Samstag, 7. April 2012

Der Herr ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden!


Christus ist auferstanden. Halleluja!

Mit dieser frohen Botschaft dürfen wir Ostern feiern.

Wir dürfen sie 

allen fragenden und suchenden Menschen erzählen.

Christus lebt! Und wir leben mit ihm!



Ich wünsche allen Besuchern dieses Blogs


Frohe Ostern!

Osterwiese

Wie schon in den vergangenen Jahren, so gibt es auch dieses Jahr wieder eine ‚Osterwiese’ in der Kirche von Bracht. Durch die Örtlichkeit schon  vorgegeben, teilt sie sich auf in die kirclich-religiöse und die weltliche Seite. 

Da sind zunächst, links, die beiden Osterkerzen. Das gelbe Tuch dahinter steht für die aufgehende Sonne (Christus), ebenso symbolisieren die beiden Osterkerzen (aus Bracht und Maspelt) die Gegenwart des auferstandenen Herrn in unserer Mitte. Sehr symbolträchtig auch die weiße Schleife. Sie entspringt dem gelben Tuch und fließt hinunter zum Weihwasserkrug. Deutung: Wer auf Christus getauft ist der wird, wenn er stirbt, auch mit Christus auferstehen. So verdeutlicht dieses schöne Bild auf wenig Raum eine Kurzform unseres Glaubensbekenntnisses.

Dass unser Glaube sich nicht nur in der Kirche abspielt, sondern sich im Alltag der Menschen wieder findet, will die andere Seite der Osterwiese andeuten. Was wäre ein Osterfest ohne Osterhase und Ostereier. Die Symbolik ist einfach: Der Hase ist Sinnbild für Fruchtbarkeit und aus dem Ei erwächst neues Leben. Beide passen zur Osterzeit im Frühjahr, wo überall in der Natur das neue Leben erwacht. Abgerundet wird das Bild der Osterwiese durch Frühjahrsblühende Pflanzen wie die Forsythia oder Primeln. 



Auferstehung

Steh auf
Wenn dich jemand erniedrigt hat
Wenn dich jemand geschlagen hat
Wenn du dich verraten fühlst -
Auch das ist Auferstehung.

Steh auf
Wenn du meinst, es geht nicht mehr weiter
Wenn du niedergeschlagen bist
Wenn du aufs Kreuz gelegt worden bist -
Auch das ist Auferstehung.

Steh auf
Wenn dich die Probleme rundherum niederdrücken
Wenn du dich am Boden zerstört fühlst -
Auch das ist Auferstehung.

ER ist auferstanden,
nachdem sie ihn verlassen, verraten, verkauft haben
gefoltert, gekreuzigt und getötet.

Verfasser unbekannt

Donnerstag, 5. April 2012

Karfreitag


Es ist zu Ende.
Was einst in einem Stall begann, endet nun am Holz des Kreuzes. Der Tod war von Anfang dieses Lebens an dabei: damals Herodes, heute Pilatus.
Zu Ende auch der Traum von einem Himmel auf Erden. Zerbrochen an der harten Wirklichkeit eines Todesurteils.
Die Hochzeit – zu Ende. Keine Krüge mit Wein mehr,
nur noch Blut, Schweiß und Tränen, ein Schwamm voll Essig.

Es ist aus.
Von der sechsten bis zur neunten Stunde: Finsternis.
Das Licht der Welt? Die Welt hat es nicht ergriffen.
Der Freund, der mit ihm sterben wollte? Er hat sich aus dem Staub gemacht, in den der Fels seines Glaubens zerbröselte.
Keine Stimmen mehr vom Himmel: „Mein Sohn bist du!“
Nur noch ein Schrei: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen?!“
Der ohne Schuld war – wurde doch auf’s Kreuz gelegt.
Der als einziger einen Stein hätte werfen dürfen – er wurde verworfen.

Mitten am Tag.
In der Mitte seines Lebens.
Mitten in seinem Leben der Tod.
Mitten im Tod das Leben – Geheimnis des Glaubens:
Die Zukunft liegt in Gottes Hand.
Es ist vollbracht.

