Freitag, 13. März 2015

Wort Gottes für den Tag 13. März 2015

Kehr um, Israel, zum Herrn, deinem Gott!
Denn du bist zu Fall gekommen durch deine Schuld.
Kehrt um zum Herrn,
nehmt Worte der Reue mit euch und sagt zu ihm:
Nimm alle Schuld von uns und lass uns Gutes erfahren!
 Wir danken es dir mit der Frucht unserer Lippen.
Assur kann uns nicht retten.
Wir wollen nicht mehr auf Pferden reiten
und zum Machwerk unserer Hände sagen wir nie mehr: Unser Gott.
Denn nur bei dir findet der Verwaiste Erbarmen.

Ich will ihre Untreue heilen
und sie aus lauter Großmut wieder lieben.
Denn mein Zorn hat sich von Israel abgewandt.
Ich werde für Israel da sein wie der Tau,
damit es aufblüht wie eine Lilie und Wurzeln schlägt wie der Libanon.
Seine Zweige sollen sich ausbreiten,
seine Pracht soll der Pracht des Ölbaums gleichen
und sein Duft dem Duft des Libanon.
Sie werden wieder in meinem Schatten wohnen;
sie bauen Getreide an und gedeihen wie die Reben,
deren Wein so berühmt ist wie der Wein vom Libanon.
Was hat Efraim noch mit den Götzen zu tun?
Ich, ja ich, erhöre ihn, ich schaue nach ihm.
Ich bin wie der grünende Wacholder, an mir findest du reiche Frucht.

Wer weise ist, begreife dies alles, wer klug ist, erkenne es.
Ja, die Wege des Herrn sind gerade;
die Gerechten gehen auf ihnen,
die Treulosen aber kommen auf ihnen zu Fall.
(Hosea 14,2-10)

Wem vergeben wird, der kann wieder aufleben. Wer dies in Worten und Zeichen erfahren darf, spürt: Die Seele atmet auf und fühlt sich wieder frei. Das Volk Israel, immer wieder schuldig geworden gegenüber seinem Gott, blüht unter seiner vergebenden Liebe wieder auf. Gott schenkt Leben in Fülle. Die Lesung aus dem Buch des Propheten Jesaja umschreibt das mit wunderbar einfachen Begriffen wie: Schatten, Wohnen, Getreide und Wein.
Was der Prophet Hosea einst gesprochen hat, wird immer wieder wahr. Wo der Mensch Reue zeigt und zu ihm umkehrt, dort spricht Gott heilende Worte der Vergebung und des Neuanfangs.

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