der Kontaktgruppen sprachen Helga Schwalen und Erna Zeyen. „Er hat viele Dinge angestoßen, in die Wege geleitet und zahlreiche Spuren hinterlassen“, so eine der Rednerinnen. Auch sie bedankten sich für die solide Zusammenarbeit und wünschten dem Kaplan in seinem neuen Wirkungskreis eine erfolgreiche Tätigkeit und Gottes Segen.



Schließlich war es Schöffe André Kleis der für die Zivilgemeinde Burg Reuland  Dankesworte aussprach und dem Kaplan viel Glück an seiner neuen Wirkungsstelle wünschte.












Am Ausgang der Kirche galt es dann viele Hände zu schütteln und auf Wiedersehen zu sagen. Abschied nehmen tut weh. Und so war es nicht verwunderlich, dass hier und da ein paar Tränen abgewischt wurden. Um zu neuen Ufern aufbrechen zu können muss man, wenn es auch schwer fällt, Altes und immer auch ein Stück Herz zurücklassen.  Gerne wird sich der Kaplan an die Zeit im Pfarrverband Reuland erinnern.

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