(Guido Fuchs)

Mittwoch, 4. April 2012

Ich habe euch ein Beispiel gegeben ... (Joh 13,15)


Heute Abend versammeln sich weltweit Christen, um das Gedächtnis an das Letzte Mahl Jesu und seiner Jünger am Abend vor seinem Tod zu feiern. Die Freunde Jesu wussten damals in Jerusalem noch nicht, dass ihr Herr am nächsten Tag am Kreuz sterben würde und dass es das letzte gemeinsame Mahl mit Jesus war. Im Evangelium – nach Johannes – hören wir nicht von der Einsetzung der Eucharistie, sondern davon, dass Jesus seinen Jüngern die Füße wäscht. Die Verwunderung über die Fußwaschung ist verständlich. Ein Gastgeber, der seinen Gästen die Füße wäscht! Das ist doch allerhand! Vornehme Leute würden das ihre Dienstboten machen lassen. Wenn überhaupt ... Aber Jesus ist scheinbar nicht so vornehm. 

Er scheut sich nicht, den Jüngern zu zeigen, worauf es ankommt: Nämlich anderen in Liebe zu dienen, sogar - wenn man sich dafür klein machen muss. Nicht viel später macht er sich am Kreuz klein für die Fehler der Menschen. Erst von der Erfahrung des Karfreitags her haben die Jünger die Fußwaschung in etwa begriffen.

Sichtbares Zeichen für die liebende Hingabe Jesu am Kreuz wurden Brot und Wein. In der Lesung (1 Kor 11,23-26) hören wir die Einsetzungsworte: "Das ist mein Leib" und "Das ist mein Blut".

Lassen wir uns heute Abend durch das Evangelium von der Fußwaschung zu Taten der Mitmenschlichkeit bewegen. Machen wir uns heute neu bewusst welch großes Geschenk wir in jeder Eucharistiefeier empfangen, wenn wir die Hände öffnen und der Priester uns den Leib Christi reicht und begleiten wir am Ende dieses Gottesdienstes dann Jesus in Gedanken auf den Ölberg ...

Montag, 2. April 2012

„Einer von euch wird mich verraten.“ - Wort Gottes für den Tag, Dienstag, 3. April 2012


Jesus war im Innersten erschüttert und bekräftigte: Amen, amen, das sage ich euch: Einer von euch wird mich verraten. Die Jünger blickten sich ratlos an, weil sie nicht wussten, wen er meinte. Einer von den Jüngern lag an der Seite Jesu; es war der, den Jesus liebte. Simon Petrus nickte ihm zu, er solle fragen, von wem Jesus spreche. Da lehnte sich dieser zurück an die Brust Jesu und fragte ihn: Herr, wer ist es? Jesus antwortete: Der ist es, dem ich den Bissen Brot, den ich eintauche, geben werde. Dann tauchte er das Brot ein, nahm es und gab es Judas, dem Sohn des Simon Iskariot. Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, fuhr der Satan in ihn. Jesus sagte zu ihm: Was du tun willst, das tu bald! Aber keiner der Anwesenden verstand, warum er ihm das sagte. Weil Judas die Kasse hatte, meinten einige, Jesus wolle ihm sagen: Kaufe, was wir zum Fest brauchen!, oder Jesus trage ihm auf, den Armen etwas zu geben. Als Judas den Bissen Brot genommen hatte, ging er sofort hinaus. Es war aber Nacht. (Johannesevangelium 13,21-30).

„Einer von euch wird mich verraten.“ Was für ein Wort! Wir kennen die Szene, und können sie doch nicht begreifen. Mit dem Fortgehen des Judas Iskariot, das ein Verlassen ist, beginnt die Passion Jesu ...

Noch in der selben Nacht wird ein anderer Jünger, Petrus, seinen Herrn verleugnen. Als es für ihn gefährlich wird hören wir ihn sagen: „Ich kenne den Menschen nicht.“ Aber anders als Judas Iskariot hat Petrus den Weg zu Jesus zurückgefunden und seine Treue bewiesen. Auch wir Christen stehen in der Gefahr, Verräter und Verleugner zu werden. 


Schuhputzaktion der Firmlinge geht weiter ...

Nachdem die Jugendlichen des Pfarrverbands Reuland bereits an zwei Samstagen sehr erfolgreich den Leuten die Schuhe geputzt haben, waren sie am vergangenen Samstag wieder unterwegs. Dieses mal im Eingangsbereich des Shopping Center Massen in Luxemburg. Sehen Sie Fotos der Aktion.



Sehen Sie weitere 15, neue, noch nicht veröffentlichte Fotos (von Ludwig Wirtzfeld) der Aktion "Kinder helfen Kindern", durchgeführt durch unserer Firmlinge und ihre Katecheten.