Samstag, 1. September 2012

Pilger suchen einen guten Rat bei der Gottesmutter


Morgen, Sonntag, 2. September,
 Feier  "Im Dienste der Königin" in Manderfeld




Von Lothar Klinges

An diesem Wochenende wird die Pfarrgemeinde St. Lambertus Manderfeld-Krewinkel nach 1976und 1995 erneut Ausrichterin der Marienfeier sein.
Wenn man die Feier in dem zur Pfarre Manderfeld gehörenden Holzheim 1964 hinzurechnet, richten die »Treeschen« das Fest bereits zum vierten Mal aus. Die Ortschaft Manderfeld wird somit am 2. September Gastgeberin der 57. Marienfeier »Im Dienst der Königin« sein, zu der auch in diesem Jahr wieder über 1000 Pilger erwartet werden.

Die 70-jährige Vorsitzende der Vereinigung »Im Dienste der Königin«, Maria Simons aus Manderfeld, bei der seit 1987 die Fäden zusammenlaufen, feiert in diesem Jahr quasi vor der eigenen Haustür in ihrer Heimatpfarre das silberne Dienstjubiläum als Leiterin der Vereinigung.

Der Direktor des Montfortaner-Missionswerkes, Pater Hermann-Josef Jünemann, wird auch in diesem Jahr den Christen »einen Schub für den Alltag geben«, diesmal unter dem Leitgedanken »Maria, Mutter des guten Rates«. Bereits heute und morgen geht Montfortaner-Pater Hermann-Josef Jünemann in Gottesdiensten in Manderfeld und Krewinkel auf das Thema ein. Der Abendgottesdienst in Manderfeld mit Predigt findet um 19.30 Uhr statt. Morgen wird dann die Abendmesse um 19.30 Uhr in Krewinkel gefeiert.

Am Sonntag, dem 2. September, findet um 10.15 Uhr der Gottesdienst statt, der vom Kirchenchor mitgestaltet wird. Nachmittags stellt sich die Prozession um 14.15 Uhr am Pfarrheim auf, zu der sich ebenfalls Bischof Aloys Jousten angesagt hat. Nach der Prozession unter Mitwirkung des Musikvereins, der die Pilger unterwegs zum Mitsingen ermuntern wird, findet gegen 15.15 Uhr am Pfarrheim die Schlussandacht statt. Im Anschluss daran haben die Pilger in der Sporthalle Zeit zur Begegnung und zum Beisammensein. 


Infos bei Horst Reiter, Krewinkel 5 in 4760 Büllingen, Tel. 080/54 86 51, E-Mail: horst.reiter@skynet.be

Dienstag, 28. August 2012

Wort Gottes für den Tag, Mittwoch, 29. August 2012


Mut zu Neuem!

Jesus erzählte den Jüngern noch ein Gleichnis: Niemand schneidet ein Stück von einem neuen Kleid ab und setzt es auf ein altes Kleid; denn das neue Kleid wäre zerschnitten und zu dem alten Kleid würde das Stück von dem neuen nicht passen. Auch füllt niemand neuen Wein in alte Schläuche. Denn der neue Wein zerreißt die Schläuche; er läuft aus und die Schläuche sind unbrauchbar.
Neuen Wein muss man in neue Schläuche füllen. Und niemand, der alten Wein getrunken hat, will neuen; denn er sagt: Der alte Wein ist besser. (Lk 5,33-39)

Mit der Geburt Jesu hat etwas ganz Neues angefangen. Wer sich ihm anschließt, muss das Alte hinter sich lassen, auch wenn das Neue einen ungewohnten Geschmack hat. Das Gleichnis vom jungen Wein in alten Schläuchen zeigt uns dies deutlich. Wir wissen aber aus unserer Erfahrung, dass das nicht immer ganz einfach ist. Wie oft hängen wir mit ganzem Herzen an dem Gewohnten und dem Vertrauten. Hier fühlen wir uns ja meist auch geborgen und zu Hause. Bloß keine Veränderungen, denken wir!

Aber ohne Veränderungen geht es nicht; nicht in unserer Gesellschaft, auch nicht in unserer Kirche. Es gilt immer wieder, nach dem Willen des Herrn zu fragen. Nicht selten stellt er unser Leben, unsere Wünsche und Vorstellungen auf den Kopf. Bei all den Herausforderungen unseres Lebens dürfen wir darauf vertrauen, dass wir im Herzen Gottes einen festen Platz haben. Seine Liebe ist grenzenlos. Ihm ist an unserem Wohl gelegen. Auf ihn dürfen wir uns verlassen.


Sonntag, 26. August 2012

Bewegender Abschied für Ludwig Hilger



Viele, sehr viele Menschen kamen in die St.Stephanuskirche in Burg Reuland, um sich von „ihrem“ Kaplan zu verabschieden: Nach rund zehneinhalb Jahren im Pfarrverband Reuland, mit seinen sieben Pfarren,  tritt er im September sein Amt als Pfarrer in Rocherath an.

„Wollt auch ihr weggehen?“ fragt Jesus seine Jünger im Evangelium, nachdem viele seiner anhänger nicht mehr mit ihm ziehen. Pastor Willi Kessel bezog diese Frage Jesu auf den scheidenden Kaplan. „Er geht auch weg“ sagte Willi Kessel, aber er macht es nicht wie die Leute im Evangelium und verlässt Jesus, sondern er folgt dem Ruf des Bischofs und lässt sich in eine neue Christengemeinde senden: in den Pfarreienverbund Büllingen. Wohnen wird er in Rocherath, dem höchstgelegenen Dorf Belgiens.

Doch zuvor erlebten die zahlreichen Besucher einen ausgesprochen feierlichen Abschiedsgottesdienst. Die Liturgie, zelebriert vom scheidenden Kaplan und den beiden Pfarrern Batty Hack und Willi Kessel, war alles andere als grau in grau dank der vielen musikalischen Farbtupfer des Kirchenchores St. Stephanus.
















Am Ende des Gottesdienstes traten mehrere Redner ans Mikrofon. Zunächst Willi Oestges der im Namen aller Kirchenvorstände dem Kaplan für die gute Zusammenarbeit dankte.





Seitens der Kontaktgruppen sprachen Helga Schwalen und Erna Zeyen. „Er hat viele Dinge angestoßen, in die Wege geleitet und zahlreiche Spuren hinterlassen“, so eine der Rednerinnen. Auch sie bedankten sich für die solide Zusammenarbeit und wünschten dem Kaplan in seinem neuen Wirkungskreis eine erfolgreiche Tätigkeit und Gottes Segen.



Schließlich war es Schöffe André Kleis der für die Zivilgemeinde Burg Reuland  Dankesworte aussprach und dem Kaplan viel Glück an seiner neuen Wirkungsstelle wünschte.












Am Ausgang der Kirche galt es dann viele Hände zu schütteln und auf Wiedersehen zu sagen. Abschied nehmen tut weh. Und so war es nicht verwunderlich, dass hier und da ein paar Tränen abgewischt wurden. Um zu neuen Ufern aufbrechen zu können muss man, wenn es auch schwer fällt, Altes und immer auch ein Stück Herz zurücklassen.  Gerne wird sich der Kaplan an die Zeit im Pfarrverband Reuland erinnern.